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Jyhan Artut qualifizierte sich als Deutscher PDC-Meister für die WM © getty

Jyhan Artut zeigt in seiner ersten WM-Partie gegen Wayne Mardle nur am Ende Nerven. Phil Taylor verteilt die Höchststrafe.

London - Im Alexandra Palace in London ist die 17. Auflage der PDC World Darts Championship worden. In diesem Jahr geht es um das bisherige Rekordpreisgeld von 1 Million Pfund.

Mit dabei sind neben dem Österreicher Mensur Suljovic in diesem Jahr auch erstmals drei deutsche Spieler und der Erste musste gleich zu Beginn ran.

Jyhan Artut - Wayne Mardle 3:0 (3:2,3:0,3:1)

Der deutsche Meister der PDC Europe, Jyhan Artut hatte bei seinem Debüt in London gelich die große Ehre, das Eröffnungsspiel zu machen, was sicherlich nicht besonders förderlich für sein Nervenkostüm war.

Dann ging es auch noch gegen Wayne Mardle, der in diesem Jahr oft enttäuschte, bei großen Ereignissen aber über sich hinaus wachsen kann. Zudem konnte sich der Entertainer der Unterstützung der englischen Fans sicher sein.

Doch es lief alles für Jyhan, er zeigte eine starke Leistung undd geriet eigentlich nie in Gefahr, das Spiel zu verlieren. Mardle war in dieser Partie ein Schatten seiner selbst, man konnte kaum glauben, dass es der gleiche Spieler war, der Phil Taylor vor zwei Jahren von dieser Bühne fegte.

Nur am Ende zeigt Artut Nerven

Auch die größte Bühne im Dartsport konnte Jyhan nicht vom Weg abbringen, egal wie diese WM für ihn jetzt weitergehen mag, auf diese Leistung kann er mächtig stolz sein. Mardle führte im ersten Satz noch mit 2:1, doch Artut glich aus und hole sich den Satz mit einem 67er Finish.

Nun wurde Jyhan immer sicherer und er holte sich den nächsten Satz "zu Null" und zeigte nur zum Ende der Partie leichte Schwächen, als er insgesamt 12 Matchdarts nicht nutzen konnte.

Nun hat Jyhan Artut Pause bis zum 27. Dezember (ab 20 Uhr LIVE im DSF ) , in der Zeit kann er sich nun voll auf die nächste Partie gegen Robert Thornton konzentrieren.

Kevin McDine - Dennis Priestley 3:2 (1-3, 2-3, 3-0, 3-2, 3-1)

Nach Wayne Mardle erwischte es in der nächsten Partie einen weiteren gesetzten Spieler und mit der Nr. 9, Dennis Priestley schied der erste Titelträger von 1994 bereits früh aus.

Dennis zeigte zu Beginn eine starke Leistung mit Finishes von 150, 140 und 116, doch im dritten Satz drehte sich die Partie.

Kevin McDine, der sich im Laufe der Partie eine Verletzung am Bein zuzog, zeigte sich von der Behinderung unbeeindruckt und holte nun Leg um Leg.

Besonders sicher zeigte er sich dabei bei den Bullfinishs, die sicher saßen. So war es dann auch kein Wunder, dass der Youngster die Partie mit einem 119er Bullfinish beendete.

Phil Taylor - Colin Monk 3:0 (3-0, 3-0, 3-0)

Nun wurde es laut in der Halle, denn die erste Partie vom Titelverteidiger und absoluten Favoriten Phil Taylor stand auf dem Programm.

Taylor, der in diesem Jahr jedes Major Turnier gewinnen konnte, ließ sich zu keinem Zeitpunkt von seinem Weg zum 15. Titel abbringen. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2009)

Colin Monk versuchte alles, doch am Ende gewährte der Champion ihm kein einziges Leg. Das Highlight der Partie war das 170er Finish von The Power zu Beginn des dritten Satzes.

Robert Thonton - Christian Perez 3:1

Am Ende des Abends traf Ckristian Perez auf Robert Thornton traf.

Auch hier zeigte er eine starke Leistung, zum Ende der Partie hin setzt sich aber die Routine des Schotten durch.

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