vergrößernverkleinern
Martin Bartek kam vor der Saison aus Kassel nach Köln © imago

Die Kölner nutzen die Pleiten der Konkurrenz und erobern im Penaltyschießen Rang eins. Die Eisbären lauern direkt dahinter.

München - Die Kölner Haie haben die Ausrutscher der Konkurrenten genutzt und die Spitzenposition in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurückerobert.

Die Haie mühten sich zwar nur zu einem glücklichen 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen über die zuvor punktlosen Straubing Tigers, liegen nach dem dritten Saisonsieg mit acht Punkten aber wieder an der Spitze. (DATENCENTER: 4. Spieltag)

Martin Bartek erzielte vor 7782 Zuschauern den entscheidenden Treffer.

Berlin ist den Haien auf den Fersen

Die als Tabellenführer in den 4. Spieltag gegangenen Hamburg Freezers (6) leisteten sich mit der schlechtesten Saisonleistung eine 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)-Niederlage gegen die Krefeld Pinguine (7).

Punktgleich mit den Haien auf den zweiten Platz schob sich Meister Eisbären Berlin (8).

Zwei Tage nach dem 4:3-Verlängerungssieg in Hamburg siegte der Titelfavorit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Nur die schlechtere Tordifferenz trennt die Berliner von den Haien.

Fankfurt und Düsseldorf patzen

Siege und damit den Sprung an die Spitze verpassten die Frankfurt Lions (7) und Vizemeister Düsseldorfer EG (6).

Frankfurt musste sich trotz Aufholjagd 3:4 (0:2, 2:0, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Iserlohn Roosters geschlagen geben. Kris Sparre versenkte den entscheidenden Penalty.

Die DEG unterlag den Kassel Huskies nach einem Treffer von Derek Damon (23.) 0:1 (0:0, 0: 1, 0:0).

Augsburger Aufholjagd kommt zu spät

Auch Rekordmeister Adler Mannheim (4) musste einen Rückschlag hinnehmen.

Gegen die zuvor punktlosen Hannover Scorpions unterlagen die Adler 4:5 (1:2, 2:1, 1:2) und verpassten es damit, den Anschluss an die Spitzenplätze herzustellen.

Torreich war das Derby zwischen ERC Ingolstadt und den Ausgburger Panthern, das die Gastgeber 6:5 (4:1, 1:0, 1:4) gewannen.

Berliner Doppelschlag in acht Sekunden

In Hamburg sahen 6592 Zuschauer eine schwache Partie beider Teams.

Auch die Treffer von Daniel Pietta (32.) und Patrick Hager (35) zur Krefelder Führung waren eher Zufallsprodukte. Danach erhöhten die Gäste, die nun sieben Punkte aufweisen, allerdings durch Herberts Vasiljevs (45.) sogar weiter und machten den Sturz des Spitzenreiters perfekt.

In der Hauptstadt feierten die Zuschauer nicht nur den Sprung auf Platz zwei, sondern auch den zwölften Heimsieg ihrer Eisbären nacheinander.

Dabei hatte Adrian Grygiel (4.) die Gäste früh in Führung gebracht. Stefan Ustorf und Steve Walker brachten Berlin aber mit einem Doppelschlag innerhalb von acht Sekunden (8.) auf die Siegerstraße.

Jeff Friesen setzte zwei Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel