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Andree Welge war bisher der einzige deutsche Teilnehmer bei den European Championships © getty

Bei der EM sind neben Andree Welge auch zwei deutsche Debütanten am Start. Österreicher haben es in diesem Jahr nicht geschafft.

Die Dutch Darts Trophy in Haarlem war die letzte Chance, sich über die European Order of Merit für die PDC European Championship in Dinslaken zu qualifizieren.

Dieses Major Turnier der PDC findet vom 29.07. bis zum 01.08. in der Stadthalle Dinslaken statt und wird in diesem Jahr auch Live im Fernsehen zu sehen sein.

SPORT1 überträgt an allen vier Veranstaltungstagen. Die European Championship sind damit das erste in Deutschland stattfindende Dartevent, das Live im Fernsehen übertragen wird.

Nachdem es im letzten Jahr bei der zweiten Auflage, die in den Niederlanden ausgetragen wurde, kein deutscher Spieler in das Hauptfeld der European Championship geschafft hatte, gab man dieses Mal alles, damit vor heimischer Kulisse auch Lokalhelden angefeuert werden können.

Diesmal ohne österreichische Beteiligung

Die Hälfte der 8 Plätze, die zur Verfügung standen, waren vor Haarlem eigentlich schon vergeben, denn der Vorsprung des niederländischen Quartett mit Vincent van der Voort, Co Stompé, Jelle Klaasen und Michael van Gerwen war zu groß.

Um die letzten 4 Plätze kämpften dann noch sehr viele Spieler, denn der Abstand in der EOoM war nicht groß.

Schnell stellte sich dann heraus, dass Antonio Alcinas sicher dabei sein würde und er nach Carlos Rodriguez der zweite Spanier bei der European Championship sein würde.

Carlos hingegen verpasste in diesem Jahr erstmals die Qualifikation wie auch Mensur Suljovic. Nachdem im ersten Jahr in Frankfurt noch zwei Österreicher mit im Hauptfeld waren, sind in diesem Jahr keine Vertreter unserer Nachbarn dabei.

Welgee schafft Sprung ins Hauptfeld

Andree Welge war bisher der einzige Deutsche, der auf der Bühne bei einer European Championship antreten durfte.

Er gab sein Debüt vor zwei Jahren, im letzten Jahr wurde er auf der Zielgeraden noch knapp von Roland Scholten überholt und verpasste somit die Teilnahme. In Haarlem reichte dem Bremer dann am Samstag der Einzug in die zweite Runde, um noch knapp auf Platz 7 stehend in das Hauptfeld rücken zu können.

Er teilt sich den Platz mit seinem Kumpel und langjährigen Doppelpartner Tomas Seyler.

Shorty holte in Haarlem kein Preisgeld, sein Vorsprung in der EOoM reichte aber soeben noch aus, um ebenfalls nach Dinslaken reisen zu können.

Roith an beiden Tagen bester Deutscher

Da aller guten Dinge immer noch Drei sind, gesellte sich dann auch Bernd Roith noch in das Teilnehmerfeld der European Championship. Bernd spielt schon seit Jahren sehr erfolgreich auf den Turnieren der PDC Europe, jetzt hat es für ihn auch endlich mal mit der Qualifikation zu einem großen Turnier der PDC geklappt.

Während Andree und Shorty ja schon alte Hasen auf den Bühnen der Dartwelt sind, steht Bernd nun sein Debüt bei einem TV-Turnier bevor.

Bernd hatte sich in Haarlem seinen Platz verdient erspielt, an beiden Tagen wurde er bester deutscher Teilnehmer und er hat mit Erfolgen unter anderem gegen Colin Osborne und Paul Nicholson gezeigt, dass er auch vor großen Namen keine Angst hat.

Vier Deutsche scheitern knapp

Ganz knapp verpasst hatten Maik Langendorf, Marko Puls, Mario Masurka und Michael Rosenauer die Top 8, sie alle teilen sich den neunten Platz zusammen mit Peter Martin, Sergio Pettarini, Mensur Suljovic und Carlos Rodriguez. In diesem Jahr haben sich die Kriterien zur Qualifikation geändert.

Mit dabei sind die 16 besten Spieler der PDC Order of Merit (Stand 05.07.).

Dann folgen die 8 besten Spieler über die European Order of Merit, so wie der Stand im Moment ist. Aufgefüllt wird das Teilnehmerfeld dann mit den besten 8 Spielern der Players Championship Order of Merit, ebenfalls Stichtag 05.07., die noch nicht zu den bereits qualifizierten Spielern gehören.

48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

200.000 Pfund Preisgeld

Die Auslosung für die European Championship wird wohl im Rahmen der Wettbewerbe in Las Vegas erfolgen.

Die Partien der ersten Runde werden am Donnerstag und Freitag ausgetragen, am Samstag stehen dann die Partien der zweiten Runde auf dem Programm, bevor die Letzten 8 am Sonntag dann den neuen Titelträger ausspielen werden.

Wie Im Vorjahr geht es auch in diesem Jahr um £200.000 Preisgeld, der Sieger erhält schon alleine £50.000 und jeder Teilnehmer hat auf jeden Fall schon einmal £2.500 sicher.

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