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Der 15-fache Weltmeister Phil Taylor gewann sein Auftaktmatch bei der WM © getty

Phil Taylor ist zum Auftakt der Darts-WM schlecht in Form, sein Gegner nutzt es aber nicht. Am Abend greift ein Deutscher ein.

München - Ein leicht strauchelnder Phil Taylor - und ein Paul Nicholson in Bestform:

Das waren die Hauptereignisse am ersten Tag der 18. PDC World Darts Championship.

Am Freitag geht es mit fünf weiteren Partien weiter (ab 20 Uhr im SPORT1-LIVESTREAM), aus deutscher Sicht sind natürlich alle Augen auf Andree Welge gerichtet.

Der Bremer bestreitet die dritte Partie des Abends und trifft dabei auf "Jaws" Colin Lloyd.

SPORT1 fasst die Ereignisse des ersten Tages zusammen.

Paul Nicholson - Steve Farmer 3:0 (3:0, 3:1, 3:2):

Der Australier Nicholson eröffnete die WM mit einem sicheren 3:0-Erfolg über den Engländer Farmer, ging dabei mit gemischten Gefühlen in seine nun dritte WM. 48208(DIASHOW: Die Highlights der WM 2010)

Anfang des Jahres hatte er für eine große Überraschung gesorgt, als er das Finale der Players Championship für sich entscheiden konnte.

"The Asset" legte aber in der Folgezeit keinen weiteren Erfolg nach und verpasste sogar am Ende als Titelverteidiger das Finale der besten 32 Spieler auf der Pro Tour.

Was in ihm steckt, zeigte Nicholson an diesem Abend und er sicherte sich mit einem 140er Finish als erster Spieler den Einzug in die zweite Runde.

Gary Mawson - Juanio Gionson 4:1

Es folgte das erste Vorrundenspiel dieser WM. Der US-Amerikaner Mawson hatte sich über die amerikanische Rangliste einen Platz im "Ally Pally" erkämpft.

Mawson spielte gegen den Philippiner Gionson, der mit der Teilnahme bereits seinen größten Erfolg verbuchte.

Zum 1:2 warf Gionson dann auch ein 96er Finish und auch der Average von knapp über 90 konnte sich durchaus sehen lassen.

Nachdem Gionson in den letzten beiden Legs Darts auf Doppel vergab, sicherte sich Mawson ein Duell mit Phil Taylor später am Abend.

Mark Hylton - Steve Beaton 3:2 (3:2, 2:3 ,3:2, 2:3, 3:1)

Nahezu alle möglichen Legs nutzten Hylton und Beaton in ihrer Partie aus, bevor am Ende die erste Überraschung des Turniers feststand.

Steve Beaton hatte beim Grand Slam of Darts noch die Siegesserie von Phil Taylor mit einer beeindruckenden Leistung beendet.

Davon war an diesem Abend nicht mehr viel zu sehen und mit dem "Bronzed Adonis" ist die Setznummer 24 raus aus dem Wettbewerb.

Hylton ließ sich auch von einer Schwächephase Ende des vierten Satzes nicht beirren, als er schon kurz vor dem Matchgewinn stand.

Mit einem sicheren 81er Bullfinish beendete "Mile High" die Partie und schwebte genauso hoch von der Bühne.

[kaltura id="0_ivueu5rx" class="full_size" title="Phil Taylor startet mit Sieg "]

Mark Webster - Steve Maish 3:0 (3:0, 3:0, 3:2)

Seit dem ersten PDC-Turniersieg in Bad Nauheim spielt "Webbi" wie entfesselt.

Nach dem Finale beim World Cup of Darts kam Webster mit großen Selbstvertrauen nach London und er zeigte dies auch in seiner Partie gegen Steve Maish.

Es sah schon nach einem glatten Durchmarsch von Webster aus, der die ersten acht Legs für sich entschied.

Nun holte sich Maish zwei Legs in Folge und er verpasste dann sogar ein 120er Finish knapp zum Satzgewinn.

Webster nutzte dann seinen ersten Matchdart und traf die Doppel 20 sicher zum 78er Finish. Mit knapp 99 spielte der Waliser am Ende sogar den höchsten Average des ersten Tages.

Phil Taylor - Gary Mawson 3:0 (3:0,3:2,3:2)

Der große Turnierfavorit Phil Taylor zeigte eine seiner schwächsten Leistungen überhaupt in seiner WM-Karriere und kam am Ende gerade Mal auf einen Average von 88.

"The Power" wird froh gewesen sein, dass Mawson nach einer soliden Leistung im Vorrundenspiel nun deutlich abbaute.

Und Mawson hatte seine Chancen, zum Gewinn des dritten Satzes vergab er vier Darts auf Doppel. Mit einer guten Leistung hätte er Phil Taylor an diesem Abend in Bedrängnis bringen können.

So gewann der Titelverteidiger aber und er kann sich nun in den nächsten 10 Tagen auf das mögliche Duell gegen seinen alten Rivalen John Part vorbereiten.

Gary Mawson wird sich noch lange über diesen Abend ärgern, so verwundbar bekommt man die Nr. 1 der PDC nicht immer vorgesetzt.

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