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Daniel Kreutzer (r. Eisbären-Goalie Robert Zepp) spielt seit 2002 für Düsseldorf © imago

Die Düsseldorfer nehmen am 9. Spieltag Revanche am Meister Berlin, doch Chris Harrington muss mit einer Handverletzung raus.

Düsseldorf - "Vize" Düsseldorfer EG hat mit dem 6:2 (0:0, 4:0, 2:2)-Sieg gegen Meister Eisbären Berlin wieder Spannung in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gebracht und sich für die Finalniederlage der Vorsaison revanchiert.

"Das war eine kleine Wiedergutmachung. Wir wollten unser bestes Spiel zeigen und nicht zurückstecken. Das ist uns gelungen", sagte Stürmer Patrick Reimer, der den 1:0-Führungstreffer (28.) erzielt hatte. (DATENCENTER: 9. Spieltag)

Durch die erste Niederlage nach zuvor sieben Siegen in Folge schrumpfte der Vorsprung des Tabellenführers aus Berlin (20 Punkte) auf die DEG auf fünf Zähler.

Harrington muss operiert werden

Die Düsseldorfer müssen allerdings in den kommenden vier Wochen auf ihren Verteidiger Chris Harrington verzichten. Der 27 Jahre alte US-Amerikaner erlitt bei einem Schuss an die rechte Hand eine Knochenabsplitterung im Daumen. Harrington wird am Montag operiert.

Ausschlaggebend für den Düsseldorfer Heimerfolg vor nur 4641 Zuschauern waren das überragende Unterzahlspiel sowie der glänzend aufgelegte Torhüter Jean-Sebastien Aubin. Zudem verschliefen die anfangs starken Eisbären das Mitteldrittel, in dem sie innerhalb von 190 Sekunden die ersten drei Gegentreffer kassierten.

Jackson kritisiert Überzahlspiel

Berlins Trainer Don Jackson, der während des Spiels zeitweilig an der Bande tobte, hatte sich nach dem Schlusspfiff wieder gefangen. "Den Unterschied haben die Torhüter gemacht. Außerdem war unser Überzahlspiel nicht gut", sagte Jackson lediglich.

DEG-Coach Harold Kreis freute sich über den Prestige-Sieg: "Vor Berlin musst du Respekt haben, aber auch an deine Chance glauben. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht." (Stenogramme 9. Spieltag)

Neben Reimer trafen auch Evan Kaufmann (29.), Korbinian Holzer (31.), Rob Collins (35.), Daniel Kreutzer (51.) und Craig MacDonald (59.) für die DEG. Für die Berliner war das Bruderpaar T.J. (49.) und Tyson Mulock (59.) erfolgreich.

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