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Dennis Smith holte gegen Kevin McDine einen 0:3-Satzrückstand auf © getty

Dennis Smith schafft nach 0:3-Satzrückstand noch das Comeback und löst das Achtelfinal-Ticket. Phil Taylor hat keine Mühe.

London - Nach einer kleinen Pause wegen den Weihnachtsfeiertagen ging es im Alexandra Palace nun weiter mit den ersten Partien der zweiten Runde.

Dennis Smith hat ein sensationelles Comeback hingelegt und einen 0:3 Satzrückstand gegen Kevin McDine noch drehen können und steht nun im Achtelfinale der World Darts Championship.

Der erste Satz war schon äußerst knapp, als beide Spieler in den ersten vier Legs ihren Vorteil halten konnten.

Im Entscheidungsleg vergab McDine drei Darts auf Doppel 20, durfte aber noch einmal ans Board, da sein Gegner vier Darts auf Doppel nicht nutzen konnte und sicherte sich doch noch den ersten Satz.

Wende im vierten Satz

Der zweite Satz verlief genauso und so ging es auch da in das fünfte Leg. Hier schaffte McDine dann das erste Break des Spiels und er sicherte mit zwei 180er und einem 11 Darter die 2:0 Führung.

McDine sicherte sich dann auch den nächsten Satz mit 3:1 und war nur noch ein Satz vom Sieg entfernt, dabei warf er ein 110er Finish im ersten Leg und ein 128er Bullfinish zum Satz.

Smith, der in der ersten Runde die Nr. 5 Terry Jenkins aus dem Turnier werfen konnte, erspielte sich im vierten Satz eine 2:1 Führung und konnte dann zum ersten Mal ein Break erkämpfen und den Satz gewinnen.

Im fünften Satz lief es dann richtig gut für Smith und er holte ihn sich in drei glatten Legs von 14, 14 und 15 Darts. Im sechsten Satz machte er so weiter und führte nach einem 121er und 60er Finish mit 2:0.

McDine kam nun noch einmal zurück und holte sich die nächsten beiden Legs und war zu diesem Zeitpunkt nur ein Leg vom Match entfernt. Obwohl McDine eine 180 in diesem Leg warf, war Smith zuerst auf Doppel und schaffte dann auch nach einigen Versuchen die Doppel 2:2 zum 3:3 Ausgleich 45913(DIASHOW: WM-Favoriten).

Smith, der bereits in 2000 im Halbfinale stand, schaffte dann eine 2:0 Führung im letzten Satz und warf dabei ein 128er Finish im zweiten Leg. McDine warf im dritten Leg zwar seine achte 180 und verkürzte noch einmal, doch Smith ließ sich seinen Sieg nicht mehr nehmen und traf die Doppel 8 zum Match.

"Ich sah mich schon auf dem Heimweg"

"Ich dachte schon, ich bin tot und begraben, doch ich habe mich wieder heraus gebuddelt, als Kevin seinen Fuß vom Pedal genommen hatte", sagte Smith. "Ich hatte meine Chance, den ersten Satz zu gewinnen, doch als ich 0:3 zurück lag, sah ich mich schon auf dem Heimweg."

"Ich ging beim 0:3 von der Bühne Bachstage und dachte an meinen Vater, der früher in diesem Jahr gestorben war. Ich sagte, auf Dad, hilf mir, und ich kam zurück auf die Bühne und es lief besser. Ich weiß nicht warum, aber es war so."

McDine fügte noch hinzu: "3:0 zu führen und dann 3:4 zu verlieren ist ein Witz, ich habe zu gut gespielt, um zu verlieren. Nach dem 3:0 dachte ich, ich könnte die Partie nach Hause schaukeln, doch das war mein Fehler. Dies war nicht das erste Mal, dass mir so etwas passiert ist und wird sicherlich auch nicht das letzten Mal gewesen sein."

Außerdem spielten:

Co Stompe - Alan Tabern 4:1

Kevin Painter - Carlos Rodriguez 4:1

Mark Dudbridge - Mensur Suljovic 4:0

Phil Taylor - Michael van Gerwen 4:0

Wayne Mardle - Robert Thornton 4:3

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