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Gary Anderson unterlag im WM-Finale 2011 gegen Adrian Lewis © getty

Während Gary Anderson die Weiße Weste wahrt, nimmt "The Power" die Verfolgung auf. Der Weltmeister wird weiter durchgereicht.

München - Am dritten Spieltag der PDC Premier League machte der Tour-Bus Station in Nordirland.

In der Odyssey Arena von Belfast behielt Gary Anderson seine weiße Weste als ungeschlagener Tabellenführer.

Während Phil Taylor und Raymond van Barneveld die Verfolgung aufnehmen und Simon Whitlock endlich punktet, strauchelt das restliche Feld um Weltmeister Adrian Lewis.

Gary Anderson - Mark Webster 8:1

Im Duell der Premier League Debütanten setzte sich der Schotte Gary Anderson deutlich gegen den Waliser Mark Webster durch.

Beide Spieler waren mit Erfolgen in die Saison gestartet, der "Flying Scotsman" schaffte es auch, in der Erfolgsspur zu bleiben.

Die ersten beiden Legs einer am Ende einseitigen Partie holte sich Anderson, bevor Webster mit einem 102er Finish verkürzte. Nach weiteren Fehlwürfen von "Webby" auf das Doppel zog Gary Anderson unaufhörlich davon.

Zum 5:1 spielte Anderson einen 11-Darter, wobei er mit sechs perfekten Darts das Leg eröffnet hatte. Ein 78er Finish auf Doppel 6 beendete dann einen erfolgreichen Abend für Gary Anderson, der mit der Idealpunktzahl von 6 weiterhin souverän die Tabelle anführt.

Simon Whitlock - James Wade 8:5

In der zweiten Partie des Abends hatte der Engländer James Wade keinen leichten Stand beim Großteil der Fans in Belfast.

"The Machine" kam auch entsprechend schlecht in die Partie und lag schnell mit 1:4 zurück. Nun wurde Wade, der sich an die Lautstärke im Saal gewöhnt hatte, immer stärker und holte sich vier Legs in Folge. Whitlock spielte in dieser Phase nicht gut und es sah nun alles nach der dritten Niederlage in Folge für den "Wizard" aus.

Auf Knopfdruck zurück im Spiel

Wie auf Knopfdruck war der Australier aber wieder im Spiel und er fand seine Sicherheit zurück. Er hatte sogar die Nerven, sich mit einer 180 auf 2 Rest zu stellen. Statt des möglichen 10-Darters wurde es dann ein 14-Darter.

Whitlock führte mit 6:5 und stellte sich im zwölften Leg mit einer 174 auf 24 Rest und er holte sich seinen ersten Punkt mit einer sicheren Doppel 12. Nun war er nicht mehr zu halten und eine Doppel 19 sorgte für den ersten Saisonsieg.

Mit jeweils einem Sieg und zwei Niederlagen sind James Wade und Simon Whitlock Verfolger der ersten Drei, die nächsten Wochen werden zeigen, wie es für sie weiter geht.

Raymond van Barneveld - Adrian Lewis 8:6

Vor zwei Wochen hatte Adrian Lewis noch Phil Taylor mit 8:2 demontiert, nun wird der Weltmeister in der Tabelle durchgereicht. Nach der zweiten 6:8 Niederlage in Folge hat "Jackpot" in der nächste Woche eine wegweisende Partie gegen Mark Webster vor sich.

Lewis begann hochklassig mit Scores von 174 und 180. Auch wenn der 9-Darter nicht klappte wurde es ein schöner 11-Darter zum Auftakt. Dann kam Raymond van Barneveld immer besser ins Spiel und er holte sich nach dem ersten Break im dritten Leg eine 3:1 Führung. "Barney" ließ sich auch nicht von einem 170er Finish von Lewis zum 3:5 aus der Bahn bringen und holte sich zwei weitere Legs zum sicheren Punktgewinn.

In den nächsten drei Legs vergab der Niederländer dann aber Chancen zum Sieg und so verkürzte Lewis noch einmal. Drei Legs in Folge gingen an den Engländer und das letzte Leg musste entscheiden.

Es wurde aber nichts mit dem ersten Unentschieden in dieser Premier League Saison. Nach Scores von 140, 100 und 170 traf "Barney" die Doppel 8 sicher zum Match. Der Niederländer scheint bestens gerüstet zu sein für das Duell gegen seinen langjährigen Kontrahenten Phil Taylor in der nächsten Woche.

Phil Taylor - Terry Jenkins 8:2

"The Power" hatte in der letzten Partie des Abends keine Probleme mit Terry Jenkins und er lässt die Auftaktniederlage weit hinter sich.

Nach einem Break im zweiten Leg mit einem 11-Darter und 96er Finish zog Taylor auf 4:0 davon. "The Bull" verkürzte auf 1:4 und er holte sich auch nach der Pause ein weiteres Leg. Doch Terry Jenkins war an diesem Abend nicht in Bestform und somit chancenlos gegen einen Phil Taylor, der sich Woche für Woche steigert.

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