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Der 20-jährige Patrick Hager traf für die Krefeld Pinguine gleich doppelt © imago

Ein souveräner Sieg des Tabellenführeres. Krefeld schießt Vize-Meister Köln in dessen Stadion ab, auch die Freezers punkten.

Berlin - Die Krefeld Pinguine haben ihre Tabellenführung am 9. Spieltag souverän verteidigt.

Der Champion von 2003 feierte am Freitagnachmittag beim deutschen Vizemeister Kölner Haie einen 6:1 (3:0, 2:1, 1:0)-Erfolg und baute sein Punktekonto auf 21 Zähler aus.

Erster Verfolger bleiben die Eisbären Berlin mit einem Punkt und einem Spiel Rückstand.

Der Titelverteidiger setzte sich im Spitzenspiel klar mit 6:2 (3:2, 3:0, 0:0) gegen den EHC Wolfsburg (16 Zähler) durch und verbuchte den siebten Sieg im achten Spiel.

Iserlohn bleibt Dritter

Tabellendritter blieben die Iserlohn Roosters mit weiterhin 17 Punkten.

Die zuvor vier Spiele in Folge siegreichen Sauerländer kassierten gegen die DEG Metro Stars zwar eine 1:3 (0:0, 0:1, 1: 2)-Heimniederlage, profitierten aber vom Patzer der Adler Mannheim.

Der DEL-Rekordmeister (16) musste sich trotz einer 3:1-Führung noch 3:4 (2:1, 1:2, 0:1) bei den Ice Tigers Nürnberg geschlagen geben.

Duisburg sorgt für Überraschung

Für eine Überraschung sorgte Schlusslicht Füchse Duisburg, das 3:2 (1:2, 2:0, 0:0) bei Aufsteiger Kassel Huskies gewann.

Mit ihrem ersten Saison-Auswärtssieg schlossen die Füchse nach Punkten zu den Haien (beide 6) auf.

Im Tabellenmittelfeld besiegten die Frankfurt Lions die Hannover Scorpions 3:2 (1:1, 0:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung.

Die Hamburg Freezers setzten sich derweil in einer vom 16. Spieltag vorgezogenen Partie mit 5:2 (1:0, 3:0, 1:2) gegen die Straubing Tigers durch und verbuchten ihren fünften Sieg in Folge.

Erste Pleite unter Beddoes

Krefeld hatte vor 12.304 Zuschauern bei den Kölnern, die erstmals unter ihrem neuen Chefcoach Clayton Beddoes verloren, keine Mühe und lag durch Treffer von Dusan Milo (7.), Patrick Hager (16.) und Andreas Driendl (20.) bereits zur ersten Drittelpause klar vorn.

Nachdem Todd Warriner (24.) zwischenzeitlich für die Gastgeber traf, stellten Hager (28.), Richard Pavlikovsky (30.) und Driendl (53.) den Endstand her.

Auf Kölner Seite kassierte Nationalspieler Andreas Renz eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.

Eisbären tun sich schwer

Im zweiten Spiel in der neuen Berliner Arena am Ostbahnhof, die mit 14.200 Zuschauern erneut ausverkauft war, taten sich die Eisbären anfänglich schwer.

Die Gäste gingen nach 15 Sekunden durch Norm Milley und in der 14. Minute durch Mike Green zweimal in Führung.

Doch Alexander Weiß (9.) und Steve Walker (19.) konnten noch vor der ersten Sirene ausgleichen. Anschließend brachten Daniel Weiß (20.), Denis Pederson (25.), Stefan Ustorf (28.) und Deron Quint (33.) die Hausherren aber auf die Siegerstraße.

Zwei Unterzahltore

In Nürnberg führten die Adler durch Treffer von Francois Bouchard (7.) und Pascal Trepanier (10., 23.) bei einem Gegentor von Cole Jarrett (2.) schon mit 3:1.

Doch die Gastgeber konnten ausgrechnet durch zwei Unterzahltore von Adrian Grygiel (35.) und Michel Periard (40.) ausgleichen.

Im Schlussdrittel machte dann Brian Swanson (53.) für die Ice Tigers alles klar.

Kreutzer trifft

Die Tore für die zuvor dreimal in Folge geschlagenen Düsseldorfer markierten Evan Kaufmann (34.), Nationalspieler Daniel Kreutzer (42.) und Adam Courchaine (60.).

Für Iserlohn stellte Robert Hock (58.) den zwischenzeitlichen Anschluss her.

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