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Stürmer Constantin Braun kam 2004 von den Jungadlern Mannheim nach Berlin © getty

Der Spitzenreiter dreht die Partie in Köln. Verfolger Düsseldorf stolpert. Wolfsburg und Nürnberg bleiben auf Playoff-Kurs.

München - Meister Eisbären Berlin bleibt in der DEL eine Klasse für sich.

Die Mannschaft von Trainer Don Jackson feierte mit dem 5:3 (0:1, 3:2, 2:0) bei den Kölner Haien den 29. Sieg im 39. Spiel und thront damit weiter mit deutlichem Vorsprung auf die Düsseldorfer EG an der Tabellenspitze.

Der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Düsseldorfer EG (70), die bei den Straubing Tigers 3:4 (1:1, 2:1, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen verloren, beträgt nun 15 Punkte.

ERC nun Dritter

Hinter den Rheinländern ist unterdessen ein heftiger Kampf um die Playoff-Plätze ausgebrochen.

Dritter ist nun wieder der ERC Ingolstadt (64), der gegen die Iserlohn Roosters 4:2 (2:2, 2:0, 0:0) gewann.

Ingolstadt profitierte zugleich vom 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:0, 0: 1) der Hannover Scorpions (64) nach Penaltyschießen gegen die Krefeld Pinguine. (STENOGRAMME: 41. Spieltag)

Wolfsburg und Nürnberg auf Kurs

Die weiteren direkten Playoff-Plätze belegen der EHC Wolfsburg (63), der 4:2 (1:0, 3:1, 0:1) gegen die Frankfurt Lions (61) gewann, und die Nürnberg Ice Tigers (63), die bei Ex-Meister Adler Mannheim (53) 6:4 (3:0, 1:2, 2:2) siegten.

Außerdem behielten die Augsburger Panther gegen die Kassel Huskies mit 5:3 (0:1, 5:1, 0:1) die Oberhand.

Rückstand lässt Eisbären kalt

Auch ein 0:2- und 1:3-Rückstand nach Gegentoren von Mats Trygg (11.), Dusan Frosch (25.) und Ivan Ciernik (26.) warf die Eisbären beim Gastspiel in Köln nicht aus der Bahn.

Florian Busch (31.), zweimal Andre Rankel (38. und 60.) und Steve Walker (44.) schafften für die Berliner die Wende. Den ersten Eisbären-Treffer hatte Tyson Mulock (26.) erzielt.

DEG patzt

Weniger souverän agierte die DEG, die im Penaltyschießen durch einen Treffer von Ryan Ramsay verlor.

In der regulären Spielzeit hatten Rob Collins (19. und 29.) und Korbinian Holzer (37.) für den achtmaligen Meister, Chad Bassen (9.), Ramsay (35.) und Peter Flache (51.) für Straubing getroffen.

Krefeld siegt im Penaltyschießen

In Hannover fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen, das Krefeld durch den Treffer von Herberts Vasiljevs für sich entschied.

Zuvor hatten Charlie Stephens (24.) und Rob Globke (36.) die Pinguine in die Verlängerung gerettet, nachdem die Scorpions mit Treffern von Ben Cottreau (2.) und Matt Dzieduszycki (3.) einen Traumstart erwischt hatten.

Zwei Treffer sind zu wenig

In Wolfsburg schossen Christoph Höhenleitner (10.), Ken Magowan (24.), Andreas Morczinietz (28.) und Kai Hospelt (34.) die Gastgeber zum Sieg.

Die zwei Frankfurter Treffer durch Jason Young (32. und 52.) waren zu wenig.

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