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Die Eisbären Berlin schlugen vergangene Saison im Finale die Kölner Haie © getty

Vor dem Start der neuen Saison am Donnerstag verraten die DEL-Trainer ihre Favoriten. Berlin hat die größten Chancen.

München - Wer wird Deutscher Meister 2009?

Diese Frage stellt sich den 16 Trainern der DEL-Klubs vor dem Saisonauftakt am Donnerstag.

Die Chef-Coaches räumen sechs Teams Chancen auf den Titel ein.

Zum Auftakt kommt es gleich zum Schlagerspiel zwischen Vizemeister Kölner Haie und dem amtierenden Deutschen Meister Berlin.

Die Eisbären gelten laut einer Umfrage als Topfavorit. Der Meister von 2005, 2006 und 2008 erhielt 14 Nennungen.

Mannheim härtester Konkurrent

Rekord-Champion Adler Mannheim (6) und Vizemeister Kölner Haie (5) werden als härteste Konkurrenten gehandelt.

Als Außenseiter wurden die Frankfurt Lions (3), die Nürnberg Ice Tigers (2) und die Düsseldorfer EG (1) genannt.

Die Trainertipps:

Larry Mitchell (Augsburger Panther): "Mein Topfavorit auf den Titel ist Berlin."

Don Jackson (Eisbären Berlin): "In jede Saison gehe ich mit dem gleichen Ziel. Ich will alle Spiele gewinnen. Wir wollen 2009 am Ende der Hauptrunde an erster Stelle stehen und im Finale der Playoffs den Meistertitel holen. Neben den Eisbären sehe ich Mannheim und Köln vorne."

Karel Lang (EV Duisburg): "Favorit sind ganz klar die Eisbären Berlin."

Harold Kreis (Düsseldorfer EG): "Die Favoriten sind Berlin, Köln und Mannheim. Berlin und Köln haben schon letztes Jahr überzeugt und sich noch mal verstärkt. Mannheim weiß, wie man Meister wird."

Rich Chernomaz (Frankfurt Lions): "Mein Tipp ist eindeutig Berlin. Die Eisbären haben unseren besten Verteidiger Richie Regehr geholt. Sie haben noch ein paar Ausländerlizenzen frei und sind jetzt schon sehr stark."

Bill Stewart (Hamburg Freezers): "Ich habe bisher kaum Spiele unserer Gegner gesehen, deshalb wäre ein Meistertipp nicht fundiert. Ich muss erst das erste Saisondrittel abwarten."

Hans Zach (Hannover Scorpions): "Ich rechne mit den üblichen Verdächtigen: Berlin, Köln, Mannheim und Frankfurt."

Benoit Laporte (ERC Ingolstadt): "Berlin und Mannheim sind meine Favoriten, sie haben die stärksten Mannschaften."

Steve Sterling (Iserlohn Roosters): "Ich möchte mich nicht auf einen Favoriten festlegen, denn ich kenne noch nicht alle Mannschaften."

Stephane Richer (Kassel Huskies): "Die Eisbären haben den besten Mix aus Top-Ausländern und guten deutschen Spielern. Und sie haben sich auch diesmal top verstärkt."

Doug Mason (Kölner Haie): "Ohne Zweifel hat Meister Eisbären wieder eine starke Truppe und muss zuerst genannt werden. Aber außerdem gibt es noch sechs, sieben Titelkandidaten. Die DEG, Mannheim, Frankfurt und Nürnberg gehören auf jeden Fall dazu. Unser Ziel bleibt unverändert: Natürlich möchten wir Meister werden."

Igor Pawlow (Krefeld Pinguine): "Berlin ist der Favorit - vom Papier her mit den besten Spielern und mit der Begeisterung im neuen Stadion."

Dave King (Adler Mannheim): "Berlin schätze ich sehr, sehr stark ein. Die Eisbären sind fast komplett zusammengeblieben und haben sich punktuell verstärkt. Aber auch Köln mit seinen Zugängen Ullmann, Melischko und Johnson sehe ich vorne. Frankfurt hat vielleicht die physisch stärkste Mannschaft, Nürnberg wird auch ein bisschen von der Euphorie getragen, sich für die Champions League zu qualifizieren."

Andreas Brockmann (Nürnberg Ice Tigers): "Berlin ist der Titelfavorit, weil die Eisbären nahezu die gleiche Mannschaft haben, mit sehr guten jungen deutschen Spielern besetzt sind und noch ein paar Ausländerlizenzen offen haben. Aber auch Mannheim zähle ich dazu."

Bob Manno (Straubing Tigers): "Ich habe keinen Meistertipp. Die Kaderlisten sagen zu wenig aus, und ich habe die Mannschaften noch nicht gesehen. Aber ich denke, dass Berlin als Titelverteidiger wieder mit die besten Chancen hat."

Anton Krinner (EHC Wolfsburg): "Die Eisbären sind für mich der klare Favorit auf die Meisterschaft, weil sie auch in dieser Spielzeit das beste Team haben."

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