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Mensur Suljovic war 1991 Europameister im Elektronic Dart © getty

Der Österreicher Mensur Suljovic erreicht mit einem Erfolg über Michael van Gerwen die zweite Runde bei der Darts-WM in London.

München - Der Österreicher Mensur Suljovic hat mit einem 3:1 Erfolg über Michael van Gerwen zum dritten Mal die zweite Runde bei der PDC World Darts Championship (ab 22.30 Uhr im TV LIVE auf SPORT1 und ab 20 Uhr im SPORT1-LIVESTREAM) erreicht.

Der Tag der Niederländer verlief anders als erwartet für "Oranje", lediglich Vincent van der Voort konnte sein Spiel gewinnen. (Stellen Sie Ihre Fragen zum Darts an darts@sport1.de)

Ebenfalls eine Runde weiter ist der 57-jährige Preston Ridd, der Michael Mansell klar besiegte.

SPORT1 fasst die Ereignisse zusammen.

Mensur Suljovic - Michael van Gerwen 3:1 (3:0,0:3,3:2,3:1) :

Im Gegensatz zu Mensur Suljovic hat Michael van Gerwen schon eine Partie am Finaltag der WM sicher.

Das Endspiel der PDC Unter-21 WM findet vor dem Finale der World Championship statt und diese Teilnahme hat "Mighty Mike" bereits sicher. Um sich den erstmals ausgespielten Titel aber zu holen, muss der Niederländer in den nächsten zwei Wochen noch einmal trainieren.

Zu viele Fehler

Mit einer unglaublich hohen Fehlerquote verspielte van Gerwen die zweite Runde und Mensur Suljovic nutzte die Schwäche seines Gegners gerne aus.

Im ersten Leg spielte Suljovic gleich einen 12-Darter und es wurde mit 3:0 ein schneller Satz. Nun hatte van Gerwen seine beste Phase und er holte sich fünf Legs in Folge. Plötzlich war aber die Sicherheit komplett aus dem Spiel bei van Gerwen und er vergab vier Darts auf Doppel zur 2:1 Satzführung.

Mensur nutzt Schwäche

Nun kamen auch die Scores nicht mehr so konstant und Mensur kam in die Partie zurück. Zum 2:2 im dritten Satz spielte er ein starkes 136er Finish und nach einem 80er Finish zum Satzgewinn standen die Zeichen auf Sieg.

Auch im vierten Satz konnte sich der "Gentle", mit Ausnahme eines 82er Bullfinishes, auf die Unsicherheit seines Gegners verlassen und mit einer Doppel 5 warf sich Mensur Suljovic zum dritten Mal in die zweite Runde der WM. Mit James Wade hat er in der nächsten Woche aber eine schwere Hürde vor sich, doch Mensur ist immer für eine Überraschung gut.

Preston Ridd - Michael Mansell 4:0:

Mit 57 Jahren gehört der Neuseeländer Preston Ridd zu den ältesten Teilnehmern dieser WM. Davon war in seinem Vorrundenspiel allerdings wenig zu sehen.

Mit aller Seelenruhe warf er einen hohen Score nach dem anderen und ein 104er Finish brachte ihn in das Hauptfeld. Der Nordire Michael Mansell spielte in den ersten beiden Legs sehr gut mit, vergab aber seine Chancen und baute dann ab.

Terry Jenkins - Joe Cullen 3:2 (3:0,3:0,2:3,2:3,3:0):

Im Matchplay Format wäre es am Ende ein 13:6 Erfolg für Terry Jenkins gewesen. So gab es aber einen knappen 3:2 Sieg für "The Bull", für den er mehr kämpfen musste, als ihm lieb war. Aus einem schnellen Erfolg wurde doch noch ein harter Arbeitstag für die Nr. 7 der PDC.

Starke Serie Jenkins'

Sieben Legs in Folge gingen an Jenkins, bevor Joe Cullen sein erstes Leg bei einer WM gewann. Nun wurde der junge Engländer immer sicherer und er ließ sich auch nicht beirren, als Jenkins im fünften Leg kurz vor einem Sieg stand. Cullen traf die Doppel 16 zum 1:2 und ein 11-Darter brachte ihm dann sogar den Ausgleich.

Ein 90er Finish zum Break brachte Terry Jenkins dann aber wieder ins Spiel und der fünfte Satz verlief weit weniger spannend als erwartet.

Steve Brown - Jelle Klaasen 3:1 (3:1,1:3,3:0,3:1):

Der Gegner von Terry Jenkins in der zweiten Runde wurde gleich in der nächsten Partie ermittelt. Für Steve Brown ist es die dritte Teilnahme an der WM, nun durfte er zum ersten Mal einen Sieg feiern.

Der "Bomber" zeigte eine starke Leistung und er ließ sich auch vom zwischenzeitlichen Satzausgleich nicht aus der Spur bringen. Jelle Klaasen war weit von der Form entfernt, die ihn vor vier Jahren zum ungesetzten BDO-Champion brachte.

[kaltura id="0_zakrfdoj" class="full_size" title="Wade siegt souver n"]

Vincent van der Voort - Preston Ridd 3:0 (3:0,3:0,3:1):

Vincent van der Voort gehört zu den Spielern, die einen schnellen Wurfstil haben. In der letzten Partie des Abends wurde er vom neuseeländischen Qualifikanten Preston Ridd aber ziemlich eingebremst.

Der Niederländer behielt aber die Ruhe und spulte sein Programm locker runter. Ridd gelang es auch fast nie, seine Form vom ersten Spiel zu bestätigen. Zumindest gelang ihm im dritten Satz der Gewinn eines Legs und am Ende wird er mit dem Erreichten an diesem Tag auch zufrieden gewesen sein.

Vincent van der Voort beendete auf jeden Fall die schwarze Serie der Niederländer, die schon vier Niederlagen hinnehmen mussten, bevor sie nun doch einen Spieler in der zweiten Runde haben.

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