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Christoph Gawlik (r.) wechselte 2008 von Berlin nach Frankfurt © imago

Nach 17 Heimsiegen in Serie verlieren die Eisbären in eigener Halle gegen Frankfurt. Mannheim kann den Ausrutscher nicht nutzen.

München - Meister Eisbären Berlin hat den Nimbus der Unbezwingbarkeit im heimischen Stadion verloren.

Nach saisonübergreifend 17 Siegen in Folge vor eigenem Publikum unterlag der Klub aus der Hauptstadt (23 Punkte) am Freitag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Frankfurt Lions (18) mit 2:6 (2:3, 0:1, 0: 2), bleibt aber dennoch Tabellenführer.

Die Eisbären hatte ihre letzte Heimniederlage am 20. Januar dieses Jahres gegen die Füchse Duisburg (2:4) erlitten.

Mannheim kann Ausrutscher nicht nutzen

DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (22) konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen, brauchte gegen das bisherige Schlusslicht Straubing Tigers (10) das Penaltyschießen zum 4:3 (1:2, 0:0, 2:1, 0: 0, 1:0) und liegt einen Punkt zurück.

Die Kölner Haie (21) gewannen das Verfolgerduell gegen den bisher punktgleichen EHC Wolfsburg (18) 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) und feierten den vierten Sieg in Folge.

Neues Schlusslicht sind die Hamburg Freezers (9) nach dem 3:5 (1:0, 1:3, 1:2) gegen den bisher punktgleichen ERC Ingolstadt.

Hannover im freien Fall

Im nahezu freien Fall befinden sich die Hannover Scorpions (13), die durch das deutliche 1:5 (0:1, 0:3, 1:1) gegen die Krefeld Pinguine (14) die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen kassierten.

Im Mittelfeld-Duell verloren die Ice Tigers aus Nürnberg (14) mit 5:6 (2:1, 3:2, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Augsburger Panther (16).

Der Ausgleich der Panther fiel dabei erst 19 Sekunden vor der Schlusssirene. (DATENCENTER: 11. Spieltag)

In Berlin gingen die Eisbären durch Tyson Mulock in Führung (6.).

Frankfurt dreht nach Rückstand auf

Danach jedoch übernahmen die Lions die Regie und gewannen letztlich durch Treffer von Jason Young (10.), Aleksander Polaczek (14.), Christoph Gawlik (17.), Jeff Ulmer (39.) und zweimal Derek Hahn (44./49.) bei einem Gegentor von Richie Regehr (18.).

In Mannheim machten die hochfavorisierten Gastgeber den ersten Rückstand durch ein Tor von Dustin Whitecotton (10.) noch durch Yannic Seidenberg (14.) wett.

Die zweite Führung nach dem Tor von Eric Meloche (17.) verteidigten die Gäste dann aber lange eisern. Seidenberg (42.) und Nathan Robinson (54.) brachten Mannheim dann in Führung, ehe Andy Canzanello Straubing in die Verlängerung rettete (57.). (Stenogramme 11. Spieltag)

Forbes sichert Mannheim den Extrapunkt

Colin Forbes verwandelte den entscheidenden Penalty für die Adler.

In Köln sicherten Dusan Frosch (12.), Daniel Rudslätt (15.) und zweimal Christoph Ullmann (21./60.) bei Gegentreffern von Mike Green (20.) und Ken Magowan (23.) den Haie-Sieg.

Hamburg erwischte gegen Ingolstadt eigentlich einen Blitzstart, Jason King traf bereits nach 52 Sekunden. Am Ende erwies sich das 3:1 im letzten Spiel gegen Nürnberg nach zuvor sechs Niederlagen aber als Strohfeuer.

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