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Phil Taylor holte sich im letzten Jahr den Grand-Slam-Titel © getty

Die Finalisten beim Grand Slam of Darts stehen fest. Terry Jenkins fordert im Endspiel Topfavorit Phil Taylor.

Wolverhampton - Phil Taylor und Terry Jenkins bestreiten das Finale des Grand Slam of Darts.

Während Phil Taylor als Titelverteidiger zum zweiten Mal in Folge das Endspiel erreichen konnte, war es für Terry Jenkins nach dem fünften Platz im letzten Jahr der erste Finaleinzug.

Im Finale geht es dann am Sonntag Abend in Wolverhampton um 80.000 Pfund (95.000 Euro) für den Sieger, der Finalist hat bereits 35.000 Pfund (42.000 Euro) sicher.

Eine Zusammenfassung der Halbfinal-Partien:

Terry Jenkins - Gary Anderson 16:14

Den Auftakt zu einem hochklassigen Abend machten die Nummer Eins der WDF, Gary Anderson und die Nummer Fünf der PDC, Terry Jenkins. Anderson war schon im letzten Jahr bis in das Halbfinale gekommen, scheiterte dort dann aber knapp an Phil Taylor.

In diesem Jahr wollte der "Dreamboy" dann bis ins Finale vorstoßen, doch Terry Jenkins hatte etwas dagegen. Die Form von "The Bull" war in diesem Jahr äußerst wechselhaft und er konnte besonders bei großen Turnieren nicht an seine Form des Vorjahres heran reichen.

Doch knapp einen Monat vor der Weltmeisterschaft scheint es bei Jenkins wieder zu laufen und nach Robert Thornton und Raymond van Barneveld konnte er gestern dann auch Gary Anderson zu seinen Opfern zählen.

Anderson zu Beginn in Führung

Die Zuschauer sahen ein Spiel auf einem extrem hohen Niveau und am Ende musste sich Anderson dann sogar mit einem Average von 105,65 und 11x180 geschlagen geben. Die Werte von Jenkins lagen mit 102,30 und 8x180 etwas niedriger, aber ein Average entscheidet keine Spiele.

In den ersten Legs konnte sich der Schotte Anderson einen leichten Vorsprung heraus spielen und ging mit 5:3 in Führung. Doch nun schlug die Stunde von Jenkins. Er gewann neun der nächsten elf Legs und erarbeitete sich eine 12:7 Führung.

Doch nun war Anderson zur Stelle und schaffte noch einmal den Anschluss. Die nächsten drei Legs holte er sich in 14, 12 und 10 Darts, bevor Jenkins mit einem 164er Finish den Lauf vorerst stoppen konnte und dann mit einem 13 Darter auf 14:10 davon ziehen konnte.

Anderson vergibt "Bullfinish"

Es folgte ein 13 und ein 11 Darter von Anderson und nach zwei 81er Finishes in Folge mit Bullseye stand es plötzlich 14:14 und die Partie war wieder offen. Im nächsten Leg verpasste Anderson das dritte Bullfinish in Folge und so konnte Jenkins mit einem Dart auf Doppel 20 erneut die Führung erzielen.

Im nächsten Leg hatte Anderson dann leichte Probleme mit den Scores und Jenkins erarbeitete sich den nötigen Vorsprung, um beruhigt den Matchdart setzen zu können.

Phil Taylor - Mervyn King 16:10

Natürlich ist Phil Taylor in jeder Partie mit seiner Beteiligung der Topfavorit, doch auf die Partie gegen Mervyn King durfte man durchaus gespannt sein.

King blüht im Moment nach seinem Wechsel zur PDC richtig auf. Und Mervyn King ist auch der einzige Spieler in diesem Jahr, der "The Power" bei einem Turnier zweimal besiegen konnte.

Eine kleine Vorentscheidung fiel bereits in den ersten Legs, als sich Taylor nach einem verschlafenen Start seines Gegners einen 4:1-Vorsprung erspielen konnte. Diesem Rückstand lief King nun in der ganzen Partie hinter her und immer, wenn er gerade etwas aufholen konnte, legte Taylor zu und zog wieder davon.

Taylor erzielt Turnierhöchstwert

Über ein 6:2 und 8:6 ging Taylor dann mit 11:6 in Führung. Wieder konnte King mit zwei Legs in Folge verkürzen, doch Taylor holte sich die nächsten beiden Legs und stellte den alten Abstand wieder her. Mit einem schönen 151er Finish schaffte The Power dann auch das 14:9.

Im nächsten Leg hatte King nach sieben perfekten Darts nach seiner dritten Aufnahme einen Rest von 56, durfte aber nicht mehr auf Doppel werfen, da sich Taylor mit einem 12 Darter die 15:9 Führung erspielte und nur noch ein Leg vom Match entfernt war.

Mit einem 110er Finish konnte Mervyn King noch soeben den ersten Matchdart von Taylor verhindern, doch ein Leg später schaffte dieser nach seiner zehnten 180 den Sieg mit einer Doppel 5.

Mit 106,56 (10x180)spielte Taylor den bisher höchsten Turnieraverage, sein Gegner kam auf 96,66 (8x180).

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