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Simon Whitlock unterlag im WM-Finale 2010 gegen Phil Taylor © getty

Der Australier Simon Whitlock gewinnt die zehnte Players Championship. Phil Taylor setzt sich beim UK Open Quali-Turnier durch.

München - Simon Whitlock und Phil Taylor teilen sich die Titel in Derby.

Im Herzen Englands stand die zehnte Players Championship in dieser Saison auf dem Programm.

Nachdem sich der Australier in der Vorwoche seinen ersten PDC Titel sichern konnte, schaffte er diesen Erfolg gleich noch einmal.

Am Sonntag stand dann das sechste von acht Qualifikationsturnieren zur UK Open auf dem Programm und hier revanchierte sich Phil Taylor für die für ihn ungewöhnliche Halbfinalniederlage am Vortag.

Schwere Brocken für Whitlock

Simon Whitlock musste für seinen zweiten Titel innerhalb von sieben Tagen alles geben, denn auf dem Weg zum Erfolg hatte er mit Phil Taylor, Ronnie Baxter, Gary Anderson und Colin Lloyd sehr schwere Aufgaben zu lösen.

"Wizard" vor dem Aus

Dabei sah alles nach einem kurzen Arbeitstag für den Wizard aus, denn er lag in der ersten Runde bereits mit 1:5 gegen Kevin Dowling zurück.

Doch er drehte diese Partie noch und war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu stoppen. Im Halbfinale hatte Whitlock dann seine kleine Revanche für die Niederlage im WM-Finale, als er Phil Taylor mit 6:2 besiegen konnte.

Lloyd verspielt Führung

Im Endspiel führte Colin Lloyd dann mit 4:2, doch vierte Legs in Folge drehten die Partie zugunsten des Australiers. Im letzten Leg stellte er sich mit 140, 180 und 149 ein Doppel und spielte einen 11 Darter zum Match. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

"Jaws" übersteht Suljovic

Mit diesem Erfolg steht Whitlock nun unmittelbar vor der Top 16 in der PDC Order of Merit. Colin Lloyd kann sich damit trösten, dass er im Moment die Nummer eins der Players Championship Order of Merit ist. Auf dem Weg zum Endspiel gewann "Jaws" übrigens auch gegen Mensur Suljovic in der zweiten Runde hauchdünn mit 6:5.

Nicholson auf Rang drei

Neben Phil Taylor, der übrigens zum ersten Mal seit dem letzten Oktober ein Finale bei einem Players Championship Event verpasste, belegte auch Paul Nicholson den dritten Platz.

Er verpasste durch das 2:6 gegen Colin Lloyd ein rein australische Finale, für ihn war es aber das beste Ergebnis seit seinem Erfolg bei der Players Championship im Januar.

Taylor setzt sich an die Spitze

Am Sonntag hat sich Phil Taylor dann mit seiner dritten Teilnahme an einem UK Open Qualifier gleich an die Spitze dieser Wertung gesetzt und er hat jetzt schon die erforderliche Anzahl an Turnieren gespielt.

Taylor traf im Finale auf Peter Wright, der Paradiesvogel unter den Dartern erreichte zum ersten Mal das Finale auf der Pro Tour.

Im Finale war für Wright dann aber nicht viel mehr als zwei Ehrenlegs zu holen, zu sicher war The Power, der sich das Preisgeld in Höhe von 6.000 Pfund mit einem schönen 161er Finish sicherte.

VdV verpasst erneut Finale

Platz 3 ging an Vincent van der Voort, der damit seinen zweiten Finaleinzig nach Gladbeck verpasste. Für Kevin Painter war der dritte Platz das beste Ergebnis des Jahres.

Die Finalisten des Vortages kamen dieses Mal nicht weit und scheiterten beide in der zweiten Runde. Colin Lloyd unterlag Steve Brown mit 4:6 und Simon Whitlock musste sich Andy Hamilton mit 3:6 geschlagen geben.

Suljovic unterliegt Walsh

Mensur Suljovic, der einzige Vertreter der PDC Europe, gewann in der ersten Runde mit 6:1 gegen Ron Atwill, verlor dann gegen Mark Walsh mit 3:6.

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