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Phil Taylor siegte im Finale gegen Alan Tabern © getty

Der amtierende Weltmeister siegt erwartungsgemäß beim Turnier in Gibraltar. Nur im Halbfinale kommt der Favorit ins Wanken.

München - Phil Taylor hat die Eddie Cox Memorial Players Championship gewonnen.

Eddie Cox, der Bruder des PDC Turnierdirektors Tommy Cox, war lange Jahre Offizieller der PDC und zuletzt als Scoring Qfficial tätig.

Cox verstarb plötzlich kurz vor den World Darts Championship und ihm zu Ehren wurde eines der beiden Events in Gibraltar umbenannt.

Es war das zweite Turnierwochenende nach der Weltmeisterschaft und Phil Taylor kam wieder zurück auf die Tour, nachdem er vor einer Woche noch ausgesetzt hatte.

Auch James Wade gab sein Comeback und spielte erstmals ein Turnier als Nr. 2 der PDC. Raymond van Barneveld, der seinen Platz an James Wade verloren hatte, nahm nicht teil und braucht wohl noch ein bisschen, um das Finale der WM aufzuarbeiten.

Knappes Semifinale

Somit war die Favoritenrolle klar an Phil Taylor vergeben und er wurde seinem Status gerecht. Lediglich im Halbfinale musste "The Power" alles geben, um sich knapp im elften Leg mit 6:5 gegen Colin Osborne durchsetzen zu können.

Zuvor gewann Taylor bereits mit 6:2 gegen Steve Beaton, 6:3 gegen Andy Smith und 6:1 gegen Jelle Klaasen. Sein erstes Spiel nach dem WM-Finale bestritt Taylor in der ersten Runde und er gewann mit 6:3 gegen Mick McGowan.

Prämie für Neun-Darter

In dieser Runde fiel dann auch ein Neun-Darter. In der Partie zwischen Mark Walsh und Jamie Caven stand es 5:5, als Mark Walsh im entscheidenden Leg einen Neun-Darter werfen konnte, der ihm einen Bonus von 1.600 Pfund einbrachte.

Nach einem 6:0 über Wayne Atwood und einem 6:4 über Adrian Lewis erreichte Mark Walsh dann sogar das Viertelfinale, wo er sich mit 4:6 Colin Osborne geschlagen musste.

Mitfavoriten straucheln

Viele Topstars überstanden bereits die erste Runde nicht. So unterlag Colin Lloyd, der eine Woche zuvor noch das Regional Final zur UK Open gewinnen konnte, gleich mit 3:6 gegen Louis Blundell. Jaws war aber in bester Gesellschaft, denn auch Denis Ovens, Dennis Priestley, Peter Manley, Mervyn King, Alex Roy, Andy Jenkins, Roland Scholten, Chris Mason, Adrian Gray Wayne Mardle, Ronnie Baxter und Gary Mawson verloren ihre erste Partie.

Terry Jenkins, der Sieger des ersten Players Championship Turniers in diesem Jahr, kam immerhin nach Erfolgen über Justin Broton und Tony Eccles bis in das Achtelfinale, unterlag dort aber mit 3:6 gegen Kevin Painter.

Guter Start reicht nicht

Alan Tabern erreichte zum ersten Mal seit vergangenem September wieder das Endspiel eines Players Championship. Nach Erfolgen über Andy Hamilton und Robert Thornton stand "The Saint" im Halbfinale, wo er den im Moment konstant gut spielenden Mark Dudbridge mit 6:4 besiegen konnte.

Auch im Finale hatte Tabern einen guten Start gegen Phil Taylor und führte mit 2:1. Doch dann legte "The Power" mal wieder einen Gang zu und brachte sich mit 2 Dart Finishes von 97,88 und 78 mit 5:2 in Führung und holte sich dann mit einem 13 Darter den Sieg.

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