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Verloren, aber trotzdem an der Tabellenspitze: Die Krefeld Pinguine © imago

Die Pinguine kassieren im Spitzenspiel gegen Mannheim eine knappe 2:3-Pleite, bleiben aber top. Die Roosters folgen knapp dahinter.

München - Der Westen gibt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Ton an: Gleich drei Klubs aus Nordrhein-Westfalen führen die Tabelle nach 14 Spieltagen an.

Die Krefeld Pinguine behaupteten trotz eines 2:3 (2:1, 0:1, 0:1) im Spitzenspiel gegen DEL-Rekordmeister Adler Mannheim mit 27 Punkten Rang eins.

Die punktgleichen Iserlohn Roosters schoben sich dank eines 3:1 (2:0, 1:1, 0:0)-Sieges im zweiten Topmatch gegen den EHC Wolfsburg auf den zweiten Platz.

Dritter im Bunde ist die Düsseldorfer EG (26), die gegen die Hannover Scorpions mit 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) den fünften Erfolg in Serie feierte.

Hamburg mit Pflichtsieg beim Tabellenletzten

Den Kontakt zur Spitzengruppe hielten die Hamburg Freezers (24). Die Hanseaten verbuchten einen ungefährdeten 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)-Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten Füchse Duisburg und schraubten ihr Bilanz auf 24 Punkte aus zwölf Partien.

Der spielfreie deutsche Meister Eisbären Berlin (22) rutschte auf den achten Rang ab.

Allerdings hat der Double-Gewinner erst zehn Spiele absolviert - fünf weniger als der Tabellensechste Hannover.

Haie verschaffen sich Luft

Am Tabellenende verschafften sich die Kölner Haie mit einem 6:1 (0:0, 4:0, 2:1) gegen die Augsburger Panther ein wenig Luft und mit 13 Punkten drei Zähler Vorsprung vor Schlusslicht Duisburg.

Auch der ERC Ingolstadt (13) vergrößerte den Abstand zum Letzten durch einen 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)-Sieg im bayerischen Kellerduell mit den Straubing Tigers (14).

Nach zuvor drei Niederlagen gelang den Nürnberg Ice Tigers (19) mit 4:2 (2:0, 0:1, 2:1) gegen Aufsteiger Kassel Huskies wieder ein Dreier.

Stephens und Payer drehen das Spiel

Vor nur 3597 Zuschauern in Krefeld brachte Nationalspieler Michael Hackert Mannheim früh in Führung (7.).

Doch Charlie Stephens (12.) und Serge Payer (15.) drehten das Spiel zunächst zugunsten der Pinguine.

Nach dem 2:2 durch Hackert (26.) gelang Tomas Martinec eine Sekunde vor Schluss der Siegtreffer für die Adler.

Doppelpack von Wolf

3395 Fans in Iserlohn sahen einen Doppelpack von Torjäger Michael Wolf (12. und 19.), der die Sauerländer mit seinen Saisontreffern Nummer neun und zehn auf die Siegerstraße schoss.

Nach dem Anschlusstreffer durch Kai Hospelt (22.) erhöhte Benjamin Simon vier Sekunden vor der zweiten Drittelpause in Unterzahl auf 3:1.

In Düsseldorf sorgte ein Doppelschlag von Ryan Caldwell und Andy Hedlung innerhalb von 32 Sekunden (4.) früh für eine Vorentscheidung zugunsten der DEG. Evan Kaufmann (23.) und Patrick Reimer (28.) erzielten die weiteren Tore für den achtmaligen deutschen Meister.

Sechste Niederlage für Hegen

Vor nur 6537 Zuschauern in Hamburg brachte Francois Fortier die Freezers schon nach 90 Sekunden in Führung. Clarke Wilm (14. und 53.), erneut Fortier (26.) und Peter Sarno (45.) erzielten die weiteren Treffer für die Gastgeber.

Für das Schlusslicht, das unter dem neuen Trainer Dieter Hegen die sechste Niederlage im zehnten Spiel kassierte, trafen lediglich Alexander Seliwanow (20.) und Igor Alexandrow (55.).

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