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Mervyn "The King" King spielt seit Februar 2007 für die PDC © getty

Der Engländer zeigt sich in Bestform und gewinnt zwei PDC-Events hintereinander. Auch dem Vizeweltmeister lässt er keine Chance.

München - In Swindon fanden am vergangenen Wochenende die nächsten beiden Events der PDC statt.

Am Samstag gab es das dritte Players Championship Turnier in diesem Jahr und am Sonntag folgte das erste Qualifikationsturnier für die UK Open später in diesem Jahr.

In Bestform zeigte sich dabei Mervyn King, der beide Turniere gewinnen konnte und sich somit bei der Players Championship und bei der UK Open Order of Merit an die Spitze spielte.

Damit ist Mervyn King erst der vierte Spieler nach Phil Taylor, Adrian Lewis und Robert Thornton, der beide Events an einem Wochenende gewinnen konnte.

Obwohl sich King im letzten Jahr mit teilweise brillanten Leistungen bis auf die Nr. 4 der PDC spielen konnte, war es für den Engländer der erste Turniererfolg nach 15 Monaten.

Finale gegen Hamilton

Das Finale bestritt King am Samstag gegen Andy Hamilton, der noch länger auf seinen nächsten Turniererfolg wartet.

King gewann mit 6:3 gegen The Hammer, zuvor gab es ein deutliches 6:1 gegen Ronnie Baxter im Halbfinale.

Hamilton musste hingegen im Halbfinale über die komplette Distanz gehen, um sich gegen Jamie Caven durchsetzen zu können.

Steve Brown mit 11 Matchdarts

Zwei Runden zuvor musste Hamilton schon 11 Matchdarts von Steve Brown über sich ergehen lassen, bevor er dann doch noch gewinnen konnte.

Aber auch Mervyn King hatte so seine Probleme und musste gleich in seiner ersten Partie gegen Steve Evans über elf Legs gehen, bevor Siege über Andy Callaby, Vincent van der Voort, Steve Hine und Adrian Lewis folgten.

Whitlock mit Tour-Debüt

Simon Whitlock nahm in erneuter Abwesenheit von Phil Taylor und Raymond van Barneveld hingegen sein Debüt auf der Tour in Angriff und dies führte ihn am Samstag bis in die Runde der Letzten 16, wo er Jamie Caven mit 3:6 unterlag.

Am nächsten Tag sollte es aber wesentlich besser für den Wizard laufen.

Mit dabei war auch Jyhan Artut als einziger deutscher Teilnehmer.

Spielpraxis sammeln

Der deutsche Meister der PDC Europe möchte in diesem Jahr einige Events in England spielen und so machte er sich auf den Weg nach Swindon, um wertvolle Spielpraxis zu sammeln und als schönen Nebeneffekt vielleicht auch die Teilnahme an der UK Open zu schaffen.

Zumindest kam Jyhan an beiden Tagen ins Preisgeld, auch wenn ihm der große Wurf noch verwehrt blieb.

Das erste Spiel gewann Jyhan mit 6:2 gegen den ehemaligen Weltklassespieler Andy Fordham, danach traf er auf Denis Ovens, der das letzte Players Championship Event auf Gibraltar gewinnen konnte. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Jyhan sichert sich Preisgeld

The Heat setzte sich dann knapp mit 6:3 durch, 200 Pfund Preisgeld konnte sich Jyhan aber dennoch sichern.

Am Sonntag gewann Jyhan mit 6:1 gegen Ian Lever, hatte dann mit Adrian Lewis erneut einen schweren Gegner vor sich.

Jyhan gab alles, doch der Engländer gewann knapp mit 6:4. Doch auch in dieser Wertung konnte sich Jyhan 200 Pfund sichern und wäre bei weiteren Teilnahmen auf einem guten Weg zur UK Open, an der ja fast 100 Spieler teilnehmen. Zur PDC-Europe-Seite

Guter Tag für Whitlock

Sehr gut lief an diesem Tag dann auch für Simon Whitlock, der der Konkurrenz schon mal zeigen konnte, dass in Zukunft mit ihm weiter zu rechnen sein wird.

Nach Erfolgen über Colin Osborne und seinem Landsmann Paul Nicholson setzte sich der Australier dann auch jeweils mit 6:5 gegen Terry Jenkins und Gary Anderson durch.

Im Finale war an diesem Tag dann aber Mervyn King zu stark und er gewann das Duell sicher mit 6:1 zum Doppelerfolg.

King muss über alle Legs

Wie schon am Samstag musste King im ersten Spiel alles geben, er lag gegen Anastasia Dobromyslova zurück und musste über alle möglichen Legs gehen.

Für James Wade lief es nach zwei Niederlagen in der Premier League auch mal wieder etwas besser und er konnte immerhin den dritten Platz belegen.

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