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Alexej Tscherepanow galt als ein großes Eishockey-Talent © getty

Nach der tödlichen Herzattacke des Talents Tscherepanow gibt es in der KHL fünf weitere Fälle von Herz-Kreislauf-Problemen.

Moskau - Einen Monat nach der tödlichen Herzattacke des russischen Eishockey-Talents Alexej Tscherepanow gibt es in der osteuropäischen Kontinental Hockey League KHL mindestens fünf weitere Fälle von Herz-Kreislauf-Problemen.

Das gab das von der Liga beauftragte Rehabilitations-Zentrum in Moskau nach Untersuchungen an 49 von 67 Spielern unter 20 Jahren bekannt.

Die KHL hatte diese Maßnahme nach dem Tod des 19-jährigen Tscherepanow Mitte Oktober angeordnet.

Die Namen der fünf betroffenen Spieler wurden zunächst nicht bekannt, allerdings werden die Klubs informiert.

Spieler nicht mehr eingesetzt

Die Akteure sollen bis zur Behebung der Probleme nicht mehr eingesetzt werden.

Die Untersuchungen sollen bis Ende der Woche abgeschlossen sein, dann wollen die Ärzte einen Bericht veröffentlichen.

Tscherepanow war im Spiel seines Klubs Awangard Omsk gegen Witias Tschechow im letzten Drittel zusammengebrochen.

Von den Rangers gedraftet

Der Stürmer, 2007 vom NHL-Klub New York Rangers gedraftet, wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, doch die Ärzte konnten sein Leben nicht mehr retten.

Tscherepanow hatte an einer ischämischen Herzerkrankung gelitten. Dabei wird der Herzmuskel nicht ausreichend durchblutet.

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