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Mervyn King unterliegt Raymond van Barneveld © SPORT1

Im Duell gegen den Niederländer Raymond van Barneveld muss sich Mervyn King gegen seinen Gegner und aufgebrachte Fans wehren.

München - Die Ausgangsbasis, einen Spieltag vor Ende der Saison, ist gleich geblieben.

Ronnie Baxter konnte seine Chancen nicht nutzen und hat damit gesorgt, das Adrian Lewis sich noch Hoffnungen machen kann.

Weiterhin kämpfen fünf Spieler um die drei letzten freien Plätze im Halbfinale, der Sieger des Tages war dann Simon Whitlock, der sich erstmals auf den zweiten Platz spielen konnte.

Adrian Lewis ? Ronnie Baxter 7:7

Der Punktgewinn war für Adrian Lewis eigentlich zu wenig, da er am letzten Spieltag gegen Phil Taylor ran muss, war an diesem Abend ein Sieg über Ronnie Baxter obligatorisch.

Doch Jackpot spielt in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr so stark wie noch zu Beginn und musste am Ende froh sein, überhaupt einen Punkt gehalten zu haben. Baxter führte bereits mit 7:5 und vergab in den nächsten beiden Legs stolze 8 Darts zum Sieg. Mit einem Erfolg des Rocket wäre das Thema Premier League für Lewis erledigt gewesen.

Für Baxter kann der Punktverlust noch teuer werden, am letzten Spieltag muss er gegen einen gelösten Barney antreten, der unbedingt nicht Letzter werden will.

Raymond van Barneveld ? Mervyn King 8:5

Diese Niederlage könnte für Mervyn King am Ende schwerwiegend sein. Der Engländer muss am letzten Spieltag gegen Simon Whitlock antreten und könnte bei einer Niederlage zum ungünstigsten Zeitpunkt damit zum ersten Mal seit Saisonbeginn aus den Top 4 fallen.

Es war ein Hexenkessel in dieser Partie, obwohl in England gespielt wurde, wurde der Niederländer gefeiert und der eigene Landsmann gnadenlos ausgepfiffen.

Das ging soweit, dass King massiv während der eigenen Würfe gestört wurde. Für ihn eigentlich nichts Neues, da er diese Situation schon oft hatte. Glücklich ist er darüber nicht und dieses Mal ist er auf die Provokationen eingegangen und hat sich während und nach seinen Würfen mit den so genannten Fans angelegt.

Dieses ging, wie zu erwarten war, nach hinten los und es wurde nur noch lauter. Barney, der mit einem starken Auftakt 4:0 geführt hatte, ließ sich von der Hektik und Unruhe aus dem Konzept bringen und verspielte die Führung. King glich zum 4:4 aus und vor ein paar Wochen hätte Barney so ein Spiel nun mit fliegenden Fahnen verloren.

Doch die Nr. 2 der PDC zeigte noch einmal Nervenstärke und holte sich vier der nächsten fünf Legs zum verdienten Sieg gegen einen am Ende mit den Tränen kämpfenden Mervyn King, der fair von seinem Freund getröstet wurde.

Simon Whitlock ? James Wade 8:4

Es folgte eine für beide Spieler wichtige Partie, der Sieger würde einen sehr großen Schritt in Richtung Endrunde machen können.

Einmal mehr konnte sich der Wizard auf seine sicheren Checks verlassen und den ersten Vorgeschmack bekam James Wade, als Whitlock 124 zum ersten Break im dritten Leg ausmachen konnte. Dieses Break brachte der Australier mit einem 4:2 dann auch in die Pause und er hatte auch den besseren Start nach der Unterbrechung. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Mit einem 104er Finish ging Whitlock dann sogar mit 7:3 in Führung. Wade konnte mit einem 127er Finish noch einmal verkürzen, doch im nächsten Leg war der Wizard wieder zur Stelle und sicherte sich beide Punkte mit einem 100er Finish.

James Wade hat aber weiterhin gute Chancen und die auf dem Papier leichteste Paarung gegen Terry Jenkins vor sich. Doch der kann ähnlich gelöst wie Barney aufspielen und möchte sicherlich auch nicht die Saison auf Platz 8 beenden.

Phil Taylor ? Terry Jenkins 8:5

Es folgte zum Ende des Tages ein lockeres Spiel zweier Kontrahenten, für die es eigentlich um nichts mehr ging. Taylor wollte sicherlich weiterhin ungeschlagen bleiben, für Jenkins, der noch nie vor TV-Kameras gegen Taylor gewinnen konnte, ging es dann auch nur darum, gut aus der Affäre zu kommen.

Chancen hatte The Bull, er führte 3:2, vergab dann aber vier Darts auf Doppel in den nächsten beiden Legs und The Power war wie zu erwarten zur Stelle. Gewohnt sicher gewann Taylor Leg um Leg und führte mit 7:4 sicher, bevor Jenkins mit einem 14 Darter sein bestes Leg spielen konnte. Doch mehr war für ihn nicht drin, denn Taylor checkte 81 sicher zum 11 Darter und somit zum elften Sieg im dreizehnten Spiel.

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