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Der Spitzname von Dart-Spieler Kevin Painter ist "The Artist" © getty

"The Artist" sieht beim PDC World Matchplay gegen Lloyd bereits wie der sichere Verlierer aus - doch dann läuft Painter heiß.

München - Der dritte Tag der World Matchplay war der Abend der schnellen Spiele.

Und Simon Whitlock und Gary Anderson hatten es besonders eilig.

Am vierten Tag gab es dann durch Kevin Painter eines der größten Comebacks in der Geschichte dieses Turnier und durch Phil Taylor den bisher besten Average. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Heute stehen die ersten vier Partien des Achtelfinales auf dem Programm (ab 21 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Steve Brown ? Terry Jenkins 10:6

Für den ersten Aufreger sorgte dann aber der junge Engländer Steve Brown, der sein Debüt im Winter Garden gegen niemand geringeren als die Nr. 5 der PDC Terry Jenkins gewinnen konnte.

Bereits im ersten Leg checkte Brown 127 und er gab diese Führung nie mehr ab. Zum 7:4 warf er mit 116 und 149 zwei weitere hohe Finishes und er konnte beim Stand von 9:4 ein kleines Aufbäumen seines Gegners verkraften.

Nach einigen vergebenen Matchdarts traf der ?Bomber? dann aber die Doppel 6 für seinen bisher größten Erfolg vor TV-Kameras.

Simon Whitlock ? Tony Eccles 10:1

In der zweiten Partie am Montag musste dann Tony Eccles bitter erfahren, warum Simon Whitlock im Moment zu den besten Dartspielern der Welt zählt.

Für Tony Eccles war es ein Deja-vu, denn bereits im Vorjahr unterlag die ?Viper? an gleicher Stelle Wayne Mardle mit dem gleichen Ergebnis.

Lange Zeit sah es sogar nach der Höchststrafe für den Engländer aus, denn Whitlock gewann die ersten sieben Legs sicher.

Doch mehr als den Ehrenpunkt überließ ihm der ?Wizard? nicht, der damit eindrucksvoll seine erste Visitenkarte in Blackpool abgeben konnte.

Gary Anderson ? Robert Thornton 10:0

Nun stand das mit Spannung erwartete Duell der Schotten auf dem Programm, doch aus der Partie war schnell die Luft raus.

Gary Anderson dominierte vom ersten Dart an und so wurde es der erste whitewash nach sechs Jahren.

Robert Thornton hätte am Ende gerne mit Tony Eccles getauscht, denn der holte sich wenigstens das Ehrenleg.

Jelle Klaasen ? Mervyn King 10:4

Nicht viel spannender wurde es in der letzten Partie des Abends, mit einem Erfolg von Jelle Klaasen über Mervyn King, noch dazu in der Höhe, hatten aber die wenigsten gerechnet.

Dabei sah es erst gut aus für die Nr. 4 der PDC, King führte nach sechs gespielten Legs mit 4:2.

Mervyn King reihte sich am Ende in die Liste der geschlagenen Top 16 Spieler des Abends ein.

Kevin Painter ? Colin Lloyd 11:9

Colin Lloyd zeigte eine starke Leistung in seiner Auftaktpartie gegen Kevin Painter, doch für ihn leider nur zehn Legs lang.

Mit 8:2 führte der Champion von 2005 sicher, doch dann verspielte er alles. Kevin Painter holte Leg um Leg auf und wurde immer sicherer.

Unter anderem mit Finishes von 104 und 105 verkürzte der "Artist" auf 8:9 und nach einem vergebenen Matchdart von Lloyd glich Painter die Partie aus.

Nun hatte Painter den nötigen Rückenwind, um den Sack auch zuzumachen und Colin Lloyd musste mal wieder eine demoralisierende Erstrundenniederlage einstecken.

Mark Walsh ? Mark Dudbridge 12:10

Vielleicht musste Mark Walsh an das Schicksal von Colin Lloyd denken, als er gegen Mark Dudbridge mit 5:0 führte.

Denn auch hier schien die Partie zu kippen, denn der ?Flash? legte los und konnte sogar mit 8:7 in Führung gehen. Diese Führung konnte der ehemalige Vizeweltmeister dann auch bis zum 10:9 verteidigen, bis Mark Walsh die dritte Luft bekam.

Als Dudbridge dann im 22. Leg vier Darts auf Doppel vergab, war ?Walshie? zur Stelle und sicherte sich das Ticket in die zweite Runde.

Phil Taylor ? Barrie Bates 10:6

Das Spiel begann erwartungsgemäß. Es gab sofort eine 180 vom zehnmaligen Champion, der dann auch in 11 und 12 Darts sicher die Führung übernahm.

Doch Bates spielte eine starke Partie und konnte zum 2:2 mit einem 96er Finish.

Auch die erneute 4:2 Führung wurde von Bates noch einmal ausgeglichen. Dann startete Taylor aber unnachahmlich durch. Mit 114,99 hatte Phil Taylor am Ende den höchsten Average in der Geschichte der World Matchplay erzielt.

Steve Beaton ? Paul Nicholson 10:3

Als letzter Spieler hat sich dann Steve Beaton mit einem sicheren 10:3 über Paul Nicholson in die Runde der Letzten 16 spielen können.

Heute geht es in Blackpool erst einmal mit dem Tag der Niederländer weiter, wenn es zu folgenden Partien kommt:

Wayne Jones - Ronnie BaxterCo Stompé - Mark WebsterVincent van der Voort - James WadeAlan Tabern - Raymond van Barneveld

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