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Phil Taylor wurde am 13. August 1960 in Burslem geboren © intern

Die Nr. 1 der PDC hat im englischen Brentwood zum dritten Mal in diesem Jahr beide Turniere an einem Wochenende gewinnen können.

München - Im englischen Brentwood hat Phil Taylor zum dritten Mal in diesem Jahr nach Gibraltar und Gladbeck beide Turniere an einem Wochenende gewinnen können.

"The Power" gewann die Players Championship mit einem 6:2 über Ronnie Baxter. Anschließend startete Phil Taylor zum ersten Mal in diesem Jahr bei einem Qualifikationsturnier zur UK Open und gewann auch dieses Turnier mit einem 6:1 gegen Terry Jenkins.

Phil Taylor musste auch in dieser Woche bei den Qualifikationsturnieren einsteigen, da für die UK Open eine separate Rangliste zählt und die Spieler eine Mindestzahl an Qualifikationsturnieren spielen müssen.

Auf dem Weg zum Titel bei der Players Championship musste Phil Taylor nur im Viertelfinale gegen Terry Jenkins kämpfen, wo er knapp im elften und entscheidenden Leg gewinnen konnte. Im Halbfinale folgte ein sicheres 6:2 gegen Mark Walsh und im auch das Endspiel war nie gefährdet.

Stompe im Aufwärtstrend

Ronnie Baxter hatte zuvor im Halbfinale gegen Co Stompé mit 6:3 gewinnen können, für den Niederländer war es das beste Ergebnis seit dem Gewinn der German Darts Championship in Halle. Stompé hatte sich zuvor überraschend deutlich mit 6:0 gegen Mervyn King durchsetzen können.

James Wade, der Tabellenführer der Premier League, unterlag im Achtelfinale Steve Beaton mit 3:6. Beaton konnte sich aber nicht lange freuen, denn er schied in der nächsten Runde mit 1:6 gegen Mark Walsh aus.

Zweiter Titel für Taylor

Im Finale trafen sich Phil Taylor und Terry Jenkins, nachdem sie bereits im Viertelfinale aufeinander getroffen waren. Dort hatte Jenkins seine Chancen auf einen Sieg gehabt, konnte sie aber im entscheidenden Augenblick nicht nutzen. Auch im Finale wehrte sich "The Bull" gegen die Niederlage, am Ende jedoch erneut vergeblich.

Mit einem 164er Finish eröffnete "The Power" das Finale und führte schnell mit 3:1. Jenkins konnte jedoch zum 3:3 und zum 4:4 ausgleichen. Doch dann legte Phil Taylor wie so oft noch einen Gang zu und warf nach Scores von 177 und 180 einen 12 Darter zum 5:4 und ließ dann einen weiteren 12 Darter zum entscheidenden Break folgen.

Mühe gegen Monk

Im Halbfinale gewann Phil Taylor mit 6:1 gegen Michael van Gerwen, der damit seine beste Platzierung seit 12 Monaten feiern konnte. Zuvor gewann Phil Taylor sicher gegen Steve Hine, Barrie Bates und Colin Osborne. In der zweiten Runde musste er allerdings einen 1:3 Rückstand gegen Colin Monk aufholen, bevor er sich noch sicher mit 6:4 durchsetzen konnte.

Terry Jenkins traf im Halbfinale auf Mark Dudbridge, der nach wechselnden Leistungen in diesem Jahr mal wieder ein Halbfinale erreichen konnte. Es wurde ein spannendes Spiel und The Bull musste schon über die komplette Distanz gehen, um mit 6:5 gegen Dudbridge zu gewinnen. Im Viertelfinale gewann Jenkins gegen Robbie Parker, der erstmals das Viertelfinale eines PDC Turniers erreichen konnte.

"Barney" nicht dabei

Ebenfalls Platz 5 belegte Dennis Priestley. Von den Topspielern fehlte einmal mehr Raymond van Barneveld, der beim nächsten Qualifikationsturnier aber nun auf jeden Fall dabei sein muss. Auch John Part war nicht dabei, er kehrte nach der Premier League für einige Tage in seine Heimat zurück.

Außer Phil Taylor und Terry Jenkins hatten alle anderen Premier League Teilnehmer kein allzu erfolgreiches Turnier und auch die beiden prominenten Neuzugänge Mark Webster und Gary Anderson haben immer noch starke Probleme, sich in der PDC zur Recht zu finden.

Nicholson setzt Zeichen

Das zweite Turnier in Folge bestritt der Australier Paul Nicholson, der eine der großen Überraschungen bei der World Darts Championship war. Mit Platz 17 und Platz 9 bei dieser Veranstaltung kann der Aussie zufrieden sein. Die nächsten Turnierstationen lauten in Coventry und Nuland.

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