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Phil Taylor misst sich im Viertelfinale mit Adrian Lewis © getty

Ohne Mühe ziehen Phil Taylor und Adrian Lewis bei der Darts-WM ins Viertelfinale ein. Simon Whitlock überzeugt ebenfalls.

London - Am neunten Tag der PDC World Darts Championship wurden die letzten Partien der zweiten Runde und die ersten Partien im Achtelfinale ausgetragen.

Andy Hamilton ? Steve Beaton 4:1 (3:2,0:3,3:2,3:1,3:2)

In der ersten Partie des Tages war "Hammer Time? angesagt, als Andy Hamilton doch überraschend deutlich mit 4:1 gegen Steve Beaton gewinnen konnte.

Nachdem der erste Satz knapp an Hamilton ging, holte sich Beaton de, zweiten Durchgang sicher mit 3:0. Im dritten Satz ging es erneut in das fünfte Leg und hier wurden insgesamt drei 180er geworfen. Zwei kamen dabei von "The Hammer?, der sich damit den nötigen Vorsprung erspielte um den Satz zu gewinnen.

Beaton, der "Bronzed Adonis? spielte keineswegs schlecht, doch Hamilton schien in jeder Phase einen kleinen Tick besser zu sein und er sicherte sich auch die nächsten beiden Sätze zum Einzug in das Viertelfinale.

Terry Jenkins ? Darin Young 4:0 (3:1,3:1,3:0,3:0)

Darin Young hatte sich in der ersten Runde gegen Andy Smith durchsetzen können und hatte die Chance, nach Kevin McDine und Mark Webster der dritte ungesetzte Spieler im Achtelfinale zu werden.

Jenkins hingegen in der ersten Runde schon eine extrem schwere Aufgabe gegen Paul Nicholson zu lösen gehabt und er knüpfte direkt an die Leistung an. Der US-Amerikaner Young war chancenlos und konnte gegen die Nr. 6 der PDC gerade mal zwei Legs holen. "The Bull? zog souverän in die nächste Runde und wird am Mittwoch gegen Simon Whitlock mehr leisten müssen.

Simon Whitlock ? Wayne Jones 4:0 (3:1,3:2,3:2,3:2)

Denn auch Simon Whitlock setzte sich mit 4:0 gegen Wayne Jones und zeigte dabei erneut eine souveräne Leistung. Mit einem Average von knapp unter 100 setzte der Australier ein weiteres Zeichen, mit ihm wird bei dieser WM noch zu rechnen sein.

Jones konnte zwar drei Sätze in das entscheidende fünfte Leg bringen, doch er verspielte in Satz 2 und 4 jeweils eine 2:0 Führung gegen einen dann imposant spielenden Whitlock.

James Wade ? Michael van Gerwen 4:2 (3:1,1:3,3:1,3:2,1:3,3:1)

In der ersten Partie der Abendsession wurde dann der letzte Teilnehmer im Achtelfinale gesucht und es wurde ein hochklassiges Spiel.

James Wade spielte wie gewohnt sicher, doch auch Michael van Gerwen zeigte eines seiner besten Bühnenspiele seit seinem Wechsel zur PDC.

Auch wenn der Niederländer am Ende diese Partie verlieren sollte, so macht doch diese Leistung Hoffnungen, dass "Mighty Mike? an seine genialen Leistungen zu seiner WDF Zeit zurück finden kann. Beide Spieler gaben alles und besonders James Wade überzeugte durch sichere Finishes.

Alleine fünf dreistellige Finishes, darunter ein 150er zum Satzgewinn, konnte "The Machine? werfen und war vor allem auf seine bevorzugte Doppel 20 extrem sicher. Nun geht es gegen Andy Hamilton und es wird für James Wade sicherlich nicht leichter werden.

Phil Taylor ? Robert Thornton 4:1 (3:1,3:1,3:1,2:3,3:0)

Vor der Partie redeten alle Fachleute nur noch vom möglichen Spiel im Viertelfinale zwischen Phil Taylor und Adrian Lewis.

Robert Thornton zeigte sich sehr verärgert darüber, dass ihm überhaupt keine Chancen zugerechnet wurden und wollte den Experten einen Strich durch die Rechnung machen.

Der Schotte, der in der Runde zuvor mit sicheren Checks den letzten Deutschen Jyhan Artut besiegen konnte, traf jetzt auf einen Gegner von einem anderen Kaliber. Phil Taylor spielte die ersten drei Sätze souverän und gab jeweils nur ein Leg ab.

Im vierten Satz hatte "The Power? dann seine ersten Matchdarts, doch er vergab sie und Thornton war zur Stelle und nahm der Nr. 1 den ersten Satz in diesem Turnier ab. Dies fand der Meister aber überhaupt nicht lustig und zog noch einmal die Zügel. Mit Legs von 15, 13 und 12 Darts holte er sich dann sicher den fünften Satz und zog als erster Spieler in das Viertelfinale ein.

Adrian Lewis ? Kevin McDine 4:0 (3:1,3:2,3:1,3:1)

Dort wird es dann zum gewünschten Duell zwischen "The Power" und Adrian Lewis kommen, denn Jackpot setzte sich auch gegen Kevin McDine sicher mit 4:0 durch. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2009)

Wie auch Taylor zeigte sein ehemaliger Ziehsohn eine weitere imponierende Leistung und es ist eigentlich schade, dass es diese Partie schon im Viertelfinale geben muss.

Wenn Lewis seine Leistungen aus den ersten drei Spielen auch gegen Taylor zeigen kann, dann wird es eine richtige Spitzenbegegenung am Freitag geben und für viele ist der Sieger der Partie der kommende Weltmeister.

Kevin McDine spielte sehr gut, doch gegen einen in dieser Form spielenden Adrian Lewis hatte er keine Chance. Schon zu Beginn des dritten Satzes hatte Lewis 10 mal 180 geworfen und es wären sicherlich noch ein paar gefolgt, wenn die Fans in den letzten zwanzig Minuten mehr dem Spiel gefolgt wären, als sich selbst lautstark zu feiern.

Die beiden Spieler auf der Bühne zeigten zwar weiterhin gute Leistungen, waren von den Gesängen aber doch gestört und man versuchte mehrfach, für etwas Ruhe zu sorgen. Am Ende hatte Lewis mir 103,63 erneut einen dreistelligen Average und er spielte mit 164 auch eines der höchsten Finishes des Turniers.

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