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Phil Taylor ist fünfzehnfacher Weltmeister und gilt als bester Spieler aller Zeiten © getty

Phil Taylor zeigt am sechsten Spieltag der PDC Premier League seine Extra-Klasse. King und Barneveld trennen sich unentschieden.

München - Nach dem sechsten Spieltag der PDC Premier League in Brighton steht nur noch ein Spieltag in der Hinrunde aus.

Phil Taylor zieht mittlerweile einsam seine Kreise und hat schon kurz vor der Halbzeit 6 Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz.

Mervyn King kann noch einigermaßen folgen, dahinter folgt ein großes Mittelfeld, dass im Moment bis zum letzten Platz reicht, der nur einen Punkt Rückstand auf Platz vier hat.

Die großen Gewinner an diesem Spieltag waren Adrian Lewis und James Wade, die wieder im Geschehen sind. Für Wade war der erste Saisonsieg sehr wichtig, ansonsten hätte es schlecht mit der möglichen Titelverteidigung ausgesehen.

Phil Taylor ? Terry Jenkins 8:3

Dieses Mal eröffnete The Power den Abend in der Premier League und es wurde ein sicherer Erfolg für den Rekordchampion. Man merkte Taylor schon an, dass er gerne die Bestmarke von van Barneveld vom letzten Spieltag knacken wollte, doch er schaffte dies mit dem Average von 106,79 knapp nicht.

Jenkins musste schon dreistelligen Finishes werfen, um punkten zu können. Ansonsten wurde er für jeden Fehlwurf sofort bestraft. Taylor eröffnete mit einem 141er Finish, Jenkins glich mit einem 118er Finish aus. Vor der Pause konnte The Bull dann noch ein 116er Finish nachlegen, doch Taylor führte mit 4:2.

Die nächsten drei Legs gingen dann auch an den immer noch ungeschlagenen Tabellenführer, bevor Jenkins noch einmal mit einem 122er Finish punkten konnte.

Mit einer Doppel 5 sicherte sich Taylor dann den fünften Sieg im sechsten Spiel. Für Jenkins war es nach einem guten Saisonstart nun die dritte Niederlage in Folge und der Absturz auf den letzten Platz. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Raymond van Barneveld ? Mervyn King 7:7

Eine Woche nach seinem 107er Average musste Barney gegen Mervyn King alles geben, um nach einem 3:6 und 5:7 Rückstand nicht die vierte Niederlage zu kassieren.

Am Ende wurde es für den Niederländer das erste Unentschieden in dieser Saison. Vor der Pause verpasste Barney jeweils ein 164er und ein 128er Finish auf Bull, sein Gegner war da sicherer und traf die Mitte zum 121er Finish und zu einer 4:2 Führung.

Nach der Pause gab es einen 12 Darter vom King, gefolgt von einem schönen 142er Finish zum 6:3. In den nächsten beiden Legs vergab er dann aber Darts auf Doppel und Barney spielte sich wieder in das Match zurück.

King konnte sich dann im zwölften Leg zumindest einen Punkt sichern, doch die nächsten beiden Legs gingen sicher an Barney, der damit einen wichtigen Punkt einfahren konnte.

Adrian Lewis ? Ronnie Baxter 8:6

Die Partie zuvor war schon hochklassig und spannend, doch Jackpot und The Rocket legten dann noch einen drauf. Ronnie Baxter spielte wie in den Wochen zuvor sehr sicher und brachte auch Adrian Lewis an den Rand einer Niederlage.

Doch nach einer 6:4 Führung wollte der letzte Wurf einfach nicht mehr sitzen und konnte Lewis vier Legs in Folge zum zweiten Saisonsieg einfahren.

The Rocket hat es damit verpasst, sich ein wenig in der Tabelle abzusetzen. Baxter legte einen brillanten Start hin, als er für die ersten drei Legs nur 37 Darts brauchte und dabei sicher zweimal 84 und einem 73 checken konnte.

Lewis verkürzte auf 2:3, doch Baxter zog dann wieder auf 5:2 davon. Nach einem 95er Bullfinish von Lewis machte Baxter noch das 6:4. Zum 6:6 spielte Jackpot ein 127er Bullfinish und er ging im nächsten Leg auch erstmals in Führung.

Im letzten Leg lag er weit zurück, doch Baxter nutzte drei Darts auf Doppel 20 nicht und Lewis zeigte sich bei 118 Rest zielsicher und traf die Doppel 20 zum Match.

James Wade ? Simon Whitlock 8:4

Einen noch größeren Vorsprung verspielte in der letzten Partie des Abends Simon Whitlock, der nach einer 4:1 Führung kein Leg mehr gewinnen konnte.

Der Australier sicherte sich mit einem 170er Finish zum 3:1 noch die £ 1.000 Extraprämie für das höchste Finish des Tages, doch kurz danach lief nicht mehr viel. In den ersten Legs zeigte der Wizard, warum er die Wildcard bekommen hatte und es sah alles nach der vierten Niederlage für James Wade aus.

Doch The Machine wurde etwas sicherer und Whitlock baute etwas ab und hatte am Ende wie in der Woche zuvor gegen Adrian Lewis am Ende keinen allzu guten Auftritt.

Bis auf Phil Taylor sind aber alle anderen Spieler nach zusammen und es ist für ausreichend Spannung an den letzten 8 Spieltagen gesorgt.

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