vergrößernverkleinern
Dennis Priestley holte 1991 und 1994 den WM-Titel © getty

Beim Pro Tour Event in Wigan lässt ein 58-Jähriger den jungen Rivalen keine Chance. Mensur Suljovic gelingt ein Achtungserfolg.

Wigan - Nachdem Dennis Priestley schon in der Vorwoche in Irvine zweimal das Finale eines ProTour Events erreichen konnte, klappte es dieses Mal in Wigan besser.

"The Manace" besiegte im Finale Colin Lloyd im Duell der ehemaligen Ranglisten-Ersten mit 6:1.

Priestley gewann seine ersten beiden Spiele an diesem Tag glatt mit jeweils 6:1 gegen John Kuczynski und Kevin McDine, bevor er gegen Justin Pipe kämpfen musste, aber letzlich mit 6:5 die Oberhand behielt.

Frühes Break legt den Grundstein

Nach weiteren Erfolgen gegen Andy Smith, Michael van Gerwen und Wayne Jones stand der 58-Jährige dann in seinem dritten Finale in Folge.

Im Endspiel wurden die ersten beiden Legs geteilt, bevor Priestley ein Break schaffte und dann auf 3:1 erhöhte.

Mit einem 146er Finish schaffte der Veteran der PDC mit einem weiteren Break die Vorentscheidung. Der Widerstand von Colin Lloyd war gebrochen und die nächsten beiden Legs gingen auch noch an Priestley.

Wade gewinnt Regional Final

Taghs darauf gewann James Wade zum ersten Mal seit November 2008 wieder ein Turnier. Im Regional Final zur UK Open gewann "The Machine" mit 6:3 gegen Kevin McDine, der erstmals seit Oktober 2007 wieder ein Finale erreichen konnte.

Wade holte sich die ersten beiden Legs im Finale, bevor McDine mit einem 11 Darter zum 2:3 verkürzen konnte. Doch Wade schaffte ein weiteres Break und baute seine Führung auf 5:2 aus. 48208DIASHOW: Die Highlights der WM

Mit einem 72er Finish hielt sich McDine noch kurz in der Partie, doch im nächsten Leg sicherte sich Wade die sichere Teilnahme an der UK Open.

McDine stoppt Priestley

McDine verhinderte im Halbfinale mit einem 6:3 über Robert Thornton dessen drittes Finale in den letzten vier Turnieren.

Zuvor musste McDine schon gegen den Überraschungsmann Paul Knighton kämpfen, um mit 6:5 das Viertelfinale erreichen zu können. McDine war es auch, der mit einem 6:4 in der zweiten Runde das vierte Endspiel in Folge von Dennis Priestley verhinderte.

Der Finalist vom Vortag, Colin Lloyd kam bis ins Viertelfinale, traf dort aber auf den blendend aufgelegten James Wade und unterlag mit 2:6.

Suljovic schockt Lewis

Der zweimalige Ranglistensieger der GDC, Mensur Suljovic nahm an beiden Events an diesem Wochenende teil und versuchte sich, in den Rankings weiter nach vorne zu spielen.

Am Samstag begann das Turnier grandios für Suljovic, denn er konnte mit 6:5 knapp gegen Adrian Lewis gewinnen, der ja erst vor kurzem zweimal im Finale der German Darts Championship gestanden hatte.

Knappes Aus gegen Bates

Da auch Vincent van der Voort an diesem Board gegen Bryan de Hoog verloren hatte, waren alle Gesetzten bereits ausgeschieden. Doch in der zweiten Partie lief es dann nicht mehr so gut für den Österreicher und er musste sich mit 2:6 Chris Cooper geschlagen geben.

Im Regional Final am Sonntag gewann Suljovic mit 6:1 in der ersten Hauptrunde gegen Ian Lilley und traf dann auf Barrie Bates. Es wurde ein spannendes und knappes Match, leider musste sich Suljovic knapp mit 5:6 geschlagen geben.

Zur PDC-Europe-Seite Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel