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Die Eisbären bejubeln das zwischenzeitliche 2:1 gegen Kärpät Oulu © getty

Berlin legt in der neuen europäischen Champions Hockey League gegen den finnischen Meister einen Start nach Maß hin.

Berlin - Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin hat ein Debüt nach Maß in der neuen europäischen Champions Hockey League (CHL) hingelegt.

Das Team von Trainer Don Jackson bezwang in der heimischen Arena den finnischen Meister Kärpät Oulu 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) und durfte zum Auftakt der lukrativen "Königsklasse" direkt eine Siegprämie in Höhe von 50.000 Euro einstreichen.

Tyson Mulock brachte die Gastgeber vor 13.000 Zuschauern schon nach anderthalb Minuten in Führung.

Nach dem Ausgleich durch Ilkka Mikkola (5.) erhöhten Andre Rankel (21.) und Denis Pederson (41.) für die Eisbären. Toni Koivisto (48.) konnte für die Finnen nur noch verkürzen.

Eine Million für den Sieger

Insgesamt schüttet die neue CHL zehn Millionen Euro Preisgeld aus - so viel wie noch nie bei einem europäischen Eishockey-Turnier.

Allein der Gesamtsieger erhält eine Million Euro, im Idealfall sind sogar 1,7 Millionen Euro möglich. Insgesamt haben die Eisbären damit schon 350.000 Euro auf dem CHL-Konto, schon die Antrittsgage betrug 300.000 Euro.

Nur ein deutsches Team

Finanziert wird das Event durch Großsponsoren wie einem russischen Energieriesen. Die Eisbären sind nach dem Aus der Nürnberg Ice Tigers im Qualifikationsturnier als einzige deutsche Mannschaft vertreten.

Zum zweiten Spiel in der Dreier-Gruppe muss der Klub aus der Hauptstadt am 29. Oktober zu Metallurg Magnitogorsk reisen, den russischen Sieger des CHL-Vorgängers European Champions Cup.

Nur der Gruppenerste erreicht das Halbfinale, das ebenfalls in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Insgesamt nehmen 12 Teams aus 7 europäischen Ländern teil.

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