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Berlins Mark Beaufait (re.) im Bundesliga-Match gegen die Frankfurt Lions © getty

Nachdem die Abschaffung des DEB-Pokals diskutiert worden ist, soll ein neuer Turnier-Modus für Spannung sorgen. Die Gruppen stehen fest.

München - Der Pokal hat seine eigenen Gesetze heißt es ja immer.

Im Deutschen Eishockey-Pokal ist jetzt festzuhalten: Der Pokal hat ganz neue Gesetze.

Mit einem komplett umgekrempelten Modus soll mehr Spannung in den Wettbewerb einkehren, über dessen Abschaffung schon so oft diskutiert wurde.

Im neuen Modus gibt es erstmals eine Gruppenphase: Die 32 Teams wurden in acht Vierer-Staffeln gelost - und die wurden am Mittwoch bekanntgegeben.

Regionale Zusammensetzung der Gruppen

Jeweils zwei Teams pro Gruppe kommen aus der DEL, die anderen aus der ESBG, dem Zusammenschluss der 2. Bundesliga und der Oberliga.

Auf zwei Tage konzentriert spielen die Teams dann voraussichtlich Ende August nach dem System "Jeder gegen jeden" die Tickets für die K.o.-Runde aus - den Heimvorteil haben immer die unterklassigen Klubs.

Die Zusammensetzung der Gruppen richtet sich auch nach der regionalen Nähe. So besteht etwa Gruppe 2 nur aus bayerischen Teams. Die Straubing Tigers und der ERC Ingolstadt bekommen es in ihr mit dem EHC München und den Landshut Cannibals zu tun.

In Gruppe 6 trifft Titelverteidiger Eisbären Berlin neben Ligarivalen Hannover Scorpions auf die Ostklubs Eispiraten Crimmitschau und Blue Lions Leipzig.

Nur der Erste kommt weiter

Heiße Derbys sind also zu erwarten - umso mehr, da nur die Gruppen-Ersten ins Viertelfinale einziehen werden, ab dem es dann im K.o.-System weiter geht.

In der Gruppenphase werden die Punkte wiefolgt verteilt: Für einen regulären Sieg gibt es drei Punkte, für einen in der Verlängerung oder im Penaltyschießen zwei.

Analog dazu gibt es für eine Pleite nach regulärer Spielzeit keinen Punkt, bei einer Niederlage erst nach Verlängerung oder Shootout zumindest noch einen Zähler.

Saisonplatzierung kann mitentscheiden

In der Endabrechnung entscheidet bei Punktgleichheit zunächst die Tordifferenz, dann die Anzahl der Tore und dann erst der Direktvergleich.

Bringt all das keine Entscheidung, ist die Mannschaft weiter, die in der Vorsaison in der Hauptrunde besser abgeschnitten hat.

Sport1.de hat den Überblick über die Gruppenauslosung.

Gruppe 1

Bietigheim Steelers

Heilbronner Falken

Frankfurt Lions

Kassel Huskies

Gruppe 2

EHC München

Landshut Cannibals

Straubing Tigers

ERC Ingolstadt

Gruppe 3

SC Riessersee

Tölzer Löwen

DEG Metro Stars

Augsburger Panther

Gruppe 4

EV Ravensburg Tower Stars

Fischtown Pinguins Bremerhaven

Kölner Haie

Füchse Duisburg

Gruppe 5

Wölfe Freiburg

Schwenninger Wild Wings

Adler Mannheim

Krefeld Pinguine

Gruppe 6

Eispiraten Crimmitschau

Blue Lions Leipzig

Hannover Scorpions

Eisbären Berlin

Gruppe 7

Dresdner Eislöwen

Lausitzer Füchse

EHC Grizzly Adams Wolfsburg

Hamburg Freezers

Gruppe 8

EV Füssen

EV Landsberg

Sinupret Ice Tigers Nürnberg

Iserlohn Roosters

Martin Hoffmann

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