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Der 23-jährige Adrian Lewis trägt den Spitznamen "Jackpot" © getty

Von einem fallenden Glas lässt sich "Jackpot" Adrian Lewis bei der European Darts Championship nicht aus der Ruhe bringen.

Frankfurt - Im Südbahnhof von Frankfurt am Main fanden am Freitag die letzten Spiele der ersten Runde der European Darts Championship statt.

Aus GDC Sicht war man auf den ersten Auftritt von Hannes Schnier auf einer großen Bühne gespannt, der dort auf Adrian Lewis traf.

Mit drei Pflastern an seiner linken Hand zog aber auch sein Gegner Lewis die Blicke auf sich.

Kurz vor dem Spiel hatte er versucht, ein fallendes Glas aufzufangen und sich dabei Schnittwunden zugezogen.

Wurfhand unverletzt

Zu seinem Glück war es nicht die Wurfhand und so konnte er zu seinem Spiel antreten. Souverän gewann Lewis die ersten drei Legs gegen Schnier, der sich dann mit einer Doppel 18 sein erstes Leg sichern konnte.

Doch Lewis legte nach und zog auf 4:1 davon. Schnier warf im nächsten Leg seine zweite 180 und verkürzte noch einmal, bevor Lewis seine erste 180 warf und mit einer Doppel 10 zum 5:2 checkte.

Ovens wirft Hamilton raus

"The Heat" Denis Ovens zeigte eine starke Leistung und warf mit Andy Hamilton einen weiteren Top-10-Spieler aus dem Turnier.

In dieser Partie hatte Hamilton nur ein Highlight, als dieser im ersten Leg knapp 170 verpasste, das Leg konnte er dann aber noch gewinnen.

Mit einem 127er Finish machte Ovens das 1:1 und ließ kurze Zeit später ein 160er Finish zum 4:1 folgen. Mit einem 116er Finish und einem Average von knapp 95 sicherte er sich schließlich die Teilnahme an der zweiten Runde.

Priestley eine Runde weiter

Ebenso in der zweiten Runde steht Dennis Priestley, der sich gegen Jan van der Rassel durchsetzen konnte.

Mit einer starken Leistung hat Jelle Klaasen den Sprung in die nächste Runde geschafft und warf mit Colin Lloyd bereits den vierten Top-10-Spieler aus dem Wettbewerb.

Andy Jenkins unterlag indes Raymond van Barneveld, die Nr. 1 der PDC, deutlich mit 2:5, obwohl der Niederländer nur beim 12 Darter zum 3:1 seine Klasse zeigte.

Roy ohne Chance

Keine Chance hatte Alex Roy gegen James Wade. Die Nr. 3 der GDC eröffnete gleich mit einem 135er Finish und war kurz vor einem Whitewash, bevor Roy sich noch ein Leg zum 1:5 sichern konnte.

Chris Mason warf zwar drei 180er in seiner Partie, hatte aber ansonsten zu viele schlechte Aufnahmen und konnte so Alan Tabern nicht gefährlich werden. Auch zwei 180er in einem Durchgang reichten Mason nicht zum Leggewinn und so blieb es am Ende nur beim "Ehrenleg" zum 1:5.

Kevin Painter führte mit 2:1 gegen Peter Manley, doch dann drehte "One Dart" das Spiel und holte sich vier Legs in Folge für einen am Ende sicheren 5:2.

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