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Phil Taylor bleibt ungeschlagen und behauptet Platz eins © getty

Taylor schlägt Whitlock und bleibt damit ungeschlagen. Jenkins verkürzt den Abstand zu den Top vier, Wade ist wieder mitten drin.

München - Am elften Spieltag der Premier League in Liverpool hat Adrian Lewis eine große Gelegenheit verspielt, Terry Jenkins hingegen ergreift den letzten Strohhalm.

Phil Taylor - Simon Whitlock 8:5

Beide Spieler hatten am letzten Wochenende in Derby ein Turnier gewinnen können, besonders pikant war der Halbfinalerfolg des "Wizard" am Samstag über Phil Taylor.

Diese Partie ist seit dem WM-Finale der Garant für exzellente Leistungen und die Fans wurden nicht enttäuscht. Taylor führte mit 2:1, als Whitlock im dritten Leg zwei 180er bei seinem 11 Darter werfen konnte.

Im nächsten Leg folgte ein weiteres Maximum und erneut ein sicherer Check zum ersten Break der Partie. Doch die Antwort des Meisters folgte sofort, "The Power" warf sieben Triple 20 in Folge, verpasste dann knapp den achten perfekten Dart.

Die Doppel sechs saß dann aber zum 12 Darter und somit zum sofortigen Rebreak. Die nächsten vier Legs nach der Pause gingen alle an den Vorleger, wobei Whitlock ein schönes 94er Bullfinish.

Erst warf Taylor eine 177, gefolgt von einer 171 auf die 19 des Wizard. Taylor stellte sich ein Doppel und Whitlock warf 25, 19 und Bullseye zum 5:5.

Da musste sogar die Nr. 1 applaudieren und nach der Partie sagte Taylor noch: "Whitlock ist einer der besten Spieler, die ich kenne, wenn es auf ein Finish geht. Seine 94 war brillant, weil das Feld zugedeckt war, doch meine 125 war vielleicht noch etwas besser."

Mit einem 96er Finish in zwei Darts ging Taylor erneut in Führung und er ließ dann einen 13 Darter zum Break folgen. Wie schon bei den World Matchplay im letzten Jahr beendete "The Power" das Match mit einem 125er Finish, indem er 50, 25 und erneut das Bullseye traf.

Simon Whitlock hat trotz der Niederlage erneut gezeigt, dass er im Moment zu den besten Spielern der Welt gehört.

Für Phil Taylor, der immer noch ungeschlagen ist, steht jetzt schon Platz eins nach der Gruppenphase fest und er kann nun abwarten, wer am Ende den vierten Platz belegt und sein Gegner im Halbfinale wird. Durchaus möglich, dass es Simon Whitlock wird. Zur PDC-Europe-Seite

Terry Jenkins - Ronnie Baxter 8:4

Mit dem Rücken zur Wand spielte Terry Jenkins gegen Ronnie Baxter und "The Bull" scheint gerade noch rechtzeitig seine Form gefunden zu haben.

Mit einem überraschenden 8:4 über Ronnie Baxter verkürzte Jenkins den Abstand zu den Top vier auf drei Punkte und ist nun doch noch mit leichten Chancen dabei.

Um das Halbfinale zu erreichen, müsste dann aber schon ein Erfolg gegen Phil Taylor drin sein.

Ronnie Baxter hingegen hat einen großen Vorteil verspielt und muss nun noch einmal alles geben, wenn er bei seiner zweiten Premier League Saison in das Halbfinale will.

Jenkins war in dieser Partie nach einem 1:2 Rückstand stets vorne. Nach vier Legs in Folge führte er mit 5:2 und die Vorentscheidung war gefallen.

"The Bull" spielte endlich mal wieder eine komplette Partie auf hohem Niveau und sicherte sich durch Checks von 87 und 80 seinen zweiten Sieg in Folge.

James Wade - Raymond von Barneveld 8:3

Nachdem "The Machine" an den ersten Spieltagen bis zum Tabellenende durchgereicht wurde, ist die Nr. 3 der PDC nun wieder mitten drin im Kampf um eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Während Wade nun erstmals auf Platz dreivorrückte, steht auf der anderen Seite schon jetzt fest, dass van Barneveld erstmals das Halbfinale verpassen wird.

In den ersten sechs Legs sahen die Fans, die Barney lautstark unterstützen, eine gute Partie des Niederländers, der seine letzten beiden Spiel unglücklich 6:8 verloren hatte.

Nach der Pause ließ er aber etwas nach und dies wurde von James Wade gnadenlos ausgenutzt. Der Engländer warf einen 100er Average und holte sich alle Legs nach der Pause zu einem am Ende sicheren 8:3 Erfolg.

Dabei zeigte Barney durchaus auch mal wieder sein ganzes Können, so warf er im vierten Leg 2x180 in Folge und spielte einen 11 Darter. Doch die Konstanz hat er verloren.

Da wird wohl eine Pause nach der Premier League folgen. Barney hat nicht für das kommende Wochenende in Wigan gemeldet und damit steht fest, dass er nicht am nächsten Major Turnier, der UK Open teilnehmen wird.

Mervyn King - Adrian Lewis 8:3

Adrian Lewis hatte die große Chance, mit einem Sieg auf elf Punkte zu kommen und damit hätten dann fünf Spieler diesen Wert erreicht. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Doch "Jackpot" zeigte eine seiner schwächeren Leistungen und so sicherte sich Mervyn King seine Punkte zwölf und 13. Lewis holte sich das erste Leg, doch danach lief nicht mehr viel zusammen und King holte sich Leg um Leg.

Erst beim Stande von 7:1 konnte Lewis mal wieder punkten und die Niederlage noch etwas abmildern. Doch mehr als zwei Legs waren nicht drin und King checkte dann sicher die Doppel zehn zum Match.

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