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Der erste E-Darts-Automat (r.) kam Mitte der 80er Jahre auf den Markt © imago

Bei der WM wird mit Steel-Darts gespielt. Die E-Darts erleichtern das Spiel. SPORT1 stellt die wichtigsten Unterschiede vor.

Von Elmar Paulke

München - Die Geschichte des Steel-Darts ist viel älter als die des elektronischen Darts.

Wurden in England bereits Anfang des 20. Jahrhundert erste Steel-Darts-Ligen gegründet, kam der erste E-Darts-Automat erst Mitte der 80er Jahre auf den Markt.

Er ist eine Erfindung des US-Amerikaners Rudy Allison. Allison hatte Darts bei einem Irland-Urlaub kennengelernt. (SERVICE: Das Tableau für die WM 2013 in London)

Das Spiel an sich hatte ihm große Freude bereitet, genervt war er jedoch von der Rechnerei. So entstand die Idee, einen Automaten zu bauen, der als Rechenhilfe dient. Ende 1989 kommen die ersten Darts-Automaten nach Deutschland.

Auch wenn die Steel- und E-Darts-Gemeinde bis heute nur schwer zueinander findet, die Unterschiede des klassischen (Steel) und des elektronischen Darts sind am Ende gering.

SPORT1 stellt die wichtigsten Unterschiede des Steel- und E-Darts vor:

Das E-Darts beinhaltet eine elektronische Rechenhilfe.

Das Gewicht der E-Darts ist bei den meisten E-Darts-Verbänden auf max. 18 Gramm festgelegt. Ein Steel-Dart darf max. 50 Gramm wiegen.

Beim E-Darts zählen auch sogenannte Bouncer, also Treffer, bei denen der Pfeil nicht im Board stecken bleibt, sondern abprallt.

E-Dartboards in den USA sind größer als ein Steel-Dartboard.

Beim E-Darts gibt es einige Abweichungen, was den Spiel-Modus betrifft.

In der Vergangenheit hatten E-Darts-Verbände einen anderen Abstand zum Board. Inzwischen lässt auch der größte E-Darts-Verband (DSAB) von 2,37m werfen.

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