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Im Finale bezwang Phil Taylor Robert Thornton © getty

Der Weltmeister ist nicht zu stoppen. Bei den erstmals ausgetragenen Players Championship zeigt er erneut seine Klasse.

München - Phil Taylor hat es sich mal wieder nicht nehmen lassen, einen Titel, der zum ersten Mal ausgespielt wird, sofort zu gewinnen.

Zum ersten Mal gab es die Players Championship, an der die Besten 32 Spieler der PDC Players Championship Order of Merit teilnehmen durften.

Spielort war die ehrwürdige Circus Tavern in Purfleet, wo bis vor zwei Jahren immer die PDC World Darts Championship stattgefunden haben. Und Phil Taylor kehrte erfolgreich in sein Wohnzimmer zurück, auch wenn er an seine letzte Partie in der Circus Tavern sicherlich nicht gerne denken wird.

Das letzte offizielle Spiel war das Finale im Jahr 2007 zwischen Raymond van Barneveld und Phil Taylor, welches der Niederländer im Sudden Death gewinnen konnte.

Guter Auftakt

Für Barney war es also die Rückkehr an den Ort seines größten Erfolges in der PDC und er konnte auch sein erstes Spiel erfolgreich mit einem 6:4 über Andy Jenkins bestreiten.

In der ersten Session überraschte die 2:6 Niederlage von Terry Jenkins gegen Wayne Jones.

Auch das 1:6 von Colin Osborne gegen Andy Smith war überraschend. In der Abendsession gab es zwei knappe Spiele über die volle Distanz und dabei setzten sich Kevin Painter gegen Alex Roy und Robert Thornton gegen Mark Dudbridge durch. Lospech hatte einmal mehr Michael van Gerwen, der wie bei der World Darts Championship auf Phil Taylor traf und erneut chancenlos war.

"The Power" warf bei seinem 6:3 über Mighty Mike wie auch in der zweiten Runde beim 6:3 über Vincent van der Voort einen Average von über 108. Im Viertelfinale traf Phil Taylor dann auf seinen alten Rivalen Colin Lloyd.

Man durfte auf ein gutes Spiel gespannt sein, doch Colin Lloyd hatte wie so oft gegen Phil Taylor eine Blockade und unterlag sang- und klanglos mit 0:9, dabei spielte Taylor sogar sein schlechtestes Spiel bisher.

Phil Taylors Gegner im Halbfinale war Ronnie Baxter sein, der mit Erfolgen über Wayne Jones und Mervyn King seine gute Form bestätigen konnte. Dennis Priestley gewann ein dramatisches Achtelfinale gegen John Part, wobei er ein 0:5 noch in ein 6:5 drehen konnte. In der nächsten Runde musste sich Dennis aber einem gut spielenden Robert Thornton geschlagen geben.

James Wade zeigte sich am zweiten Tag als Spezialist der knappen Spiele. Erst besiegte er Kevin Painter im letzten Leg und er musste auch gegen Raymond van Barneveld über die volle Distanz gehen, bevor er als letzter Spieler im Halbfinale stand.

Erstes großes Finale für Robert Thornton

Nachdem der Schotte Robert Thornton bereits bei der European Championship das Halbfinale erreichen konnte, erreichte er nun in der Circus Tavern sein erstes Major Finale. Gegen James Wade, der in letzter Zeit einige Schwankungen in seiner Form hatte, musste Thornton dann einen 6:8 Rückstand drehen, um sich dann doch noch mit 13:10 durchsetzen zu können.

Im zweiten Halbfinale hatte Phil Taylor dann weniger Probleme mit Ronnie Baxter und konnte ihn locker mit 13:2 besiegen.

Weiterer Titel für "The Power"

Phil Taylor kann einen weiteren Titel sein eigen nennen. Mit einem 16:9 über Robert Thornton sicherte sich der 14-fache Weltmeister den ersten Titel bei der Players Championship und somit weitere 50.000 Pfund Preisgeld.

Damit ist Taylor seit Juni 2008 bei vom Fernsehen übertragenen Turnieren der PDC ungeschlagen und hat im Moment eine Siegesserie von 23 Spielen ohne Niederlage.

In den ersten Legs war die Partie ausgeglichen und beide Spieler konnten stets ihren Vorteil nutzen. Nach der Pause beim Stand von 5:5 konnte Taylor das Tempo etwas anziehen und schaffte zur nächsten Pause einen 9:6 Vorsprung. Nachdem The Power dann sein fünftes Leg in Folge zum 11:6 gewinnen konnte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Robert Thornton gab sich nie auf, konnte aber bis zum 9:14 den Vorsprung nie aufholen.

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