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Phil Taylor erreichte einen Durchschnitt von 102 Punkten © getty

Beim PDC World Grand Prix setzt sich im Achtelfinale "The Power" gegen "Pie Man" Andy Smith durch. Auch Terry Jenkins siegt.

München - Der Auftakt zum Achtelfinale des PDC World Grand Prix war geprägt von zwei deutlichen Erfolgen und zwei hart umkämpften Partien.

Während Wayne Jones und Phil Taylor sicher das Viertelfinale erreichten, mussten Adrian Lewis und Gary Anderson einen schweren Weg beschreiten.

Wayne Jones - Steve Brown 3:0 (3:0,3:2,3:2)

Wayne Jones hat sein drittes Major Viertelfinale in Folge mit einem sicheren Sieg über Steve Brown erreicht. Nachdem Brown im ersten Leg drei Darts auf Doppel nicht nutzen konnte holte sich "The Wanderer" das Leg und legte gleich das erste Break der Partie nach.

Eine weitere sichere Doppel 16 brachte Jones dann die schnelle Satzführung. Im zweiten Satz konnten beide Spieler ihren Vorteil bis zum 2:2 halten. Im fünften Leg verpasste Brown ein 113er Finish knapp auf Doppel 20 und Jones holte sich den Satz mit einem 124er Bullfinish. Zu Beginn des dritten Satzes schaffte Brown dann sein erstes Break und er baute diese Führung sogar auf 2:0 aus.

Jones legte ein 108er Finish nach und drehte diesen Satz noch einmal. Im fünften Leg verpasste Brown ganze 10 Darts auf das Anfangsdoppel und so spielte sich Wayne Jones in Ruhe in das Viertelfinale.

Adrian Lewis - Terry Jenkins 3:2 (3:2,1:3,3:1,1:3,3:1)

Der nächste Gegner von Wayne Jones heißt am Freitag Adrian Lewis, der sich über fünf Sätze gegen den zweimaligen Finalisten Terry Jenkins durchsetzte.

Lewis hatte schon Darts auf Doppel, um den ersten Satz mit 3:0 zu gewinnen. Er verpasste jedoch die Doppel 20 und so hatte Jenkins sogar nach zwei Legs in Folge die Möglichkeit, den Satz zu schnappen. Doch auch "The Bull" nutzte seine ersten Chancen nicht und so ging der Durchgang doch noch an Lewis.

Jenkins holte sich den zweiten Satz mit 3:1 Legs und warf im dritten Satz ein schönes 158er Finish. Es war aber der einzige Leggewinn für Jenkins, der Satz ging mit 3:1 an "Jackpot". Im vierten Satz wurde es dann richtig hochklassig mit Finishes von 120 und 111 von Jenkins und 140 von Lewis. Jenkins glich erneut aus und der letzte Satz musste die Entscheidung bringen. Hier kamen nun bei beiden Spielern die Nerven ins Spiel und Adrian Lewis hatte sie am Ende etwas besser im Griff und gewann die Partie.

Phil Taylor - Andy Smith 3:0 (3:1,3:1,3:0)

Dem "Pie Man" wurden von Phil Taylor nur zwei kleine Krümel, sprich Leggewinne, gegönnt. Der neunmalige Champion machte gegen Andy Smith da weiter, wo er gegen Brendan Dolan aufgehört hatte und zeigte eine weitere beeindruckende Leistung.

Erneut erreichte der Average von "The Power" mit fast 102 einen dreistelligen Wert. Smith ließ nur selten, wie beim 14-Darter zum 1:1 im ersten Satz, sein Können aufblitzen.

Gegen einen Phil Taylor in dieser Verfassung ist es aber auch schwer zu glänzen. Taylor holte sich den ersten Satz und übernahm nach einem 153er Finish auch im zweiten Durchgang schnell das Ruder. Smith sicherte sich zwar noch mit einem 100er Finish ein Leg, die nächsten fünf gingen aber an die Nr. 1 zum sicheren Viertelfinaleinzug.

Gary Anderson - Kevin Painter 3:2 (3:0,1:3,0:3,3:0,3:2)

Um die Ehre, der nächste Gegner in der Phil Taylor-Show zu werden kämpften dann Gary Anderson und Kevin Painter und hier fiel die Entscheidung erst im fünften Leg des fünften Satzes.

Nachdem Anderson schon drei Matchdarts gegen sich von Ronnie Baxter in der ersten Runde überstanden hatte, erlebte er ein für ihn schönes deja vu, als Kevin Painter ebenfalls drei Chancen zum Sieg nicht nutzen konnte.

Der erste Satz ging sicher an Anderson, doch Painter holte sich sechs der nächsten sieben Legs zu einer 2:1 Satzführung. Mit einem weiteren 3:0 brachte der "Flying Scotsman" die Partie in den letzten und entscheidenden Satz. Painter holte ich das erste Leg und führte nach einem 83er Bullfinish bereits mit 2:0.

Anderson verkürzte auf 1:2, im vierten Leg hatte Painter dann seine Chance zum Sieg. "The Artist" verpasste ein 121er Bullfinish knapp und auch die beiden Darts auf Doppel 8 bei der nächsten Aufnahme verfehlten ihr Ziel. Anderson traf die Doppel 10 zum 2:2 und führte nach seiner insgesamt sechsten 180 im letzten Leg deutlich. Erneut war es dann die Doppel 10, die dem Schotten den Sieg bescherten.

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