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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Gewann im Mai 2009 die Darts Premier League durch einen Finalsieg gegen Mervyn King: James Wade © getty

James Wade schickt vor dem 12. Spieltag eine Kampfansage in Richtung van Barneveld. Michael van Gerwen kann die Playoffs sichern.

Von Dominik Laska

München - "The Machine" strotzt nur so vor Selbstbewusstsein.

James Wade zeigt sich vor seinem Duell mit Raymond van Barneveld am 12. Spieltag in Birmingham (ab 20 Uhr im LIVESTREAM und ab 22.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) ungemein selbstbewusst und schickt eine eindeutige Kampfansage in Richtung des Niederländers:

"Ich werde gegen ihn nicht verlieren", sagte Wade zu "Sky Sports" und ergänzte: "Die Leute sagen, er hat ein großartiges Jahr, aber das sehe ich nicht so. Er spielt nicht so großartig, schaut man auf die Averages und die Prozentzahlen bei den Finishes. Ich freue mich gegen ihn zu spielen."

Remis beim letzten Aufeinandertreffen

Im letzten Aufeinandertreffen zwischen "The Machine" und "Barney" teilten sich die Kontrahenten am 7. Spieltag die Punkte.

Wade ging damals gehandicapt in die Partie, er habe eine Magen-Darm-Entzündung gehabt und zwei Tage nicht geschlafen, gab der 30-Jährige bei "Sky Sports" zu.

Und dennoch habe er trotz einer "schrecklichen" Leistung ein Unentschieden erreicht.

"Mighty Mike" kann sich selbst beschenken

Doppelten Grund zu Freude hat Michael van Gerwen.

Der Niederländer geht nicht nur als souveräner Tabellenführer in den 12. Spieltag, sondern feiert auch auf der Bühne der National Indoor Arena von Birmingham seinen 24. Geburtstag.

Das schönste Geschenk kann sich der dann 24-Jährige selber machen, denn "Mighty Mike" benötigt gegen Simon Whitlock nur noch einen Zähler, um sicher in den Playoffs dabei zu sein.

Wiedergutmachung gegen den Wizard

Das nötige Selbstbewusstsein bringt der Mann aus Boxtel, dank seiner guten Leistungen in den letzten Wochen, mit: "Ich denke ich werde in den Playoffs dabei sein, aber ich muss jetzt den Sack zumachen", sagte van Gerwen zu "pdc.tv".

Im Hinblick auf das Match mit dem "Wizard" weiß er um die Stärke seines Gegners, will aber auch Wiedergutmachung:

"Wir haben immer gute Matches. Das letzte Mal, als wir gegeneinander gespielt haben, hat er mich mit 6:1 im Finale eines UK-Open-Qualifiers geschlagen. Ich habe viele Doppel verpasst und er hat verdient gewonnen, aber in Birmingham will ich meine Rache."

Whitlock auf Erfolgswelle

Dass es für den Tabellenführer keine einfache Partie werden wird, zeigen die Ergebnisse der letzten Wochen.

Whitlock gewann nach einer mittelmäßigen Hinrunde die letzten beiden Spiele und hat wieder alle Chancen unter die besten Vier zu kommen.

Nur drei Punkte trennen den Australier von Phil Taylor, der momentan auf dem letzten Qualifikationsrang rangiert und gegen den "Wizard" in seiner zweiten Partie ans Oche treten muss.

Selbstbewusst gegen das Top-Duo

Trotz der schweren Aufgaben gibt sich Whitlock bei "pdc.tv" zuversichtlich: "Ich spiele gegen die Nummer eins und zwei der Welt und ich werde versuchen etwas Schaden anzurichten", sagte der 44-Jährige und zeigte dabei auch, dass es bei ihm nicht an Selbstbewusstsein mangelt:

"Ich weiß, dass ich sie schlagen kann, ich habe es schon viele Male vorher getan. Und wenn ich das erste Match gewinne und mit Schwung in das Zweite gehe, dann glaube ich, dass ich es schaffe."

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