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Köln-Rückkehrer Ivan Ciernik ist einer von fünf Slowaken in der DEL © getty

Die deutschen Spieler stellen mit einem Anteil von 62 Prozent einen Rekordwert seit dem Bosman-Urteil 1997 in der DEL auf.

München - Der Anteil der einheimischen Profis in der Deutschen Eishockey Liga ist wieder gestiegen.

62 Prozent der Spieler, die bei den 15 Klubs vor dem Auftaktspiel zwischen Adler Mannheim und den Nürnberg Ice Tigers am Donnerstag (Do., ab 19.30 Uhr LIVESCORES) unter Vertrag stehen, haben einen deutschen Pass - vor einem Jahr waren es 59 Prozent.

Damit erreicht die DEL eine Bestmarke seit der völligen Öffnung der Liga 1997 in Folge des Bosman-Urteils.

Damals war der Anteil der Deutschen auf 32 Prozent gesunken, danach aber kontinuierlich angestiegen. Wie schon in der vergangenen Saison dürfen pro Klub nur noch zehn Legionäre eingesetzt werden.

Multikulti-Truppe in Köln

Obwohl die Deutschen weiter die Mehrzahl der 369 Profis stellen, bleibt die DEL eine Multikulti-Klasse.

Spieler aus 14 Nationen gehen aufs Eis, die Kanadier bilden traditionell mit 89 Akteuren hinter den 230 Deutschen die zweitstärkste Fraktion.

US-Amerikaner (28), Slowaken (5), Norweger, Schweden (je 3) Tschechen, Letten, Finnen (je 2), Schweizer, Dänen, Ungarn, Italiener und Franzosen (je 1) folgen mit großem Abstand.

Der internationalste Klub sind die Kölner Haie: Gleich sieben Nationalitäten sind hier vertreten.

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