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Andy Smith spielt seit 1997 professionell Darts © getty

Beim PDC World Grand Prix in Dublin gewinnt "Pie-Man" Andy Smith sein Eröffnungsmatch. Phil Taylor macht kurzen Prozess.

München - Die Dominanz von Phil Taylor hält auch beim PDC World Grand Prix in Dublin weiter an und "The Power" strebt seinem zehnten Titel bei diesem Major Turnier entgegen.

In seiner Auftaktpartie gegen Brendan Dolan gab Taylor gleich ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz mit einem Average von knapp 103, und das bei einem Turnier, wo man auch mit einem Wurf ins Doppel ein Leg eröffnen muss.

Dolan durfte in diesem schnellen Match nicht ein einziges Mal auf ein Schlussdoppel werfen und er unterlag mit zweimal 0:3.

Andy Smith - Jamie Caven 2:1 (1:3,3:1,3:2)

Jamie Caven ging nach seinem Turnierfolg beim Players Championship Event am Vortag leicht favorisiert in die Eröffnungspartie gegen Andy Smith.

Doch dieses Turnier mit Double-In liegt dem "Pie-Man" und er konnte hier seine bisher größten Erfolge feiern. Der erste Satz ging an Caven, doch Smith glich die Partie aus und brachte das Spiel in das entscheidende Leg im dritten Satz.

Dann nutzte Smith dann seinen Vorteil, das Leg eröffnen zu dürfen und mit einem 120er Finish erreichte er als erster Spieler die zweite Runde.

Terry Jenkins - Vincent van der Voort 2:0 (3:2,3:1)

Die ersten beiden Legs gingen an den Niederländer van der Voort. Nach einem verpassten Doppel zum Satzgewinn kippte die Partie aber und Terry Jenkins zeigte eindrucksvoll, warum er in Dublin schon zweimal im Finale stand. "The Bull" gewann sechs der nächsten sieben Legs und so wurde es dann doch noch ein sicherer Erfolg für den Engländer.

Steve Brown - Steve Farmer 2:1 (3:2,2:3,3:1)

In der Partie der beiden Steves wurden fast alle möglichen Legs ausgespielt. Steve Farmer hatte sich in letzter Minute bei der Dutch Darts Trophy in Nuland für sein erstes Major Turnier qualifizieren können und machte auch in Dublin ein gutes Spiel.

Steve Brown war an diesem Tag einen kleinen Tick besser und der "Bomber" nutzte seine Chance, als Farmer hauchdünn ein 156er Finish zum 2:2 im letzten Satz verpasste.

Adrian Lewis - Alan Tabern 2:1 (3:1,0:3,3:0)

Für Adrian Lewis war es nach Auftaktniederlagen bei den letzten beiden Major Turnieren nun endlich mal wieder ein geglückter Auftakt.

Nachdem Alan Tabern das erste Leg mit einer 152 eröffnet hatte und ein Break schaffte, holte sich "Jackpot" drei Legs in Folge zum Satzgewinn. Im letzten Leg dieses Satzes vergab Tabern ganze 9 Darts, um in die Partie zu kommen.

Besser lief es für "The Saint" dann im zweiten Durchgang, den er sicher mit 3:0 gewann. Die Entscheidung in dieser Partie fiel dann im zweiten Leg des letzten Satzes, als Tabern 4 Darts auf Doppel nicht nutzte und Lewis zum vorentscheidenden Break checkte.

Gary Anderson - Ronnie Baxter 2:1 (2:3,3:2,3:1)

Gary Anderson sah schon wie der sichere Verlierer aus, als er mit 2:3 und 0:2 zurück lag. Mit einem 110er Finish leitete der Schotte dann die Wende ein, er profitierte dabei aber auch von drei vergebenen Matchdarts seines Gegners im vierten Leg.

Baxter gab weiterhin alles, doch nun war der "Flying Scotsman" nicht mehr zu halten. Hohe Scores, Anderson warf alleine 6x180 in dieser Partie, und sichere Doppel brachten ihm letztendlich doch noch den Sieg. Gary Anderson scheint die Schulterprobleme, die ihn im Sommer erheblich behinderten, überwunden zu haben.

Kevin Painter - Mark Dudbridge 2:1 (2:3,3:1,3:1)

Nach dem Sieg von Phil Taylor drehte Kevin Painter in der nächsten Partie einen Satzrückstand noch in einen Erfolg. Mark Dudbridge hatte den ersten Satz knapp gewonnen und führte nach einem 100er Finish auch mit 1:0 im dritten Satz.

Painter glich zum 1:1 aus und schaffte dann ein Break, nachdem "The Flash" einen Dart auf Doppel 5 nicht verwerten konnte. Dudbridge eröffnete das vierte Leg mit Scores von 157 und 140, doch danach traf er nicht mehr viel und Painter holte sich das Leg noch zum Matchgewinn.

Wayne Jones - Mervyn King 2:1 (3:2,2:3,3:1)

In der letzten Partie des Abends setzte Wayne Jones seinen Höhenflug fort. "The Wanderer" hatte ja zuletzt das Viertelfinale der World Matchplay erreicht und in Dinslaken stand er bei der European Championship erstmals im Endspiel eines TV-Turniers.

Die Partie gegen Mervyn King wurde richtig spannend und hochklassig. Die ersten beiden Legs gingen an "The King", doch mit einem 130er Bullfinish eröffnete Jones seinen Lauf von fünf Legs in Folge. King gab allerdings nicht auf und schaffte tatsächlich mit einem 110er Finish den 1:1 Satzausgleich, indem er drei Legs in Folge für sich entschied.

Jones legte ein 74er Finish für das erste Leg im dritten Satz nach, King konterte mit einem 118er Finish. Den Ausschlag in dieser Partie gab die unglaubliche Sicherheit von Wayne Jones auf Doppel.

Zum Match checkte er 89 und 75 und er ist mit dieser Leistung auch in Dublin ein heißer Anwärter auf einen der vorderen Plätze. Heute geht es mit den restlichen Partien der 1. Runde weiter.

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