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James Wade spielt seit 2004 in der PDC © SPORT1

An Tag zwei der Dutch Darts Trophy rehabilitiert sich der Brite für seine zuletzt schwachen Leistungen und holt sich den Sieg.

Frankfurt - Der an Nummer zwei gesetzte James Wade konnte beim zweiten Turnier im Rahmen der Dutch Darts Trophy in Leiden endlich einmal wieder die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllen und überzeugte mit guten Leistungen, nachdem es tags zuvor ein frühes Aus für "The Machine" gegeben hatte.

Mit einem 3:2-Erfolg über Mark Walsh sicherte er sich den Turniersieg.

Beide Spieler standen sich schon vor einem Monat in Schottland gegenüber und James Wade schaffte erneut den Sieg gegen Mark Walsh.

Schniers WM-Teilnahme in Frage

Für die deutschen Spieler gab es in Leiden nicht viel zu feiern. Kein Spieler der GDC schaffte es, die 1. Runde zu überstehen und somit bleiben die Abstände im GDC Ranking unverändert.

Lediglich Hannes Schnier, der in der Vorrunde bereits ausschied, ist der Verlierer unter den Top 5 der GDC.

Schnier hat in der Nettorangliste damit Boden verloren und muss nun in Halle einen sehr guten Tag haben, wenn er noch zur WM möchte.

Pech für Welge

Michael Rosenauer traf in der Vorrunde gleich auf Co Stompé, der in der Europäischen Rangliste direkt hinter ihm platziert ist. "Rosi" gewann dieses wichtige Spiel glatt mit 3:0 und konnte seine Position verteidigen.

In der ersten Runde schied Rosenauer dann mit 0:3 gegen Colin Osborne aus.

Viel Pech hatte Andree Welge, der gegen Peter Manley Matchdarts hatte und nach einer 2:0-Führung am Ende noch verlor.

Damit stehen nach Leiden die acht Nachrücker fest, die sich über die Players-OoM qualifizieren, wenn sie nach Halle nicht unter den Top 32 der Order of Merit stehen.

King in Runde Zwei raus

Das Feld der Spieler, die in der zweiten Runde ausschieden, liest sich wie ein "who is who" des Dartsports. Immerhin scheiterten hier u.a. Raymond van Barneveld, Mark Dudbridge, Dennis Priestley, Colin Osborne, Wayne Mardle, Andy Hamilton, Kevin Painter, Mervyn King, Colin Lloyd und Terry Jenkins.

Damit war auch klar, das nach dem Aus vom Vortagessieger Mervyn King und Barney zwei andere Spieler heute im Finale stehen würden.

Einer von ihnen war James Wade. Der erwischte einen seiner besseren Tage in den letzten Monaten, seine Form ist immer noch sehr wechselhaft.

Enge Halbfinal-Spiele

Nach einem 3:1 gegen Kirk Shepherd setzte sich der Brite mit 3:0 gegen Adrian Gray durch, der nach vielen Rückschlägen in der letzten Zeit nun auch mal wieder etwas Selbstvertrauen tanken konnte.

Im Halbfinale gegen Denis Ovens musste dann das letzte Leg entscheiden. Nach einer engen Partie, wo 14 von 15 möglichen Legs gespielt wurden, setzte sich dann am Ende doch noch der an Nummer zwei gesetzte James Wade durch.

Im anderen Halbfinale zwischen Mark Walsh und Peter Manley wurden nur im ersten Satz drei Legs ausgespielt. Mark Walsh holte sich den ersten Satz und ging auch mit 2:1 in Führung. Doch Peter blieb dran und glich beide Male aus.

Im letzten Satz warf Mark dann jeweils eine 180 und checkte dann auch 84 und 62 sicher mit jeweils zwei Darts zum Einzug in das Finale.

Walsh vergibt Doppel 20-Matchdart

Auch das Finale ging dann wie die beiden Bühnenspiele zuvor über die komplette Distanz, bevor ein Sieger ermittelt werden konnte. Mark Walsh gewann den ersten Satz mit 2:1 und Wade holte sich den zweiten Durchgang mit dem gleichen Ergebnis.

Ein 2:0 brachte Walsh erneut in Führung, doch auch diese Führung glich Wade postwendend aus. Das Spiel ging dann bis in das entscheidende Leg und wie im Halbfinale hatte James Wade am Ende das bessere Händchen und sicherte sich seinen zweiten Turniersieg innerhalb eines Monats.

Wade hatte aber auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, denn Walsh hatte zwei Matchdarts auf Doppel 20 und Doppel 10, konnte sie aber nicht nutzen.

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