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Kölns Harlan Pratt (l.) und Stefan Ustorf von den Eisbären Berlin © getty

In der Neuauflage des Finals gegen die Kölner Haie zeigen die Eisbären, dass auch in der neuen Saison mit ihnen zu rechnen ist.

Köln - Titelverteidiger Eisbären Berlin hat die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit einem Sieg eröffnet.

Der Meister gewann am Donnerstag in der Neuauflage des diesjährigen Finales bei den Kölner Haien 2:1 (1:0, 0:0, 1:1).

Ausgerechnet Florian Busch erzielte nach fünf Minuten das erste Tor der neuen Spielzeit.

Der Nationalstürmer hatte mit seinem Siegtreffer am 20. April in der Verlängerung zum 2:1 in Spiel vier die Finalserie gegen Köln entschieden und Berlin den Titel beschert.

Das vorentscheidende 2:0 erzielte Stefan Ustorf in der 47. Minute in Überzahl. Stephane Julien konnte für Köln (57.) nur verkürzen.

Vor 11.963 Zuschauern in der Kölnarena zeigte das Team aus der Hauptstadt von Beginn an, dass es auch in dieser Saison wieder zu den heißen Titelkandidaten zählt.

Busch mit Glück

Die Eisbären waren druckvoller, schneller, technisch sicherer und zielstrebiger als der Vizemeister. Florian Busch, dessen Einsatz vor über vier Monaten im Spiel vier wegen seines verweigerten Dopingtests umstritten war, hatte bei seinem Treffer etwas Glück.

Der Angreifer umkurvte das Kölner Tor und spielte mit der Rückhand einen scharfen Pass in den Torraum. Von der rechten Schlittschuh-Kufe des Kölners Philip Gogulla rutschte die Scheibe dann ins Tor. Richie Regehr war mit einem Schlenzer von der blauen Linie erfolgreich.

Felski droht Sperre

Bester Kölner war Goalie Stefan Horneber, der mehrere weitere gute Tormöglichkeiten vereitelte.

Berlins Sven Felski erhielt nach einem Kopfstoß gegen Kölns Todd Warriner eine Matchstrafe. Felski droht eine Sperre von bis zu drei Spielen.

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