vergrößernverkleinern
Mark Walsh hat den Spitznamen "special brew" © intern

In der Champions League scheiden Mark Walsh und Robert Thornton aus. Phil Taylor dreht nach zwei kassierten Niederlagen auf.

München - Die bei den Spielern sehr beliebte Champions League Darts hat die dritte Runde absolviert.

An acht Vorrundentagen in den nächsten Wochen qualifizieren sich jeweils die Tagessieger für die Endrunde, die am 14. Oktober ausgetragen wird.

Dieses Event wird jeden Tag live im Internet von 16 Wettanbietern übertragen. Für jedes gewonnene Leg in der Gruppenphase erhält ein Spieler 50 Pfund , in der K.o.-Runde sind es dann 100 Pfund pro Leg. Als großer Favorit auf den ersten Tagessieg ging natürlich Phil Taylor an den Start.

Osborne steigt später ein

Dabei war die CLD im letzten Jahr eines der wenigen Turniere, die "The Power" nicht gewinnen konnte. Taylor unterlag seinerzeit etwas überraschend Colin Osborne im Finale.

Der Titelverteidiger wird in diesem Jahr erst in der dritten Gruppenphase einsteigen. Direkt am ersten Tag in die CLD zu starten ist eine große Ehre, weil man dann zu den aktuell besten Spielern gehört.

Dicker Brocken wartet

Zu diesem Zeitpunkt ist aber auch die Gefahr eines frühen Ausscheidens sehr groß, da die gute Konkurrenz halt gegeben ist. So erwischte es dieses Mal Mark Walsh und Robert Thornton, die nur einen Sieg erringen konnten und daher ausschieden.

Kurios für Thornton war die Tatsache, dass sein einziger Sieg ausgerechnet gegen Phil Taylor war. "The Power" zeigte gleich, wer der Favorit an diesem Tag ist und warf bei seinem 6:2 Auftakterfolg gegen James Wade gleich 9 mal 180. Im ersten Leg verpasste er dabei sogar knapp die Doppel 12 zum 9-Darter.

Zwei Mal knapp am 9-Darter vorbei

Im Laufe des Tages sollte er noch ein weiteres so knapp am perfekten Leg vorbei schrammen. In den nächsten Partien lief es aber nicht so gut für Taylor und er verlor gegen Robert Thornton und Mervyn King.

Gegen Mark Walsh konnte er in der dritten Partie ein 2:5 noch drehen. Einen starken Tag erwischte Mervyn King, der seine ersten sechs Partien gewann und der trotz der 3:6 Niederlage gegen Simon Whitlock am Ende Gruppensieger wurde. Im Halbfinale sollte ihm dann aber nach einem langen Tag die Kraft verlassen.

Whitlock gut aufgelegt

Simon Whitlock spielte ein gutes Debüt in der CLD und belegte am Ende den dritten Platz hinter Phil Taylor. Colin Lloyd knüpfte an seine guten Leistungen vom Sonntag in Crawley an und erreichte trotz eines 1:6 im letzten Spiel gegen Taylor das Halbfinale.

Platz 5 und 6 gehen an Adrian Lewis und James Wade, die heute einen neuen Anlauf nehmen.

Lloyd verspielt Führung

In der Gruppenphase hatte Colin Lloyd nach einer 3:0 Führung sechs Legs in Folge gegen Mervyn King verloren. Nun stand er im Halbfinale an der gleichen Hürde, doch dieses Mal machte er das 4:0 und brachte die Partie sicher nach Hause.

Phil Taylor drehte nach seinen beiden frühen Niederlagen richtig auf und ließ Simon Whitlock beim 6:1 und Colin Lloyd beim 6:2 im Finale keine Chance.

Zur PDC-Europe-Seite

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel