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Phil Taylor (l.) hat die vergangenen elf Duelle gegen "Barney" gewonnen ©

Am letzten Tag der Champions League baut Phil Taylor seine Siegesserie gegen Raymond van Barneveld aus.

München - Die PDC Premier League machte am letzten Spieltag Station in Wales, im CIA in der Hauptstadt Cardiff wurde der achte Spieltag ausgetragen und weitere Tendenzen bilden sich heraus.

Nachdem Phil Taylor wohl schon jetzt sein Halbfinale sicher hat, haben nun auch Mervyn King und Ronnie Baxter die Weichen gestellt. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Mervyn King ? Terry Jenkins 8:2

Für Terry Jenkins geht die Pleitenserie weiter, das war nun schon die fünfte Niederlage in Folge für "The Bull", der nun mit drei Punkten Rückstand auf die Top 4 auf dem letzten Platz steht.

Mervyn King hat nach der Niederlage in Birmingham in der Vorwoche wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden und bleibt mit 5 Punkten Rückstand auf Phil Taylor auf Platz 2 der Tabelle. Bereits im ersten Leg vergab Jenkins zu viele Darts auf Doppel und so kam King mühelos mit einer 2:0 Führung in die Partie.

Jenkins konnte zwar mit einem 76er Finish verkürzen, die nächsten drei Legs inklusive eines 11-Darters gingen dann aber an King zu einer sicheren 5:1-Pausenführung. Auch nach der Pause war das Bild unverändert, seine wenigen Chancen konnte Jenkins nicht nutzen. Erst als er 1:7 zurück lag, konnte er noch ein Leg gewinnen, doch mehr war für den Finalisten aus 2007 nicht drin.

Ronnie Baxter ? Simon Whitlock 8:5

Ronnie Baxter bleibt der Überraschungsspieler der Saison, Woche für Woche zeigt "The Rocket" Bestleistungen und er ist auf dem besten Weg in das Halbfinale.

Auch Simon Whitlock konnte ihn an diesem Abend nicht stoppen und Baxter zog in der Tabelle damit erneut mit Mervyn King gleich. Der Australier begann gewohnt sicher und warf in den ersten beiden Legs auf gleich jeweils eine 180.

Das erste Leg sicherte sich Whitlock, doch im zweiten Leg musste er auf Doppel stehend mit ansehen, wie Baxter 124 sicher auf Bullseye zum Ausgleich checken konnte.

Es folgten vier Breaks in Folge und somit ging es mit einem 3:3 in die Pause. Zurück auf der Bühne im ausverkauften CIA hatte "The Rocket" den besseren Start und er holte sich den entscheidenden 6:3 Vorsprung heraus. Whitlock kam zwar noch einmal heran, doch Baxter drehte den Spieß rechtzeitig zum zweiten Sieg in Folge.

Whitlock rutschte nach dieser Niederlage wieder aus den Top 4 heraus, doch um den vierten Platz kämpfen im Moment 5 Spieler, die alle knapp zusammen liegen.

Adrian Lewis ? James Wade 8:5

Den vierten Platz sicherte sich an diesem Spieltag Adrian Lewis, der damit den Lauf von James Wade, der vier Spiele in Folge ungeschlagen blieb, erst einmal stoppte.

Lewis bleibt damit der wechselhafte Spieler der Liga, nach seinen Leistungen müsste er eigentlich schon viel besser in der Tabelle stehen. Bis zum 2:2 brachten beide Spieler ihren Vorteil durch, im fünften Leg schafft "The Machine" dann das erste Break in dieser Partie.

Doch "Jackpot" Lewis legte gleich nach, warf eine weitere 180 und holte sich prompt das Rebreak. Nach der Pause sah alles nach einem Leg für Wade aus, der 180 und 174 werfen konnte. Doch drei Fehlwürfe auf Doppel wurden von Lewis bestraft, der die Doppel 6 zur Führung traf.

Wade zeigte sich unbeeindruckt und gewann die nächsten beiden Legs zu einer 5:4 Führung, doch danach kippte die Partie erneut. Lewis holte nun Leg um Leg und schaffte nach vier Durchgängen in Folge den Sieg in der für ihn wegweisenden Partie.

Phil Taylor ? Raymond van Barneveld 8:2

Die Partien zwischen Phil Taylor und Raymond van Barneveld sind zwar immer noch etwas Besonders, doch der Ausgang der Partie steht seit knapp zwei Jahren fest.

Die letzten elf Partien seit Juni 2008 hat "The Power" allesamt gewonnen und in der Premier League gab es sogar den vierten 8:2 Erfolg über "Barney" in Folge.

Dabei zeigte Taylor über weite Phasen nicht sein ganzes Können, doch "Barney" vergab unendlich viele Chancen auf Doppel. Ein treffsicherer van Barneveld hätte diese Partie auch mit 8:2 gewinnen können, so viele Chancen ließ die Nummer zwei der PDC liegen. Nach einem 1:1 zog Taylor zur Pause mit 5:1 davon, bevor Barney mit einem 14 Darter sein bestes Leg spielen konnte.

Doch die Fehlwürfe auf Doppel blieben an der Tagesordnung und so gewann Taylor die nächsten drei Legs zum sicheren Sieg. Nach der Spiel sagte Taylor noch: "Barney ist vom Kopf her im Moment nicht in der Lage, sein bestes Dart zu zeigen. Den muss er wieder sortiert bekommen. Ich mag es nicht, ihn so zu sehen, denn neben Dennis Priestley ist er mein größter Rivale während meiner Karriere gewesen und ich möchte ihn wieder so sehen. Ich bin mir sicher, dass er das hin bekommt.?

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