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Doug Mason wirkt ratlos: Seine Haie verloren auch das siebte Spiel dieser Saison © imago

Während Berlin nach dem Sieg in Duisburg zurück in der Erfolgsspur ist, geht die beispiellose Pleitenserie der Kölner Haie weiter.

Duisburg - Der Meister gewinnt wieder, der Vize verliert weiter.

Titelverteidiger Eisbären Berlin behauptete zwei Tage nach der ersten Saisonniederlage am 6. Spieltag mit einem 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) bei Schlusslicht Füchse Duisburg mit nunmehr 15 Punkten die Tabellenführung.

Gleichzeitig setzte sich die bespiellose Pleitenserie der Kölner Haie fort.

Der achtmalige deutsche Meister verlor mit dem 1:4 (0:2, 1:2, 1:1) bei den Nürnberg Ice Tigers auch das siebte Spiel der laufenden Spielzeit, bleibt wie Duisburg ohne Punkte und steht weiter auf dem vorletzten Platz.

Pinguine schlagen Adler

Langsam dürfte auch bei den Verantwortlichen wie dem Klubvorsitzenden Heinz Hermann Göttsch oder Geschäftsführer Thomas Eichin die Geduld am Ende sein.

Sie hatten sich zuletzt immer wieder vor dem glücklosen Trainer Doug Mason gestellt.

Mit den Berlinern Schritt halten können überraschenderweise derzeit nur die Krefeld Pinguine, die einen 6:3 (2:1, 1:2, 3: 0)-Sieg bei DEL-Rekordmeister Adler Mannheim feierten und als Zweiter ebenfalls 15 Punkte aufweisen.

Einen 7:0 (1:0, 4:0, 2: 0)-Kantersieg feierte der EHC Wolfsburg bei Aufsteiger Kassel Huskies und kletterte mit 13 Punkten auf den dritten Rang.

Augsburg siegt 6:3

Nach zwei deftigen Pleiten mit insgesamt 18 Gegentoren kehrte die Augsburger Panther unterdessen in die Erfolgsspur zurück und gewannen gegen den Tabellendritten Hannover Scorpions 6:3 (4:1, 1: 2, 1:0).

Die Panther weisen wie die Niedersachsen und die Iserlohn Roosters zwölf Punkte auf.

Die Roosters gewannen 5:3 (2:2, 0:0, 3: 1) beim ERC Ingolstadt. Torschützenkönig Michael Wolf brachte die Roosters mit dem 4:3 auf die Siegerstraße.

Düsseldorf patzt in Straubing

Eine unerwartete Pleite einstecken musste die Düsseldorfer EG mit dem 5:6 (1:1, 3:2, 1:2, 0:1) bei den Straubing Tigers nach Verlängerung.

Die DEG hatte in der 50. Minute bereits mit 5:3 geführt. Die Hamburg Freezers verbuchten mit dem 3:2 (1:0, 0:1, 2: 1) gegen die Frankfurt Lions den dritten Sieg in Serie.

In Duisburg musste sich Tabellenführer Berlin in den ersten beiden Drittel quälen.

Berlin quält sich

Tyson Mulock (8.) und Denis Pederson (25.) sorgten aber immerhin für eine 2:0-Führung.

Im letzten Durchgang machten Nathan Robinson mit einem Doppelpack (46. und 51.) und Mark Beaufait (47.) dann aber das standesgemäße Resultat der Berliner perfekt.

Die Eisbären hatten am vergangenen Freitag 3:5 in Hannover verloren.

Haie ohne Leidenschaft

In Nürnberg gab es aus Kölner Sicht nichts Neues. Durch einen Doppelschlag von Andre Savage (12.) und Florian Ondruschka (13.) lag das Mason-Team schnell zurück und spielte auch leidenschaftslos.

Bryan Adams konnte zwar verkürzen (17.), doch Scott King (34.) und Aleksander Polaczek (35.) sorgten mit einem weiteren Doppelschlag für die Vorentscheidung.

Nach dem 5:1 von Martin Ancicka (55.) schaffte Haie-Kapitän Dave McIlwain (58.) noch ein weiteres Kölner Tor.

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