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Michael van Gerwen (l. mit Wade) wurde bei der Darts-WM 2013 Vize-Weltmeister © getty

Acht Spieler kämpfen in der Premier League um die Playoffs. Am 10. Spieltag treten van Gerwen und Wade gleich zweimal ans Oche.

Von Dominik Laska

München - Die Premier League geht in die heiße Phase.

Nach dem Entscheidungs-Tag in Brighton und der Elimination von Gary Anderson und Wes Newton steht für die verbleibenden acht Spieler am 10. Spieltag (ab 20 Uhr im LIVESTREAM und ab 22.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 ) in Sheffield die nächste Runde an.

Auf dem Weg zu den Playoffs in London werden die Zügel nun deutlich angezogen.

Bei noch fünf ausstehenden Spieltagen treffen die Spieler erneut im Modus Jeder-gegen-Jeden aufeinander und müssen wegen des gestrafften Programms nun teilweise mehrmals pro Abend ans Oche treten.

Van Gerwen: Doppelbelastung kein Problem

Den Anfang machen Tabellenführer Michael van Gerwen und James Wade, der direkt hinter dem Niederländer auf Platz zwei steht.

Die Kontrahenten treffen in der Motorpoint Arena im direkten Duell aufeinander, zudem muss "Mighty Mike" in der Neuauflage des WM-Finales gegen Phil Taylor ran. Wade bekommt es in seinem zweiten Match mit Adrian Lewis zu tun.

Die Doppelbelastung stellt für van Gerwen kein Problem dar. Der Niederländer gibt sich bei "Sky Sports" selbstbewusst: "Mir macht es nichts aus, zwei Mal anzutreten. Ich mag es, Darts zu spielen, ich liebe es zu gewinnen, und ich mache gerade beides."

The Machine im Angriffsmodus

Und er ergänzt: "Ich bin sehr stolz, wo ich zurzeit in der Tabelle stehe. Aber ich will auch dort bleiben, und das wird sehr hart werden."

Auch Wade will sich nicht verstecken und weiter voll auf Angriff gehen: "Wenn alles passt, dann müssen die anderen Spieler aufpassen", sagt der 30-Jährige zu "pdc.tv".

Dennoch sieht "The Machine" Verbesserungspotenzial: "Ich spiele gut, aber ich mache noch nicht genau das, was ich mir vorstelle. Ich arbeite hart im Training, um mich zu verbessern und hoffentlich zeigt sich das in Sheffield."

Barney fordert den Hammer

Und die Konkurrenz schläft nicht, zumal die Tabellensituation kein Grund zum Ausruhen gibt.

Raymond van Barneveld weist ebenfalls zwölf Zähler auf und sitzt dem Top-Duo der Tabelle direkt im Nacken.

Der Niederländer trifft auf Andy Hamilton, der - obwohl auf Rang sechs gelistet - nur zwei Zähler Rückstand auf die Spitze hat und sich mit einem Sieg über den fünfmaligen Weltmeister wieder ganz oben hineinspielen kann.

Thornton visiert Playoffs an

Dort angekommen ist mittlerweile Robert Thornton, der nach seinem 7:4-Erfolg über Taylor in der vergangenen Woche den vierten Platz inne hat.

So wie er momentan spiele, gibt "The Thorn" bei "pdc.tv" zu, müsse er in Richtung Playoffs schauen.

Der Schotte trifft auf Simon Whitlock, der in Brighton hauchdünn an der Elimination vorbeischrammte und in den nächsten fünf Wochen eine Aufholjagd starten muss, um sich noch Chancen auf den Playoff-Einzug ausrechnen zu können.

Mit sechs Zählern liegt er schon fünf Punkte hinter dem vierten Platz.

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