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Das Siegerteam von Austria Längsee posiert fürs Gruppenfoto © SPORT1

Nach zweimaliger Verlängerung fällt die Entscheidung um den Premier-League-Titel zwischen Längsee und Weinheim erst im Teamgame.

Niedernhausen - Mit einem hochklassigen und äußerst spannenden Finale wurde gestern die erste Saison der GDC Premier League beendet.

Dieses Endspiel war der würdige Abschluss einer Veranstaltung auf einem sportlich extrem hohen Niveau und hatte am Ende mit Austria Längsee einen verdienten Sieger.

An drei Tagen wurde im Ramada Hotel in Niedernhausen um die erste Krone im Mannschaftssport der GDC gekämpft und bereits in der Qualifikation wurde großer Sport geboten. Mit dem DSJ Süssen spielte sich dann sogar ein Team aus der Qualifikation über die erste Hauptrunde bis in das Halbfinale.

Längsee ohne Ersatzmann im Finale

Im Finale kam es zum Duell zwischen Stilbruch Weinheim und Austria Längsee. Weinheim ging mit Stephan Wusch, Michael Rosenauer, Mario Masurka und Marko Puls in die Partie und hatten für den Notfall noch Tobias Höntsch und Frank Mast als Auswechselspieler dabei, die aber im Endspiel keinen Einsatz mehr bekamen.

Austria Längsee spielte mit Dietmar Burger, Hannes Schnier, Anton Pein und Mensur Suljovic. Die Österreicher hatten keinen Auswechselspieler dabei und dies wäre fast nach hinten losgegangen.

Im Endspiel stand nämlich Anton Pein in den Einzeln total neben sich und fand zu keiner Zeit zu seinem Spiel. Pein gewann nicht ein einziges Leg in den Einzeln, musste aber tapfer durchspielen und wurde am Ende noch belohnt.

Puls gewinnt alle Einzel

Auch bei Didi Burger lief es nicht viel besser und auch er gewann kein Einzel. Zwei Spiele verlor er aber knapp mit 2:3. Längsee lebte in den Einzeln von Hannes Schnier und Mensur Suljovic, die jeweils drei Einzel gewinnen konnten.

Weinheim spielte starke Einzel, angeführt von einem bärenstarken Marko Puls, der als einziger Spieler im Finale alle vier Einzel gewinnen konnte. In seinem letzten Einzel verpasste Puls dann sogar zum Match einen 9 Darter, als er nach 180, 180, einer Treble 20 und einer Treble 15 knapp die Doppel 4 traf und somit 28 Rest hatte.

Marko spielte dann zwar den 10 Darter, ärgerte sich aber wie Rosenauer am Vortag mächtig über die vergebene Chance

Längsee rettet sich in die Verlängerung

Über 3:1, 5:3, 8:4 und 10:6 führte stets Weinheim im Endspiel und sie mussten ?nur? noch ein Doppel zum Titelgewinn nach Hause bringen. Das erste Doppel gewannen Burger/Schnier schnell mit 3:0 gegen Rosenauer/Puls und somit musste das zweite Doppel entscheiden.

Hier führten Wusch/Masurka bereits mit 2:0, doch Pein/Suljovic drehten die Partie noch und so ging es beim Stande von 10:10 in die Verlängerung. Es wurden zwei weitere Doppel gespielt, dieses Mal aber mit vertauschten Gegnern.

Entscheidung fällt im Teamgame

Wusch/Masurka spielten nun gegen Burger/Schnier und verloren auch diese Partie knapp mit 2:3. Da aber Rosenauer/Puls mit 3:1 gegen Pein/Suljovic gewinnen konnten, stand es nun 12:12 und es ging in die zweite Verlängerung.

Nun wurde ein Teamgame über die Distanz von 501, Best of 5 Legs gespielt. Die ersten drei Legs gingen jeweils an das Team, das auch vorlegen konnte. Im vierten Leg schaffte Austria Längsee dann das Break und Hannes Schnier traf die Doppel 20 zum 13 Darter und zum Titelgewinn.

Sieger der ersten Premier League Saison wurde als das Team Austria Längsee vor Stilbruch Weinheim, die denkbar knapp ein grandioses Finale verloren hatten.

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