Debütant Michael van Gerwen steht auch nach dem zehnten Spieltag an der Spitze der Premier League.

Der Niederländer setzte sich im Showdown um Platz eins im letzten Match des Abends in Sheffield mit 7:5 gegen James Wade durch.

Die beiden Kontrahenten wirkten in ihrem jeweils zweiten Spiel an diesem Tag phasenweise unkonzentriert. Mit Drei-Darts-Averages von nur knapp über 90 Punkten lieferten die Topspieler eine schwache Darbietung ab.

Van Gerwen hatte letztlich das glücklichere Ende auf seiner Seite und führt mit zwei Punkten Vorsprung auf Wade und Raymond van Barneveld das Tableau an.

"Barney" blieb durch seinen Sieg gegen Andy Hamilton in Schlagdistanz zu seinem führenden Landsmann. Der fünffache Weltmeister gewann das spannende Duell mit 7:5 und ist punktgleich mit Wade Dritter.

Van Barneveld legte los wie die Feuerwehr und entschied die ersten drei Legs für sich. Doch "The Hammer" arbeitete sich Stück für Stück zurück in die Partie und glich schließlich zum 4:4 aus.

Mit einem spektakulären 90er-Finish auf das Bull's Eye übernahm Hamilton sogar zwischenzeitlich mit 5:4 die Führung. Van Barneveld behielt aber die Nerven und feierte seinen sechsten Sieg in dieser Premier-League-Saison.

Zuvor hatte sich van Gerwen im Top-Duell gegen Rekordweltmeister Phil Taylor ungefährdet mit 7:3 durchgesetzt. Die beiden momentan besten Dartsspieler erwischten nicht ihren besten Tag. Der Weltranglisten-Erste Taylor warf keine einzige 180.

Zudem offenbarten die beiden WM-Finalisten Schwächen auf den Doppelfeldern. "Mighty Mike" fuhr mit einem Finish auf die Doppel-Acht letztlich unspektakulär seinen ersten Erfolg an diesem Abend ein.

Für Taylor wird die Luft nach der Pleite langsam dünner. "The Power" liegt nach zehn Spieltagen als Sechster weiter außerhalb der Playoff-Ränge.

James Wade gewann seine erste Begegnung gegen Doppel-Weltmeister Adrian Lewis locker mit 7:2. Der "Jackpot" konnte sein Potential zu keiner Zeit abrufen und muss als Tabellen-Achter seine ohnehin geringen Hoffnungen auf die Playoffs wohl begraben.

Robert Thornton bleibt trotz einer 4:7-Niederlage gegen Simon Whitlock als Vierter auf Halbfinal-Kurs. "The Wizard" liegt auf Platz sieben.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel