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Michael van Gerwens Einlaufmusik ist "Fast Fuse" von Kasabian © intern

Michael van Gerwen siegt am ersten Turniertag von Taunton. Am zweiten ist der Weltmeister anwesend und demonstriert Stärke.

München - Am Wochenende standen in Taunton mit den Players Championshop und Blue Square UK Open South-West Regional Final zwei weitere Events der PDC auf dem Programm.

Phil Taylor hatte nur für den Sonntag gemeldet um die erforderliche Anzahl an Qualifikationsturnieren gespielt zu haben.

Daher war der Wettbewerb am Samstag vollkommen offen und plötzlich gab es mehrere Dutzend an Spielern, die man zu den Favoriten zählen musste und die ihre große Chance nutzen wollten.

Am Ende gewann mit Michael van Gerwen ein Spieler, dem man den Sieg nicht unbedingt zugetraut hatte.

"Mighty Mike" meldet sich zurück

Seit seinem Wechsel zur PDC vor knapp zwei Jahren hatte das einstige niederländische Wunderkind kein Turnier mehr gewinnen können und seine unglaubliche Leistungsexplosion kam zum Erliegen.

Am Samstag zeigte Mighty Mike dann seine konstanteste Leistung in der PDC, bevor er sich gegen seinen Landsmann Vincent van der Voort den Titel sichern konnte. Van der Voort führte bereits mit einem Break Vorsprung mit 3:2, doch nach drei vergebenen Darts auf Doppel kippte die Partie zugunsten des Youngsters.

Van Gerwen glich aus und konnte mit Finishes von 77 und 112 auf 5:3 davon ziehen, bevor er sich mit einem 13 Darter den Titel sichern konnte. Mit diesem Erfolg rutscht Michael van Gerwen in der Players Championship Order of Merit auch unter die Top 10 und hat die Teilnahme an den kommenden Major Turnieren der PDC sicher.

Priestley enttäuscht

Dennis Priestley ging als Nr. 1 der Setzliste in den Wettbewerb, doch für ihn kam nach einem Freilos in der ersten Runde bereits im zweiten Spiel beim 3:6 gegen Steve Hine das Aus. Andere Spieler wie James Wade, Andy Hamilton oder Mark Dudbridge kamen gar nicht erst soweit und scheiterten bereits in der zweiten Runde.

Aus für Anderson

Gary Anderson, in der letzten Woche noch doppelter Finalist in Nuland, scheiterte ebenfalls in der dritten Runde im schottischen Duell an Robert Thornton. Colin Osborne erreichte Mal wieder ein Viertelfinale, nachdem er in den letzten beiden Turnieren jeweils an Phil Taylor scheiterte, gewann der Wizard dieses Mal mit 6:4 gegen Alan Tabern.

Im Halbfinale unterlag er dann aber Michael van Gerwen mit 3:6. Vincent van der Voort gewann erst mit 6:0 gegen Mervyn King und setzte sich dann mit 6:3 gegen Mark Walsh durch, der sein fünftes Halbfinale in den letzten vier Wochen erreichen konnte.

Taylor gab sich die Ehre

Am Sonntag war der Platzhirsch dann wieder mit dabei und das Turnier nahm den gewohnten Verlauf. Bei den letzten 16 Turnieren, an denen The Power seit Oktober 2008 teilnahm, hat er auch das Finale erreicht und dabei nur ein einziges verloren. Alleine in diesem Jahr war es der zwölfte Turniersieg für The Power.

Hamilton ohne Chance

Im Finale war dieses Mal Andy Hamilton chancenlos, und die Partie nahm nach einem 71er Finish zum Break im ersten Leg einen einseitigen Verlauf. Mit jeweils einer 180 in den nächsten beiden Legs und jeweils einem 11 Darter, gefolgt von zwei legs in 13 Darts führte The Power mit 5:0, bevor er seine vierte 180 warf und mit einem 12 Darter zum Average von 120,24 einen weiteren Titel gewinnen konnte.

Taylor hatte das Finale durch ein 6:2 gegen Vincent van der Voort erreichen können, der damit ein weiteres gutes Turnier verbuchen konnte. Zuvor gewann Talor ebenfalls mit 6:2 gegen Jelle Klaasen, Steve Hine, Matt Clark und einmal mehr Colin Osborne. Andy Hamilton gewann mit 6:5 gegen Wayne Jones im Halbfinale, zuvor konnte sich The Hammer gegen Michale Barnard und Michael van Gerwen durchsetzen.

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