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Der Brite Phil Taylor ist 13-facher Weltmeister im Darts © SPORT1

Im Finale des Grand Slam of Darts zeigt Phil Taylor seine ganze Klasse und holt sich mit einem souveränen Sieg den Titel.

Wolverhampton - Phil Taylor verteidigte seinen Titel beim Grand Slam of Darts mit einem brillanten 18:9 über Terry Jenkins.

Der 48-Jährige war erneut in Bestform, als er sich gegen Jenkins in Wolverhampton durchsetzen konnte und sich den Siegerscheck in Höhe von 100.000 Pfund (118.000 Euro) sicherte.

Taylor warf im Finale 12x180 und hatte einen Average von 106. Er bestrafte vergebene Doppel seines Gegners sicher in dieser Partie und holt sich gleich zweimal im Finale sechs Legs in Folge um sich Führungen von 10:3 und 16:7 erarbeiten zu können.

Lob für den Verlierer

"Ich bin vollkommen glücklich"?, sagte Taylor nach dem Finale. "Es ist eine große Ehre, diesen Titel erfolgreich verteidigen zu können.?"

"Terry Jenkins hatte eine schwere Auslosung gehabt, aber er hat sehr gut gespielt und ist verdient ins Finale gekommen. Doch vielleicht hat es ihn zuviel Kraft gekostet, Raymond van Barneveld und Gary Anderson zu besiegen."

"Er hat mich ins Spiel gelassen und ich habe schon frühzeitig diese Gelegenheit genutzt. Dann wurde mein Vorsprung zu groß für ihn und ich habe natürlich immer weiter Druck gemacht."?

5:3-Führung für Taylor

Taylor eröffnete das Finale mit einem 14 Darter und schaffte gleich im zweiten Leg ein Break, als Jenkins nach einer 180 zwei Darts auf Doppel vergab.

Im nächsten Leg schaffte Jenkins dann gleich ein Rebreak, wobei er nach einer weiteren 180 ein 96er Finish mit zwei Darts spielte. Doch Taylor antwortete gleich mit einem weiteren Break in 13 Darts.

Das nächste Leg eröffnete Taylor dann mit einer 180, doch der perfekte Start in das Leg nutzte bei einigen vergebenen Darts auf Doppel nichts und Jenkins schaffte das vierte Break in Folge. Die nächsten drei Legs waren dann ebenfalls Breaks und Taylor erspielte sich eine 5:3 Führung.

Sechs Legs in Folge

Dann warf Taylor in den nächsten beiden Legs jeweils eine 180 und sicherte sich diese Durchgänge und nach einem 11 Darter führte The Power schließlich mit 9:3. Mit einem 12 Darter erweiterte Taylor dann seinen Lauf auf sechs Legs in Folge zu einer 10:3 Führung.

Nun warf Jenkins unter anderem einen 12 und einen 13 Darter sowie ein 118er Finish und holte seinerseits vier Legs in Folge und konnte auf 7:10 verkürzen. Doch nachdem Jenkins im nächsten Leg die Doppel 18 verpasst hatte, konnte Taylor mit einem 13 Darter das 11:7 machen. Anschleißend warf er unter anderem zwei 12 Darter und sicherte sich erneut 6 Legs in Folge.

Mit einem 100er Finish und einer sicheren Doppel 20 konnte Jenkins den Griff von The Power nach dem Titel noch etwas verhindern und verkürzte auf 9:17.

Jenkins trauert vergebenen Chancen hinterher

Doch Taylor war nicht in der Stimmung, das Unausweichliche noch weiter zu verschieben und sicherte sich mit einem 14 Darter und einer sicheren Doppel 20 den Titel.

"Ich habe Anfangs zu viele Doppel verpasst", gestand Jenkins nach dem Spiel. "Ich hätte mit 3:2 in Führung gehen können, doch Phil Taylor gibt einem keine zweite Chance."

"Die Doppel 20 wollte heute einfach nicht klappen, wenn es wichtig für mich war und ich hatte diese Probleme schon die ganze Woche. Doch trotz der Niederlage war es ein großes Turnier für mich."

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