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Gegen ihn kämpft Whitlock (l.) um das Weiterkommen: Michael van Gerwen © getty

Am 9. Spieltag der Premier League kämpft ein Quartett gegen das Aus. Whitlock muss zittern - ein Hammer-Los wartet.

Von Dominik Laska

München - Hat der "Wizard" schon ausgezaubert?

Für Simon Whitlock geht es am 9. Spieltag der Premier League (ab 20 Uhr im LIVESTREAM und ab 22.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 ) um Alles oder Nichts.

Der Australier steht mit sechs Punkten auf dem achten Platz der Tabelle und muss, mit nur einem Punkt Vorsprung auf die letzten beiden Ränge, fürchten, schon vorzeitig auszuscheiden.

Nach dem Abend in Brighton werden die letzten beiden Spieler der Tabelle eliminiert.

Whitlock mit Auf und Ab

Dabei sah es für den 44-Jährigen bis vor zwei Wochen noch relativ passabel aus. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in die Premier-League-Saison schien sich der "Wizard" gefangen zu haben.

Zwei Siege in Folge (7:5 gegen Wes Newton und 7:4 gegen James Wade) ließen den Australier in der Tabelle gut dastehen.

Doch gegen Andy Hamilton und Robert Thornton hagelte es erneut bittere Pleiten und so findet sich Whitlock vor dem entscheidenden Abend auf dem Schleudersitz wieder.

Schweres Los für den "Wizard"

Und auf den Vize-Weltmeister von 2010 wartet mit Michael van Gerwen, der mit zehn Punkten schon sicher in der Rückrunde dabei ist, wahrlich kein einfaches Los.

Der Finalist aus dem letztem Jahr sieht seine momentane Situation realistisch: "Ich habe mein Schicksal selbst in der Hand und ich muss mich nur darauf vorbereiten Michael zu schlagen und nicht auf die anderen Matches zu schauen", sagte der "Wizard" zu "pdv.tv".

Um sich noch aus eigener Kraft im Wettbewerb zu halten, ist ein Sieg gegen den Weltranglisten-Zweiten Pflicht. Bei einer Niederlage muss Whitlock hoffen, dass Gary Anderson (gegen Wade) oder Newton (gegen Hamilton) patzen.

Newton mit Rückenwind

Gerade Newton ist momentan allerdings mit besonders viel Rückenwind unterwegs.

Am Montag gewann der "Warrior" die European Darts Trophy in Sindelfingen und will den "größten Erfolg seiner Karriere" mit in den Entscheidungstag nehmen.

Nach dem Wochenende habe er ein gutes Selbstbewusstsein und könne den Donnerstag kaum erwarten, sagte Newton zu "pdc.tv".

Und er ergänzte selbstbewusst: "Ich fokussiere mich auf mein Spiel und wenn ich meine Chancen nutze, dann kann ich jeden schlagen. Es wird ein hartes Match gegen Andy, aber es ist eine Partie die ich gewinnen kann und muss."

"Jackpot" schon fast durch

Auch für Doppelweltmeister Adrian Lewis ist der Einzug in die Rückrunde rein rechnerisch noch nicht vollends in trockenen Tüchern.

Der "Jackpot", der mit vier Pleiten in Folge miserabel in die Saison gestartet war, hat sich mittlerweile gefangen und eine famose Aufholjagd gestartet, die er im Brighton Center nun endgültig krönen kann.

Fokus liegt auf "Barney"

Daran habe er nach den ersten vier Wochen selber nicht mehr geglaubt, gab der Mann aus Stoke-on-Trent am vergangenen Spieltag bei "pdc.tv" zu, wiegt sich aber dennoch nicht in Sicherheit:

"Sieben Punkte sind noch nicht genug, um die Elimination zu vermeiden, also werde ich mich voll und ganz auf das Match gegen Raymond van Barneveld fokussieren."

Lewis ist seit vier Wochen ungeschlagen und braucht gegen den fünfmaligen Weltmeister lediglich noch einen Zähler, um sicher in der Rückrunde dabei zu sein.

Doch auch bei einer Niederlage müssten Newton und Anderson gewinnen und Whitlock zumindest einen Punkt holen, damit der "Jackpot" eliminiert wird.

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