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Mark "The Flash" Dudbridge besiegte Terry Jenkins © getty

Bei den German Darts Championship im Halle/Westfalen beginnt der Endspurt um die letzten Startplätze für das Saison-Highlight.

Halle/Westfalen - Zum zweiten Mal wird in Halle/Westfalen die German Darts Championship ausgespielt und neben den Stars der GDC sind auch alle internationalen Größen der PDC am Start.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom Titelverteidiger und 13-fachen Weltmeister Phil Taylor und aus der Top 32 der PDC haben sich insgesamt 30 Spieler in Ostwestfalen eingefunden.

Insgesamt werden an diesem Wochenende über 100.000 Euro Preisgeld ausgespielt und dieses Turnier ist darüber hinaus die letzte Standortbestimmung vor der World Darts Championship, die Mitte Dezember in London anfängt.

Wer reist zur WM?

Nach diesem Turnier stehen auch alle Abschlussranglisten (Die GDC-Rangliste) fest, nach dem das Teilnehmerfeld für die WM ermittelt wird und somit ist für Spannung gesorgt. Nach diesem Turnier wird auch feststehen, welche Spieler der GDC den Weg nach London beschreiten können, da auch das nationale Ranking angeschlossen wird.

Keinen guten Tag hatte Andree Welge, der als Nr. 2 der GDC in den Wettbewerb ging. Er musste sich in der Vorrunde einem starken Matt Clark aus England geschlagen geben und konnte seine Punkte aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Somit konnte Michael Rosenauer, der mit einem Punkt Rückstand hinter Andree auf Platz 3 stand, an ihm vorbei ziehen, weil er in der Vorrunde ein Freilos hatte.

Eine bessere Platzierung verpasste Michael Rosenauer allerdings, er unterlag in seinem ersten Spiel mit 2:3 gegen Colin Monk.

Schnier ist zur Stelle

Diese Chance nutze dann der Österreicher Hannes Schnier, denn sein Lauf unter die letzten 32 brachte ihn auf dem letzten Drücker an Andree Welge und Michael Rosenauer vorbei auf den zweiten Platz im GDC Ranking und er wird aller Voraussicht nach nun der zweite Spieler sein, der neben seinem Landsmann Mensur Suljovic zur WM reisen darf.

Von den internationalen Stars überstand Ronnie Baxter die erste Runde nicht, "The Rocket" verlor gegen Steve Brown, der in der nächsten Runde dann auch die Nr. 3 der PDC James Wade schlagen konnte. Für Steve Brown war dann allerdings in der nächsten Runde auch das Turnier beendet, er unterlag dem Niederländer Co Stompé mit 0:3.

Neben Hannes Schnier hatten sich auch zwei deutsche Spieler unter die letzten 32 spielen können, doch hier verloren Johann Honner mit 1:3 gegen Kevin Painter und Marko Puls mit 0:3 gegen Denis Ovens und verpassten knapp die Bühnenspiele.

Mardle sagt Goodbye

Mit Wayne Mardle, Mervyn King, Michel van Gerwen, Jelle Klaasen und Adrian Lewis scheiterten weitere prominente Spieler in dieser Runde.

Bis auf die Partie zwischen Steve Hine und Dennis Priestley, die Hine überraschend mit 3:2 gewinnen konnte, wurden alle anderen Partien des Achtelfinales in einer sehr gut gefüllten Halle ausgetragen und die Fans konnten ihren Lieblingen zujubeln.

"The Power" ohne Blöße

Erwartungsgemäß zeigte Phil Taylor die mit Abstand beste Leistung auf der Bühne und hat der Konkurrenz gezeigt, dass am Sonntag der Titel nur über "The Power" vergeben wird.

Wie im Vorjahr schaffte die Nr. 2 der PDC Raymond van Barneveld nicht den Sprung in das Viertelfinale, dieses Mal verlor er in einer sehr guten Partie gegen Denis Ovens. Denis scheint sich in Halle wohl zu fühlen, immerhin konnte "The Heat" hier im letzten Jahr das Finale gegen Phil Taylor erreichen.

Während Phil Taylor im ersten Spiel am Sonntag auf Wayne Jones treffen wird, spielt Denis in der dritten Partie des Tages gegen Andy Hamilton, der sein Achtelfinale am Ende noch sicher mit 3:1 gegen die ehemalige Nr. der PDC Colin Lloyd gewinnen konnte.

Mark Dudbridge, der mit einer starken Leistung die Bühnenspiele am Samstag mit einem Sieg über Terry Jenkins eröffnet hatte, trifft auf den amtierenden Weltmeister John Part, der sich gegen Peter Manley durchsetzen konnte.

Für Steve Hine ist das Viertelfinale in Halle einer seiner größten Erfolge und er trifft auf Co Stompé, der sich al einziger Niederländer in diese Runde spielen konnte.

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