vergrößernverkleinern
Freezers-Keeper Robert Goepfert pariert einen Schuss des Berliners T.J. Mulock © imago

Meister Berlin enteilt an der DEL-Spitze, die Lions geben gegen Hannover einen Punkt ab. Die Adler schlittern in die Krise.

München - Mit dem sechsten Sieg in Folge hat Meister Eisbären Berlin seine Dominanz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fortgesetzt.

Der Titelverteidiger gewann am 32. Spieltag 3:2 (0:2, 2:0, 1:0) bei den Hamburg Freezers und führt mit 64 Punkten weiter souverän die Tabelle an.

Das Team von Trainer Don Jackson ließ sich auch von einem frühen 0:2-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Verfolger Frankfurt Lions gab beim 4:3 (1:2, 0:0, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions einen Punkt ab und liegt bereits zwölf Zähler zurück. Die Niedersachsen hatten zuvor sieben Spiele in Serie gewonnen.

DEG im Pech - Adler in der Krise

Die Düsseldorfer EG (50) fiel nach vier Siegen in Folge durch ein 1:3 (0:1, 1:2, 0:0) beim EHC Wolfsburg zurück. Das Spiel begann mit 105-minütiger Verspätung, weil die DEG im Schneechaos stecken geblieben war.

Die Düsseldorfer hatten schon am Freitagabend Pech: Weil die Eismaschine in der zweiten Drittelpause ein großes Loch ins Eis fräste, musste das Spiel gegen Ingolstadt beim Stand von 3:0 abgebrochen werden.

In die Krise schlittert DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (49): Der Titelanwärter kassierte mit 1:6 (0:2, 0:3, 1:1) beim ERC Ingolstadt die vierte Niederlage in Serie, der Rückstand auf Berlin wuchs auf 15 Punkte.

Busch geht leer aus

Die Kölner Haie steckten den ersten Rückschlag unter ihrem neuen Trainer Bill Stewart schnell weg:

Zwei Tage nach dem 1:3 bei den Iserlohn Roosters fertigte der achtmalige Meister die Augsburger Panther mit 7:2 (4:0, 3:1, 0:1) ab und verbuchte den sechsten Sieg im siebten Spiel unter dem neuen Coach.

Am Tabellenende sammelten die Krefeld Pinguine beim 5:3 (1:0, 2:2, 2:1) gegen die Straubing Tigers wichtige Punkte. Die Kassel Huskies verspielten dagegen beim 3:4 (1:1, 2:0, 0:3) gegen die Nürnberg Ice Tigers eine 3:1-Führung.

Busch geht leer aus

Clarke Wilm (2.) und Jason King (11.) schossen die Freezers vor 7291 Zuschauern in Hamburg mit 2:0 in Führung. Doch Berlin antwortete meisterlich: Nationalspieler Andre Rankel (31.), Tyson Mulock (34.) und Richie Regehr (48.) drehten das Spiel zugunsten der Eisbären. (Sport1.de und ESPN America schicken Sie zum Winter Classic nach Boston)

Florian Busch, dessen Dopingsperre vom Schweizer Bundesgericht endgültig aufgehoben worden war, ging leer aus.

Dominik Walsh (7.), Ben Clymer (12.), Thomas Greilinger mit seinem 20. Saisontor (27.), Matt Hussey (30.) und Vince Bellissimo (37. und 53.) besiegelten die Mannheimer Pleite in Ingolstadt.

Köln: 3:0 nach sieben Minuten

In Frankfurt sahen 5600 Fans das frühe 1:0 für die Lions durch Jeff Ulmer (3.). Aber Matt Dzieduszycki (13.) und Thomas Dolak (15.) brachten Hannover noch vor der ersten Drittelpause in Führung. (Stenogramme: 32. Spieltag)

Nach den Toren von Eric Schneider (44.) und Jason Young (47.) sahen die Gastgeber schon wie die Sieger aus, doch Dzieduszycki (52.) erzwang die Verlängerung. Den entscheidenden Penalty verwandelte Joey Tenute.

In Köln gab es vor 10.899 Zuschauern schnell klare Verhältnisse: Jason Jaspers (1.), Marc Chouinard (5.), Marcel Müller (7.), Torsten Ankert (15.) und Ivan Ciernik (21.) sorgten für eine 5:0-Führung, ehe Chris Heid (22.) der erste Augsburger Treffer gelang.

Erneut Ciernik (25.) und Mirko Lüdemann (37.) schraubten das Resultat noch höher, Rhett Gordon (59.) erzielte das zweite Tor für die Panther.

Sport1 Adventskalender: Preise im Wert von über ? 15.000!

Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel