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Mark Walsh wiederholt seinen Turniererfolg vom Vorjahr © getty

Phil Taylor gewinnt die Players Championship in Derby, wird am Tag darauf an gleicher Stelle allerdings klar im Finale besiegt.

München - Nachdem in der letzten Woche Mervyn King einen Doppelerfolg feiern konnte, wollte Phil Taylor bei seinem ersten Tourauftritt in dieser Saison in Derby einen nachlegen, doch "The Power" wurde am Sonntag von Mark Walsh gestoppt.

Am Samstag machte Taylor da weiter, wo er zwei Tage zuvor in der Premier League aufgehört hatte und spielte sofort auf hohem Niveau.

In sieben Partien an diesem Tag gab Taylor auf dem Weg zum Titel nur sechs Legs ab, Andy Hamilton und Chris Thompson kassierten sogar ein Whitewash, während Co Stompe im Viertelfinale als einziger Spieler zwei Legs holen konnte.

Jenkins chancenlos

Im Finale traf Taylor auf Terry Jenkins, doch auch der war chancenlos.

Im dritten Leg verpasste Taylor die Doppel 11 zum 124er Finish und so konnte "The Bull" wenigstens einen Durchgang gewinnen. Doch "The Power" legte ein 108er und ein 124er Finish nach und sicherte sich mit einem 13 Darter die 6.000 Pfund Preisgeld für Platz 1.

Für Terry Jenkins war der zweite Platz die beste Platzierung seit April 2009, im Viertelfinale musste er gegen Steve Brown dabei sogar einen 2:5 Rückstand noch aufholen, bevor er sich mit einem Sieg über Chris Mason in das Finale spielen konnte.

Mason erfolgreich zurück

Für Chris Mason war es nach guten Ergebnissen in der Vorwoche nun die erfolgreiche Rückkehr auf die Profitour, nachdem "The Ace" nach neun Monaten Pause zurück ans Board kehrte.

Dabei warf der ehemalige Top-10-Spieler unter anderem Michalev van Gerwen, Simon Whitlock, Gary Anderson, Mark Webster und Jelle Klaasen aus dem Wettbewerb.

Thompson feiert Einzug ins Halbfinale

Mit Mervyn King, Kevin Painter, Colin Lloyd und Jelle Klaasen mussten sich an diesem Tag bereits vier Spieler in der ersten Runde geschlagen geben.

Richtig gut lief es für Chris Thompson, der zum ersten Mal nach über zwei Jahren mal wieder in ein Halbfinale einziehen konnte und am Sonntag auch zum Stolperstein für die deutschen Hoffnungen werden sollte.

Denn auch an diesem Wochenende nahm Jyhan Artut als einziger deutscher Vertreter an beiden Turnieren teil und konnte wie in der Vorwoche an beiden Veranstaltungen Preisgelder sammeln. Nach einem 6:4 gegen Robert Alford traf Jyhan am Samstag auf Andy Hamilton, der an diesem Tag einen Tick zu stark war und mit 6:2 gewinnen konnte.

Jyhan auf UK-Open-Kurs

Am Sonntag ging es dann mit dem zweiten UK Open Qualifier weiter und da erreichte Jyhan nach Erfolgen über Terry Temple (6:4) und Dylan Duo (6:2) die dritte Runde, wo er gegen einen gut spielenden Chris Thompson mit 3:6 verlor.

Nach 200 Pfund am Samstag sicherte sich Jyhan weitere 300 Pfund am Sonntag und ist somit weiterhin auf Kurs für die UK Open.

"Ich muss diesen Spielort wohl lieben"

Phil Taylor machte hingegen dort weiter, wo er einen Tag zuvor aufgehört hatte und zog bis zum Finale einsam seine Kreise. Doch dort traf er auf Mark Walsh, der das Turnier im Vorjahr gegen Raymond van Barneveld gewinnen konnte und sich rechtzeitig an diesen Erfolg zu erinnern schien.

"Ich muss diesen Spielort wohl lieben", sagte Walsh nach dem Finale. "Nach sechs durchschnittlichen Monaten war es der Schub zum richtigen Zeitpunkt. Gegen Phil zu gewinnen ist immer wieder ein Erlebnis, noch besser fühlt es sich natürlich in einem Finale an."

Walsh feiert Siegesserie

Nach Siegen über Colin Lloyd, Mark Webster, Dennis Priestley und Colin Monk konnte Walsh auch im Finale überraschend deutlich mit 6:2 gegen Phil Taylor gewinnen.

Platz drei ging an Co Stompe, der nach Platz fünf am Samstag erneut eine starke Leistung zeigen konnte und an Andy Hamilton, der einmal mehr deutlich gegen Phil Taylor verlor.

Neben Colin Monk, der mal wieder ein gutes Turnier spielte, reichte es für Adrian Lewis, James Wade und Jelle Klaasen zum fünften Platz.

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