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Phil Taylor ist fünfzehnfacher Weltmeiste im Darts © dpa

In Blackpool gewinnt Phil Taylor gegen James Wade und bleibt König der "World Matchplay". Für "The Power" schließt sich ein Kreis.

München - Phil Taylor macht das Dutzend voll in Blackpool.

Mit einem deutlichen 18:8 Erfolg holte sich "The Power" den vierten World Matchplay Titel in Folge. Damit kehrt die Nummer Eins der PDC zu den erfolgreichen Zeiten zurück, seit dem vergangenen Sommer konnte Taylor nur die Players Championship für sich entscheiden.

James Wade eröffnete die Partie stark und gewann auch das erste Leg sicher mit einer Doppel 20. Dann ließ Taylor schon das erste Mal aufhorchen, als er ein 135er Finish zum 1:1 warf.

Noch war Wade unbeeindruckt und es folgte ein 11-Darter des Linkshänder zu erneuten Führung. Im vierten Leg verpasste "The Machine? einen Dart zum ersten Break der Partie und nun wurde Phil Taylor richtig wach. "The Power" glich aus und legte das erste Break zum 3:2 zur Pause nach.

Taylor am Drücker

Nach der ersten Unterbrechung dominierte Taylor die Partie und er vergrößerte seinen Vorsprung mit Legs von 12 und 11 Darts. Auch eine 180 von James Wade irritierte Taylor nicht und er erhöhte auf 6:2.

James Wade wartete im neunten Leg auf 32 Rest stehend, doch Taylor warf nach einer früheren 180 ein 86er Bullfinish zum 12-Darter.

Es folgte ein weiteres Leg in 12 Darts, erneut mit einer 180 und dieses Mal mit einem 100er Finish. Alle fünf Legs in dieser Session gingen an Phil Taylor, der nun mit 8:2 beruhigt in die zweite Unterbrechung gehen konnte.

Nächstes Break

Im ersten Leg zurück auf der Bühne änderte sich nichts und Taylor legte ein weiteres Break mit einem 87er Finish nach. James Wade spielte gut mit, doch mehr als einen 12-Darter mit 100er Finish zum 3:8 schaffte er in dieser Phase nicht.

Taylor legte sofort nach und mit Legs von 13, 13 und 14 Darts baute er die Führung auf 12:3 aus.

Wade zeigt sich

Als "The Power" dann noch mit einer Doppel 12 den Vorsprung auf 10 Legs ausbaute, kam James Wade endlich zum Zug und er stoppte den Lauf des Titelverteidigers.

Eine Doppel 6 ließ ihn endlich mal wieder punkten und nach zwei 180er in den folgenden Legs verkürzte er sogar auf 6:13. Als Taylor die Doppel 20 für ein 110er Finish nicht traf, war die Chance für Wade auf ein viertes Leg in Folge da.

Doch auch er traf die Doppel 20 nicht und so ging das Leg doch noch an Taylor zum 14:6.

Taylor eiskalt

Auch das nächste Leg holte sich "The Power", als er zur Stelle war als James Wade die Doppel 19 für ein 158er Finish verpasste. Nun zeigte aber auch James Wade, warum er bis in das Finale gekommen war.

Er holte sich das zweiundzwanzigste Leg und eröffnete das nächste perfekt mit zwei 180er in Folge. Auch der siebte Darts saß im Ziel, die Triple 19 verpasste er aber knapp.

Am Ende wurde es ein 12-Darter zum 8:15 und das letzte Leg für James Wade in diesem Finale. Zwei sichere Treffer in der Doppel 20 brachten Taylor auf ein Leg an den Titel heran und er ließ sich nicht lange bitten und checkte 74 mit einer Doppel 8 zum Matchgewinn.

[kaltura id="0_bwh6ukk7" class="full_size" title=""Barney" verzweifelt an Wade"]

Spannung raus

"Ich war so weit in Führung in dieser Partie und begann schon zu entspannen, ich dachte er hätte keine Chance, noch einmal in die Partie zu kommen", fügte Taylor nach dem Match hinzu, der die Partie mit einem Durchschnitt von 103,84 beendete (Wade 98,84).

"James kam dann zurück und nachdem er eine Session mit 4:1 gewinnen konnte bekam ich etwas Panik. Ich habe dann von schlechten Würfen seinerseits profitiert und habe den Druck konstant gehalten."

Taylor happy

"Ich bin so überwältigt?, fügte Taylor hinzu. "Ich dachte schon, ich könnte nichts mehr gewinnen in diesem Jahr und so ist es einfach nur schön, diesen Titel behalten zu können." "Die World Matchplay ist wohl der wichtigste Titel nach der WM und so viele Spieler möchten hier mal gewinnen. Und ich bin nun zum vierten Mal in Folge der Champion."

Dank an Ziehvater

"Ich bin Eric Bristow sehr dankbar und widme ihm diesen Erfolg. Er war im ständigen Kontakt mit mir in den letzten Wochen, als ich meine Titel bei der Premier League und der UK Open verloren hatte. Er hat mich wieder nach vorne getrieben und stand immer hinter mir."

Anerkennung von Wade

James Wade gestand: "Ich war einfach nicht gut genug heute. In der zweiten Hälfte der Partie war meine Leistung in Ordnung. Die Anfangsphase war höllisch und Phil zeigte dort eindrucksvoll, warum er immer noch der beste Spieler Welt ist." "Es ist schade, dass ich nicht von Anfang an mithalten konnte. Phil hat dies gnadenlos ausgenutzt und verdient den Sieg."

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