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Wes Newtons Einmarschmusik ist "Crazy Crazy Nights" von KISS © intern

Bei den Players Championship in Irvine triumphiert Wes Newton und feiert seinen ersten Titel. Die Stars der Szene bleiben fern.

München - Im schottischen Irvine fanden die beiden letzten Players Championship Turniere in diesem Jahr statt und es fielen einige interessante Entscheidungen.

Raymond van Barneveld hatte wie schon so oft in diesem Jahr auf eine Teilnahme auf der "normalen? Tour verzichtet und somit steht fest, dass Barney im Januar bei dem Endturnier dieser Wertung, der Players Championship in der Circus Tavern fehlen wird.

Interessant war auch das Fehlen von Gary Anderson am zweiten Tag. Hier wird vermutet, dass er als aktuelle Nr. 33 der PDC auf jeden Fall den Aufstieg auf Platz 32 verhindern möchte.

Der Hintergrund ist ganz einfach, Ende des Monats stehen alle Endstände fest und die Nr. 32 der Order of Merit würde bei der WM in der zweiten Runde auf die Nr. 1 treffen. Und einem Phil Taylor möchte man so lange wie möglich aus dem Weg gehen.

Irvine macht das Rennen

Da eben dieser Phil Taylor nicht für Irvine gemeldet hatte, war der Ausgang des Turniers völlig offen und am Ende gab es den ersten Turniersieg überhaupt für Wes Newton bei der PDC.

In einer Neuauflage des Endspiels vom ersten Tag der Dutch Players Championship gab es erneut die Partie zwischen Wes Newton und Steve Beaton. Beaton hatte zwar einen Matchdart, konnte ihn aber dieses Mal nicht nutzen und musste der Jugend den Vortritt lassen.

"Viel Druck im Endspiel"

"Ich bin so erleichtert, endlich ein Players Championship Turnier gewonnen zu haben", sagte Newton. "da hat man dann natürlich viel Druck im Endspiel und ich habe nur versucht, ähnlich gut zu spielen wie Verlauf des Tages." "Was ich an diesem Tag gespielt habe, ist wahrscheinlich das Beste, was ich bisher über eine längere Zeit in meiner Karriere gespielt habe."

Auf seinem Weg in das Finale spielte Newton in der Tat auf einem hohen Niveau und er hätte um Haaresbreite in der zweiten Runde auch einen 9-Darter gespielt. Mit dem dritten Platz konnten auch Peter Wright und Andy Smith ihre aktuell gute Form unter Beweis stellen.

Michael van Gerwen verpasst ersten Turniersieg

Das ehemalige Wunderkind der WDF Michael van Gerwen muss weiter auf seinen ersten Turniersieg seit dem Wechsel zur PDC vor knapp zwei Jahren warten.

Nach einem 6:3 im Halbfinale über Steve Beaton, dem Darter der Stunde, ging Mighty Mike zuversichtlich in das Endspiel. Dort traf er auf Colin Osborne, der zuletzt die Champions League Darts gewinnen konnte, danach aber wieder seine andere Hälfte zeigte mit frühen Niederlagen.

Walsh bleibt Dritter der Order of Merit

Am Sonntag in Irvine lief es jedoch bestens und "The Wizard" zog mit einem 6:4 über Mark Wals in das Finale ein. Dort war der Engländer einen Tick besser und er konnte die Partie mit 6:4 für sich entscheiden.

Mark Walsh reichte das Halbfinale, um den dritten Platz in der Players Championship Order of Merit zu verteidigen. Einen Platz am Finalturnier sicherten sich auch noch Brendan Dolan und Steve Hine auf dem letzten Drücker.

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